Jan 27

Immer wieder erreichen mich Fragen, wie das zusätzliche Betreuungsgeld für Demenzerkrankte eingesetzt werden kann. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass das Betreuungsgeld nicht an den Pflegebdürftigen selbst ausgezahlt werden kann.
Es kann ausschließlich für qualitätsgesicherte Betreuungsangebote eingesetzt werden. In der Praxis heißt das, dass Sie das Betreuungsgeld nur von der Pflegekasse erhalten, wenn Sie die Rechnung eines zugelassenen Anbieters einreichen. Allerdings müssen einige Bedingungen erfüllt werden:

  • Das Betreuungsgeld darf nicht für pflegerische Leistungen etwa die Körperpflege oder das An- und Auskleiden und auch
  • nicht für hauswirtschaftliche Leistungen wie etwa Putzen oder Kochen, eingesetzt werden.

Da qualitätsgesicherte Betreuungseinrichtungen eingesetzt werden müssen, kommen als Leistungserbringer vor allem folgende Angebote infrage:

  • Pflegedienste, die dieses spezielle Angebot vorhalten,
  • Tages- und Nachtpflege
  • ehrenamtliche Betreuungsdienste
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Jan 25

Foto: Trionic Sverige AB

Der Gehrollator ist eine tolle Erfindung. Menschen mit Bewegungseinschränkungen gibt er Sicherheit beim Gehen. Sie können sich innerhalb der Wohnung oder auf dem Bürgersteig trotz Einschränkung alleine fortbewegen. Zwar können sich vor allem Ältere zuerst nur schwer mit diesem Hilfsmittel anfreunden, aber wenn sie erkannt haben, wie viel Selbstständigkeit Ihnen ein Rollator bietet, wird er fast zum „besten Freund“.

Der Nutzer des Gehrollators muss allerdings kapitulieren, wenn er in Gegenden kommt, in denen – wie hier bei uns – noch viel Kopfsteinpflaster erhalten ist oder wenn es ins Gelände, etwa einen Park oder gar in den Wald, gehen soll.

Eine neue Gehhilfe, das Veloped bietet Menschen mit Gehstörungen auch im Wald und in unwegsamem Gelände Bewegungsfreiheit trotz der Einschränkungen.
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Jan 24

Eigentlich gibt es nicht viel Neues zur Pflegereform 2011, außer dass sie frühestens 2012 ein wichtiger Teil wahrscheinlich 2013 stattfinden wird.
Noch in 2011, nämlich im November, wurde das Eckpunktepapier zur Pflegereform beschlossen – ein nicht gerade überwältigendes Ergebnis.

Wenn es Sie interessiert, können Sie die verabschiedeten Eckpunkte der Pflegereform kostenlos beim Bundesgesundheitsministerium herunterladen. Nutzen Sie einfach den folgenden Link: Hier geht’s zu den Eckpunkten der Pflegereform

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Jan 23

Wir alle möchten im Fall des Falles, etwa bei einer schweren Erkrankung oder wenn wir selbst nicht mehr entscheiden können, sicher sein, dass die Dinge in unserem Sinne geregelt werden.
Trotzdem nehmen sich die wenigsten Zeit, ihre Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder eine Organspende individuell zu verfügen. Genutzt werden  stattdessen “schnelle” unpersönliche Vordrucke.

Ein paar Kreuzchen machen, Datum eintragen, Unterschrift – fertig! Dabei geht es um so wichtige Themen! Nehmen Sie sich die Zeit, ihre Wünsche zu konkretisieren, indem Sie sie auch formulieren.
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Jan 20

Es geht! Legal und zur Zufriedenheit aller Seiten:

 

Jan 19

Der Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed) hat anhand einer Umfrage festgestellt, dass Krankenkassen Hilfsmittel trotz vorliegender Dekubitusgefährdung häufig ablehnen.

Befragt wurden Betroffene bzw. deren pflegenden Angehörige. Von den Befragten erklärten 42 %, dass die Kasse die Versorgung mit einem Dekubitushilfsmittel abgelehnt hatte.
Obwohl Patienten mit einer medizinischen Notwendigkeit, die sich aus der Verordnung des Arztes ergibt, einen Anspruch auf ein adäquates Hilfsmittel haben, lehnen Kassen diese Hilfsmittel ab. Dabei dürfen die Kassen dies nicht “einfach so” machen.
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Jan 18

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat in der Reihe “Das Wichtigste” ein kostenloses Informationsblatt zum Thema “Allein  leben mit Demenz” herausgegeben.

In dem Info-Blatt finden Sie Hinweise, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Unterstützung Demenzerkrankte und ihre Angehörigen erhalten können. Aber auch wo die Grenzen des Alleinlebens mit Demenz sind.

Tipp: Sie können das Info-Blatt unter dem folgenden Link herunterladen:
www.deutsche-alzheimer.de

Jan 17

Sowohl die Aufnahme in ein Krankenhaus wie die Entlassung daraus, kann für den betroffenen Patienten und seine Angehörigen nicht nur Aufregung, sondern sogar Überforderung bedeuten. Die so genannten Krankenhausliegezeiten werden immer kürzer, die notwendige ambulante Nachbehandlung und Nachsorge immer wichtiger.

Patienten und deren Angehörige müssen sowohl bei der Aufnahme wie bei der Entlassung aus dem Krankenhaus Einfluss nehmen können. Jedoch wie soll ein Laie das alleine schaffen?
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Jan 10

Wenn es um die Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit von Verbandmitteln durch die gesetzliche Krankenkasse, hilft der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) weiter.

Der BVMed informiert auf so genannten Infokarten, auf denen die notwendigen Informationen in kompakt und verständlich zusammengefasst sind. Jede Karte enthält zu ihrem Thema alles Wissenswerte von der Definition, den gesetzlichen Grundlagen bis hin zu Hinweisen für die Verordnung und Erstattung.
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Jan 09

Mit dieser Frage befasse ich mich in meinem Januar-Newsletter, der morgen erscheint.

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