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Im Laufe eines Arbeitstages erhalte ich so einige Anrufe. Oft sind Menschen durch meine Internetseite auf mich aufmerksam geworden und fassen dann den Mut, Kontakt aufzunehmen.

Dabei werden mir mitunter Fragen gestellt, die gar nicht direkt mit meinem Anbgebot zu tun haben, z. B.:

  • Ich würde mich gerne mit einer Pflegeberatung selbstständig machen, lohnt sich das? Was muss ich da beachten? Welche Preise kann ich nehmen?
  • Gibt es wirklich so viele Demenzerkrankte und warum ist das denn so?
  • Soll ich in meinem Alter noch eine Ausbildung machen oder nicht?

Ich beantworte alle diese Fragen mit Gewissenhaftigkeit. Denn ich denke, dass es der Anrufer In durchaus Überwindung gekostet haben muss, deswegen “einfach mal” bei mir anzurufen. Das ist meine Form der Wertschätzung, für den Mut, etwas zu tun.

In der Regel höre ich von solchen AnruferInnen nichts mehr, wenn ich die Frage beantwortet habe. Das ist so auch in Ordnung.
Doch heute habe ich gemerkt, dass auch ich mich über entgegengebrachte Wertschätzung freue.

Vor Monaten erhielt ich einen Anruf mit der Fragestellung: “Soll ich in meinem Alter noch eine Ausbildung machen oder nicht?” Mein Rat damals: “Ja, tun Sie’s. Denn Ausbildung ist nicht alleine eine Frage des Alters.”

Und gestern erhielt ich eine E-Mail dieser Anruferin, die mir einfach kurz mitteilte, wie sie sich entschieden hat, wie es bei ihr weitergeht, und dass sie im Februar 2012 ihre Ausbildung beginnt. Das hat mich gefreut! Denn das ist eine Form der Wertschätzung, die ich nicht oft erhalte.

Der zukünftigen Auszubildenden wünsche ich alle Kraft, die sie braucht und viel Erfolg! Und: Danke, für die Rückmeldung, die mir heute das erste Lächeln ins Gesicht zauberte.

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