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PraxisTippAls interessierter Mensch liest man immer mal wieder von Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen. Bei manchen Studien fragt man sich jedoch auch, warum das Thema überhaupt wissenschaftlich untersucht werden musste, z. B.:

  • gingen Ärzte von drei britischen Krankenhäusern der Frage nach, wie lange es dauert, bis eine Schachtel Pralinen im Stationszimmer ihrer Krankenhausabteilung von der Belegschaft vertilgt wird, und haben dies empirisch untersucht.
  • widmeten sich Wissenschaftler der Frage, ob sich der Geruch von menschlichen Ohrenschmalz je nach Herkunft unterscheidet.

Sicher sind die Erkenntnisse weder weltbewegend, noch tragen sie m. E. zu etwas Nützlichem bei.

Aber es gibt auch eine Masse anderer Studien, die durchaus interessant sein mögen – allerdings zumeist für Fachleute.

Wenn Sie sich allerdings im Hinblick auf Ihre Gesundheit bspw. fragen, was eine Untersuchungsmethode wirklich bringt oder welche Vor- und Nachteile eine bestimmte Behandlungsform hat, dann können Sie diese Methode im Internet zur Überprüfung vorschlagen. Mit etwas Glück wird Ihr Thema wissenschaftlich untersucht und Ihre Fragen werden beantwortet.
Dazu hat das “Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen” (IQWIG) eine spezielle Internetplattform eingerichtet.

Auf dieser Plattform können Bürger Vorschläge für wissenschaftliche Bewertungen von Untersuchungs- und Behandlungsverfahren machen. Pro Jahr werden aus diesen Vorschlägen fünf Themen ausgewählt, die für die Patientenversorgung von besonderer Bedeutung sind. Zu diesen Themen wird dann eine wissenschaftliche Bewertung durchgeführt. Die Ergebnisse werden veröffentlicht.

Hinweis: Die Plattform der IQWIG, auf der Sie Vorschläge machen können, finden Sie unter dem folgenden Link: Themencheck Medizin

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