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ChecklisteDie Compass-Pflegeberatung, das ist sozusagen der “Pflegestützpunkt” der privat Versicherten, hat eine Statistik über ihre Beratungsschwerpunkte im Jahr 2013 herausgegeben.
In dieser Statistik nehmen vier Fachbereiche einen nennenswerten Stellenwert im Beratungsaufkommen ein:

  • Das größte Aufkommen mit 26 % der Beratungen waren Nachfragen zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige.
  • Direkt gefolgt mit 11 % der Beratungen, die sich mit dem Einstufungsverfahren in eine Pflegestufe beschäftigten.
  • Den dritten Platz teilen sich mit jeweils 10 % des Beratungsaufkommens Nachfragen zu Hilfsmitteln und zur Kurzzeit- und Verhinderungspflege.

Nimmt man hierzu noch die Erkenntnis des Bungesgesundheitsministeriums hinzu, dass 95 % der Berechtigten die Verhinderungspflege nicht nutzen, stellt sich meines Erachtens die Frage, warum – trotz des hohen Aufkommens des Themas in der Pflegeberatung – immer noch so wenige Versicherte über ihre Ansprüche informiert sind. Hierzu habe ich erst vor kurzem einen Blogbeitrag geschrieben: Verhinderungspflege: 95 % nutzen sie nicht!

Die Beratungsschwerpunkte bei careKonzept lagen 2013 und bisher auch 2014 im Bereich der Pflegeeinstufung. Vor allem Informationen, wie man sich am besten auf den Begutachtungstermin vorbereitet und die Begleitung im Widerspruchsverfahren standen im Mittelpunkt.
Ein weiterer Beratungsschwerpunkt war auch in meiner Beratung, die Aufklärung meiner Kunden über die vielfältigen Möglichkeiten der Verhinderungspflege. Ich finde es sehr traurig, dass hier nur diejenigen ausreichend bzw. umfassend informiert werden, die sich aktiv Beratung suchen (können).

Tipp: Wie Sie die Kurzzeit- und Verhinderungspflege am besten nutzen können, erfahren Sie ebenfalls auf dieser Seite: So organisieren Sie Ihre Pflegeauszeit

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