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Am letzten Tag des Jahres will auch ich 2016 Revue passieren lassen.
Vor genau einem Jahr steckte ich mitten im Umzug meines Büros. Ein kleines Wagnis, von der Innenstadt, wo ich 14 Jahre mein Büro hatte, in eine Stadtrandlage zu ziehen. Ein Wagnis, von dem ich nun, nach einem Jahr, sagen kann, dass es sich gelohnt hat.

Ich fühle mich in Aachen-Brand wohl. Meine neuen Räume sind hell und großzügig, so dass die Arbeit Spaß macht. Das Umfeld ist freundlich und zugewandt.
Ich habe mit meinem Umzug neue Kunden erreicht. Zudem kann ich wieder zu Fuß zur Arbeit gehen, wenn ich keine Hausbesuchstermine habe.
Kurzum: das Wagnis war rundum erfolgreich und hat mich – nicht zuletzt aufgrund des angenehmen Umfelds – zufriedener gemacht.

Ich habe mein Angebot an Rechtsdienstleistungen im Bereich Pflegeversicherung im vergangenen Jahr ausgeweitet. Neben Widersprüchen gegen ablehnende Bescheide der Pflegekasse vor allem im Bereich Pflegestufe (ab morgen Pflegegrade), Hilfsmitteln oder der Zahlung von Betreuungsgeld (ab morgen Entlastungsbetrag) und Verhinderungspflege, übernehme ich per Vollmacht auch die komplette Vertretung meines Kunden gegenüber der Pflegekasse und Beihilfestelle.

Auch im Bereich der Schwerbehinderung bin ich jetzt zuverlässige und kompetente Ansprechpartnerin und helfe bei der Antragstellung und wenn notwendig, auch im Widerspruchsverfahren.

Leider war 2016 auch für mich ein Jahr mit Abschieden. Einige liebgewonnene Kundinnen und Kunden sind aufgrund von Krankheit oder Alter gestorben. Die Begleitung meiner Kunden, teilweise über mehrere Jahre, verbindet uns oft auch über den „Beratungsauftrag“ hinaus und der Tod bestürzt, selbst wenn er „erwartet“ wurde. Manche Kundin, mancher Kunde fehlt mir, weil unsere Gespräche auch für mich bereichernd waren.

Mein treuer Begleiter und Büro-Hund Eliot hat mich in diesem Jahr verlassen. Sein Tod kam für mich – trotz seiner 15 Jahre – plötzlich und unerwartet. Eine schwere Entzündung, die nicht heilen konnte, zwang mich, ihn gehen zu lassen.

Obwohl ich es erst anders entschieden hatte, habe ich dann im August Kaspar, meinen neuen Bürobegleiter, adoptiert. Hier danke ich vor allem meiner Kundin, Frau G., die mir den entscheidenden „Stups“ zu diesem Schritt gab.

2016 war für viele kein leichtes Jahr. Auch für mich war es ein Jahr mit Hochs und Tiefs. Ein Jahr mit Bereicherung und Verlust. Ich bin froh, dass ich die meiste Zeit gesund geblieben bin. Und dass die Erkrankungen, die mich erfasst haben, kurz und durchstehbar waren.

Ich habe 2016 viele interessante Menschen kennengelernt. Und ich habe auch sehr nette Komplimente erhalten, wie etwa von Frau H., die sagte: „Ich lache die ganze Woche nicht so viel, wie wenn ich mit Ihnen zusammen bin.
Aber auch in meinem neu eingerichteten Bereich „Kundenstimmen“ habe ich in diesem Jahr erfreulich positive Rückmeldungen für meine Arbeit erhalten.

2016 war ein Jahr, in dem ich viel gelernt habe – schon wegen der Pflegereform ab 2017… 😉

Meine beruflichen Vorsätze für das kommende Jahr?

Ich werde

  • mein Angebot „Pflegebegleitung“ bekannter machen.
  • meinen Einzugsbereich erweitern und Kunden aus der Region Erkelenz und Heinsberg nicht nur telefonisch beraten, sondern auf Wunsch auch persönlich aufsuchen.
  • meinen Kundinnen und Kunden sowie Interessierten mindestens zwei kostenlose Vorträge, z. B. zum Thema Pflegereform, in meinen Büroräumen anbieten.
  • mein Angebot zur Organisation der 24-Stunden-Pflege optimieren.
  • neue Kooperationen eingehen, die meinen Kundinnen und Kunden nutzen werden.

Ihnen allen, Kundinnen und Kunden, Interessierten und Leserinnen und Lesern, wünsche ich ein gutes, gesundes und zufriedenes Jahr 2017! Ich hoffe, wir sehen uns.

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