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PraxisTippWenn Sie Medikamente in die Toilette herunterspülen, oder anderweitig in den Wasserabfluss bringen, führt das zu Rückständen in Flüssen und Seen. Diese Rückstände beeinträchtigen die Wasserpflanzen und Lebewesen in diesen Gewässern.

Es ist bspw. erwiesen, dass Rückstände der Antibabypille dazu führen, dass Fische sich weniger fortpflanzen. Flussbarsche zeigen laut Studien durch Rückstände von Antidepressiva einen geringeren Fluchtreflex und verändern sogar ihr Fressverhalten.

Nicht mehr benötigte Medikamente können Sie zur Entsorgung in der Apotheke abgeben, oder sicher verpackt im Restmüll (der verbrannt wird) entsorgen.

Hinweis: Wenn Sie Medikamente im Restmüll entsorgen, achten Sie darauf, dass Kinder oder kognitiv eingeschränkte Personen diese nicht finden und nutzen können.

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