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PraxisTippGerade für Pflegebedürftige sollte man Speisen auswählen, die ihm gut schmecken. Denn das regt zum Essen an. Trotzdem kann es passieren, dass die Nahrungsmenge, die ein Pflegebedürftiger, vor allem wenn eine Demenz vorliegt, aufnimmt, nicht ausreicht, um seinen täglichen Kalorien- und Nährstoffbedarf zu decken. In so einem Fall ist es hilfreich, wenn nährstoffreiche Produkte, die z. B. in Joghurt, Suppe oder Kartoffelbrei eingerührt werden können, gegeben werden. Solche geschmacksneutralen Pulver enthalten eine ausgewogene Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Ballaststoffen.

Dem Pflegebedürftige können aber auch hochkalorische Getränke, die es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wie etwa Vanille, Schoko, Waldfrucht, gibt, angeboten werden.

Die Erasmus-Universität in Rotterdam hat 5 Jahren mit der Hero-Studie den Einsatz von Trinknahrung in der ambulanten Pflege untersucht. Das Ergebnis dieser Analyse, die im Auftrag des Trinknahrungsherstellers Pfrimmer durchgeführt wurde, war: Trinknahrung (und damit jede hochkalorische Nahrungsergänzung) senkt das Risiko Älterer, nach einem Krankenhausaufenthalt wieder eingewiesen zu werden. Bei Patienten, die Trinknahrung erhielten, betrug das Risiko 26,3 %, bei denen, die kein solches Produkt erhielten, 47,6 %.

Gegenüber der Krankenkasse kann man also argumentieren, dass eine Studie ermittelt hat, dass sich die Behandlungskosten von Pflegebedürftigen durch die Gabe von Trinknahrung im Schnitt um 234 € reduzierten.

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