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PraxisTippIst ein Pflegebedürftiger schon einmal aus dem Bett gefallen, oder besteht die Sorge, dass dies aufgrund von Unruhe über kurz oder lang passieren könnte, werden oft Freiheitseinschränkende Maßnahmen wie Bettseitensicherungen oder Bauchgurte in Erwägung gezogen.

Dabei ist es erwiesen, dass Stürze aus dem Bett auch dann passieren können, wenn Bettseitengitter hochgestellt sind. Wenn die Seitensicherungen überklettert werden, kommt es aufgrund der größeren Fallhöhe sogar zu besonders schweren Verletzungen.

Anbieter von Pflegebetten bieten für solche Fälle so genannten Niederflurbetten an. Der Vorteil dieser Betten ist, dass sie auf eine angenehme Einstiegs- und bei Bedarf auch Arbeitshöhe hochgefahren werden können. Während der Nacht werden sie dann auf 13 – 23 cm heruntergefahren. Allerdings werden diese Pflegebetten von den Kassen noch nicht standardmäßig übernommen.

Wenn Sie so ein Niedrigstbett für einen unruhigen Pflegebedürftigen nicht haben, verzichten sie einfach auf das Bettgestell. Legen Sie die Matratze auf den Boden. Sicher ist dies gewöhnungsbedürftig. Aber viele Demenzerkrankte mit Sturzgefährdung sind noch so mobil, dass diese bodennahe Lagerung für sie sehr nützlich ist.

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