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PraxisTippWenn ein Angehöriger an einer Demenz erkrankt ist, aber noch alleine lebt, besteht oft große Angst, dass etwa durch einen vergessenen Topf auf dem Herd ein Feuer entstehen könnte. Selbst wenn der Topf nicht vergessen wird, die Herdplatte aber versehentlich an bleibt, ist das nicht ungefährlich.

Hier kann eine automatische Herdüberwachung hilfreich sein. Es wird ein Präsenzmelder installiert, der die Anwesenheit einer Person registriert und automatisch die Stromzufuhr zum Elektroherd freigibt. Nach Ablauf einer voreingestellten Zeit schaltet das System die Stromzufuhr wieder ab.

Das Gerät sollte von einem Elektriker installiert werden und ist dann einfach zu bedienen. Die Herdüberwachung kann mit jedem E-Herd betrieben werden, der einen 3-Phasen-Anschluss (Starkstrom) hat.
Das Gerät mit Zubehör kostet ca. 300 €. Sie finden es z. B. hier: Herdüberwachung mit Präsenzmelder

Tipp: Die Herdüberwachung gilt als Wohnungsanpanssung nach § 40 SGB XI und kann von der Pflegekasse in diesem Rahmen bezuschusst oder auch komplett übernommen werden.

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