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crossVom Bundeskabinett wurde eine Verordnung beschlossen, die die Kriterien für die Förderung der privaten Vorsorge für den Pflegefall enthält. Vorgesehen ist, dass private Pflegezusatzpolicen monatlich mit 5 € bezuschusst werden. Grundvoraussetzung ist, dass der Versicherte mindestens 10 € pro Monat selbst einzahlt.

Die Versicherungsunternehmen werden vom Gesetzgeber verpflichtet, alle Interessenten unabhängig von Vorerkrankungen zu versichern. Einziges Ausschlusskriterium ist, dass Versicherte noch keine Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch genommen haben dürfen.

Die Versicherer müssen für alle Pflegestufen Leistungen anbieten. Die Versicherungsleistung soll für Pflegestufe 3 sollen mindestens 600 € im Monat sein.

Der staatliche Zuschuss wird jährlich rückwirkend gezahlt. Die Ansparzeit, um Leistungen aus der Zusatzversicherung zu beziehen, beträgt 5 Jahre. Der Gesetzgeber sieht Möglichkeiten für die folgenden 4 Varianten:

  1. Pflegetagegeld, bei dem von der Versicherung eine vereinbarte Summe pro Tag bezahlt wird.
  2. Pflegekostenerstattung, bei der der Versicherte seine Kosten zurückerstattet bekommt.
  3. Pflegerentenversicherung und eine
  4. Pflegerenten-Risikoversicherung.

Hinweis: Bereits bestehende Versicherungsverträge werden nur gefördert, wenn die in der Verordnung festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind. Weitere Informationen und den Text der Verordnung erhalten Sie auf www.bmg.bund.de

 

 

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