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DaumenrunterAus aktuellem Anlass gibt es heute keinen Praxis-Tipp.

Vielmehr möchte ich über eine Anfrage von Werner Schell, dem Initiator des Pro Pflege Selbsthilfenetzwerks berichten.
In dieser Anfrage an den Präsidenten des Deutschen Bundestages möchte Herr Schell Aufklärung über das Gerücht, dass durch die neuen Pflegegrade nunmehr die körperlich Pflegebedürftigen erheblich benachteiligt würden.
Herr Schell spricht von einem Anteil von ca. 30 %, der betroffen sein könnte. Weiterhin verweist er auf Gespräche mit Experten, die davon ausgehen, dass ein Anteil von mindesten 10 % körperlich Pflegebedürftiger ab 2017 bei der Einstufung in die Pflegegrade im Vergleich zu heute benachteiligt sein werden.

Hinweis: Die Anfrage an den Präsidenten des Bundestages können Sie unter dem folgenden Link nachlesen: Neusser Pflegetreff

Ich möchte dies zum Anlass nehmen, darauf hinzuweisen, dass ich bereits seit Jahren die Meinung vertrete, dass die Pflegegrade weder notwendig, noch heilsbringend sind. Dazu verweise ich auch auf folgende Beiträge in meinem Blog:

Ich bin inzwischen auch der Meinung, dass die meisten Vorteile, die sich aus den neuen Pflegegraden generieren, vor allem bei den Fortbildungsinstituten liegen. Denn ein Heer von Fachleuten will und muss in der neuen Systematik ausgebildet werden.
Für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen bedeutet das neue Begutachtungsinstrument stattdessen, dass sie noch weniger verstehen, wie sich der Pflegegrad errechnet, als es derzeit bei den Pflegestufen der Fall ist.

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