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Es kann sein, dass Sachbearbeiter von Leistungsträgern wie etwa der Pflegekasse versuchen, Versicherte davon abzuhalten, einen Antrag auf eine bestimmte Leistung zu stellen. In solchen Fällen finden dann beispielsweise Telefonate mit folgendem Inhalt statt:

Versicherter: “Ich möchte gerne xy beantragen.
Sachbearbeiter: “Oh, xy. Das ist desletzt schon mal in einem Fall abgelehnt worden. Das bekommen Sie nicht. Die Arbeit mit dem Antrag können Sie sich da sparen.

Lassen Sie sich durch solche telefonischen Aussagen nicht davon abhalten, Ihren Antrag schriftlich zu stellen. Denn nur aufgrund eines schriftlichen Antrags erhalten Sie auch regelmäßig einen rechtsmittelfähigen Bescheid. Auf einen diesen Bescheid sollten Sie auch unbedingt bestehen. Wenn Ihnen nämlich ein solcher Bescheid vorliegt, können Sie sich auch gegen die Entscheidung des Sachbearbeiters bzw. Ihrer Pflegekasse wehren.

Gegen die Ablehnung können Sie dann innerhalb von 1 Monat Widerspruch einlegen. Sollte der Widerspruch erfolglos sein, steht Ihnen die Klage vor dem Sozialgericht offen.
In der 1. Instanz ist das Verfahren kostenlos und es besteht auch keine Anwaltspflicht.

Tipp: Nähere Infos zu den Themen Bescheid, Widerspruch und Klage erhalten Sie auch in dem Ratgeber-Video unter dem folgenden Link: Bescheid und Widerspruch

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