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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert seit September 2010 ein Projekt zur psychologischen Online-Beratung pflegender Angehöriger. Die Förderung läuft bis September 2013. Danach soll das Angebot möglichst als reguläres Angebot (also ohne Fördergelder des Bundes) weiter geführt werden.

Mit “Angehörige” sind nicht nur pflegende Familienangehörige sondern auch Freunde, Bekannte und Nachbarn, die ältere Menschen pflegen, gemeint.

Beraten werden die pflegenden Angehörigen von speziell geschulten Psychologinnen und Psychologen, die zudem mit Fachkräften aus der Pflegepädagogik kooperieren. Darüber hinaus gibt es ein so genanntes “Beratendes Gremium” von Experten und Fachkräfte aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft, Gesundheitswirtschaft, Pflegemanagement und Interessenvertretungen

Seit kurzem ist nun auch die Internetseite zu diesem Angebot freigeschaltet. Über dieses Internet-Portal erhalten pflegende Angehörige persönliche Beratung, wenn der Pflegealltag sie belastet. Zudem erhalten sie Informationen rund um das Thema seelische Belastungen sowie Tipps und Hinweise für die Selbstfürsorge.

Die psychologische Online-Beratung ist für die Ratsuchenden anonym und kostenfrei. Sie müssen sich lediglich auf dem Beratungsportal anmelden und ein virtuelles Postfach einrichten. Von diesem Postfach aus können Sie Ihre Anliegen und Sorgen direkt an die geschulten Psychologen richten.

Hinweis: Sie erreichen das Internet-Portal unter www.pflegen-und-leben.de.

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