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Seitdem der Zivildienst abgeschafft wurde, besteht – für alle Bundesbürger – die Möglichkeit, am so genannten Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) teilzunehmen. Ein Bundesfreiwilliger erhält für seinen Einsatz bis zu 330 € im Monat steuerfrei als Aufwandsentschädigung. Auch Hartz IV Empfänger können ein solches Jahr ableisten. Sie dürfen dann von der Aufwandsentschädigung 175 € behalten.

Mit Abschaffung des Zivildienstes war die Angst groß, dass unsere sozialen Einrichtungen schwer leiden würden. Allerdings hat sich gezeigt, dass der Bufdi besser angenommen wird, als erwartet. Es gibt Einrichtungen, die davon berichten, mehr als 30 Anfragen pro Monat zu erhalten.

Es ist auch keine Altersfrage, wer Bufdi werden möchte. Und gerade die älteren Menschen, interessieren sich hier besonders und möchten sich engagieren. Das wäre alles gut und schön, wenn der Gesetzgeber sich auf diesen Anstumr einstellen würde (könnte).

Im Bundeshaushalt sind für 35.000 Bufdi-Stellen mit 250 Millionen € eingeplant.
Obwohl die Wohlfahrtsverbände, Kommunen und weitere Träger schon in diesem Jahr mit ungefähr 60.000 Interessenten rechnen, wird es keine Aufstockung geben, wenn die eingeplanten 35.000 Stellen vergeben sind.

Meines Erachtens ist es sehr bedauerlich, wenn wir Milliarden in die Rettung von Banken und Europa stecken können, die Menschen im eigenen Land  aber irgendwie zu kurz kommen.
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