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Das Landgericht Osnabrück hat festgestellt, dass die Mitarbeiter einer Rehabilitationsklinik bei ihren stationären Patienten nach dem Rechten schauen müssen, wenn dieser nicht zu den Mahlzeiten und / oder Therapien erscheint.

Im verhandelten Fall hatten sich die Mitarbeiter mehr als 14 Stunden nicht um die Abwesenheit eines Patienten gekümmert. Dem 67jährigen wurde deshalb ein Schmerzensgeld zugesprochen.
Der Patient hatte während seines Reha-Aufenthaltes morgens einen Schlaganfall erlitten. Er wurde aber erst abends entdeckt, weil die Angehörigen ihn nicht erreichen konnten.

Aus Sicht der Richter hat der 67jährige Anspruch auf Entschädigung und Schmerzensgeld. Die Patienten einer Rehaklinik seien nicht vollsdtändig gesund. Deshalb hätte die Klinik sicherstellen müssen, dass die Mitarbeiter nach dem in einem Einzelzimmer untergebrachten Patienten schauen, wenn er ohne ersichtlichen Grund oder vorherige Abmeldung nicht zu den Mahlzeiten oder Therapien erschien.

Hinweis: Das Urteil hat das Aktenzeichen: 2 O 2278/08. Die Höhe des Schmerzensgeldes steht meines Wissens noch nicht fest.

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