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sparenWenn einem hilfebedürftigen Menschen die Pflegestufe verweigert wird, dann ist das nicht nur für ihn selbst schlimm.
Bei einer eingeschränkten Alltagskompetenz ist die Ablehnung auch für die Angehörigen besonders schlimm. Wenn dann die Frage auftaucht, ob es sich lohnt, gegen diese Ablehnung der Pflegestufe 0 Widerspruch einzulegen, ist meine Antwort ganz klar: ja!

Denn wenn eine Person eine eingeschränkte Alltagskompetenz aufgrund einer dementiellen oder psychischen Erkrankung oder geistigen Behinderung hat, dann kann das für die Menschen im Umfeld recht anstrengend sein.
Auch wenn es nicht um Körperpflege geht, ist die Betreuung und / oder Beaufsichtigung einer solchen Person anstrengend. Da braucht der Angehörige ebenfalls Entlastung, die dann wahlweise mit dem Betreuungsgeld und / oder dem Pflegegeld bzw. der Pflegesachleistung finanziert werden kann.

Das so genannte Assessment zur Einschätzung der Alltagskompetenz wird bei der Begutachtung manchmal gar nicht oder aber nicht vollständig ausgeführt. Das führt dann natürlich zu einer falschen Einschätzung und schließlich zu einem falschen Bescheid der Pflegekasse. Das lässt sich im Widerspruchsverfahren aber gut korrigieren.

Auch gegen die Ablehnung der Pflegestufe 0 können Sie Widerspruch einlegen. Bei einer diagnostizierten Demenzerkrankung oder geistigen Behinderung sind die Erfolgsaussichten sogar recht hoch.
Bei einer psychischen Erkrankung kommt es auf die Auswirkungen der Erkrankung an. Aber auch dann lohnt unter bestimmten Voraussetzungen der Widerspruch.

Gerne können Sie mit mir Kontakt aufnehmen, um den Widerspruch gegen Ihren abgelehnten Antrag zu besprechen.

Hinweis: Sie haben einen Monat Zeit, gegen den Bescheid Ihrer Pflegekasse Widerspruch einzulegen. Das geht fristwahrend auch sehr knapp vor Ablauf der Frist.

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