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GlasIm Alter und bei Pflegebedürftigkeit lässt bei vielen Menschen das Durstgefühl nach. Das führt dazu, dass die Betroffenen zu wenig trinken. Flüssigkeitsmangel kann je nach Ausprägung, Alter und persönlicher Konstitution zu Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und Verwirrtheitszuständen führen.
Wer aufgrund einer Erkrankung nicht aureichend trinken kann und dadurch schwerwiegende Symptome hat, erhält zumeist im Krankenhaus intravenöse Infusionen, um den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der in Form von Richt­li­nien den Leis­tungs­ka­talog der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) bestimmt, hat unter bestimmten Voraussetzungen subkutane Infusionen als Bestandteil der häuslichen Krankenpflege anerkannt. Das heißt, dass Pflegedienste subkutane Infusionen auch ambulant verabreichen können. Die Krankenkasse muss dem Pflegedienst das Anlegen und Überwachen der Infusion bezahlen.

Dem Beschluss gingen umfassende wissenschaftliche Analysen zur Wirksamkeit der subkutanen Infusionen voraus. Seit August 2013 ist die subkutane Infusion eine Behandlung sowohl im stationären, wie im ambulanten Bereich, die erwiesen als sichere, schonende und komplikationsarme Alternative zur intravenösen Infusion gilt.

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