Beratung bei Pflegebedürftigkeit und Hilfe im Widerspruchsverfahren

Wie Sie die Neuerungen der Pflegeversicherung 2013 nutzen: Verhinderungs- und Kurzzeitpflege

neuHeute erfahren Sie, welche Neuerungen es in diesem Jahr 2013 in Bezug auf die Kurzzeitpflege gibt. Ich erkläre Ihnen, was Sie tun können, um die neuen Leistungen zu erhalten. Heute geht es um

Pflegegeld auch bei Verhinderungs- und Kurzzeitpflege

Als pflegender Angehöriger haben Sie die Möglichkeit, sich eine Auszeit zu nehmen und beispielsweise in Urlaub zu fahren, während Ihr pflegebedürftiger Angehöriger in einer stationären Einrichtung gepflegt wird. Oder aber Sie werden selber krank und können Ihren Angehörigen nicht pflegen, weshalb Sie für ihn Verhinderungspflege in Anspruch nehmen müssen.
Durch die Neuerungen des Pflegeneuausrichtungs-Gesetzes (PNG) bedeutet die Kurzzeitpflege nicht mehr, dass damit das Pflegegeld von der Kasse komplett eingehalten wird.

Ab diesem Jahr gilt: wenn Sie eine Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege nutzen, erhalten Sie das bisher bezogene Pflegegeld (bei Kombinationspflege das anteilige Pflegegeld) für den gesamten Zeitraum zur Hälfte weiter. Achten Sie also bei der nächsten Kurzzeit- oder Verhinderungspflege auf die 50 %tige Auszahlung des Pflegegeldes.

Auch Anspruch auf  Verhinderungspflege bei Pflegestufe 0

Auch Demenzerkrankte, die wegen ihres erhöhten Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarfs in die Pflegestufe 0 erhalten haben, weil sie in ihrer Alltagskompetenz – etwa wegen einer Demenzerkrankung, geistigen Behinderung oder psychischen Erkrankung  – dauerhaft erheblich eingeschränkt sind, aber keinen ausreichenden Hilfebedarf bei der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung haben, um in die Pflegestufe I eingestuft zu werden, haben erstmals einen Anspruch auf bis zu vier Wochen Verhinderungspflege im Jahr. Sie erhalten dann den Erstattungsbetrag von bis zu 1.550 € für maximal 28 Tage.

Für Sie heißt das: wenn Ihr Angehöriger bisher keiner Pflegestufe zugeordnet werden konnte, jetzt aber neben dem zusätzlichen Betreuungsgeld auch Leistungen der Pflegestufe 0 erhält, dann können Sie sich bei Ihrer Abwesenheit, etwa wegen eines Arztbesuches oder Ihres regelmäßigen Sporttrainings, bis zu 28 Tage im Jahr „ersetzen“ lassen. Die Pflegekasse Ihres Angehörigen zahlt dann bis zu 1.550 € im Jahr dazu. Denken Sie jedoch daran, dass das Geld verfällt, wenn Sie es im laufenden Jahr nicht in Anspruch nehmen.

Wenn Sie Fragen zum Widerspruch, zur Pflegeeinstufung, zur Organisation der häuslichen Pflege, zum Umgang mit Ihrem demenzerkrankten Angehörigen, zu Ihrer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder anderen pflegerelevanten Themen haben, kann ich Ihnen bestimmt helfen. Ich berate Sie professionell und kostengünstig.
Also, sprechen Sie mich bitte an!

2 Kommentare

  1. 10. Januar 2013    

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  1. Neue Regelungen zur Verhinderungs- und Kurzzeitpflege | Thema Pflege on 10. Januar 2013 at 18:11

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