Beratung bei Pflegebedürftigkeit und Hilfe im Widerspruchsverfahren

Verhinderungspflege: 95 % nutzen sie nicht!

gehtgarnichtDas Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gibt regelmäßig Statistiken, unter anderem zur Pflegeversicherung heraus. In der Statistik für das letzte Jahr gibt es einen wirklich bemerkenswerten Punkt: von etwa  1,8 Millionen anspruchsberechtigten Pflegebedürftigen haben im Jahr 2013 nur etwa 93.000 Pflegebedürftige, das sind 5 %, die Verhinderungspflege in Anspruch genommen. Das heißt, dass 95 % der Pflegebedürftigen ihren Anspruch auf Verhinderungspflege einfach verfallen lassen. Denn diese Leistung kann immer nur im laufenden Jahr in Anspruch genommen werden und verfällt jeweils zum 31.12. des Jahres.

Hinweis: Die Statistiken des BMG finden Sie unter dem folgenden Link: www.bmg.bund.de

Sicher liegt das nicht daran, dass es den Leuten egal ist, dass sie diese Möglichkeit der zusätzlichen Finanzierung von Entlastungsangeboten haben. Vielmehr muss vermutet werden, dass den meisten nicht klar ist, dass sie diesen Anspruch überhaupt haben und wie sie ihn realisieren können. Hier ist scheinbar die Auskunftsfreude der Pflegekassen und Beratungsstellen nicht gut ausgeprägt. Ich empfehle daher allen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, sich unabhängig beraten zu lassen, welche Ansprüche sie gegenüber der Pflegekasse haben.

Tipp: Wer die Kosten einer Stunde Beratung (das sind bei mir 49 €) investiert, kann im Jahr bei seiner Pflegekasse schnell weitergehende Ansprüche von bis zu 1.922 € geltend machen – und das gilt nur für 2014. 😉

Wenn Sie Fragen zum Widerspruch, zur Pflegeeinstufung, zur Organisation der häuslichen Pflege, zum Umgang mit Ihrem demenzerkrankten Angehörigen, zu Ihrer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder anderen pflegerelevanten Themen haben, kann ich Ihnen bestimmt helfen. Ich berate Sie professionell und kostengünstig.
Also, sprechen Sie mich bitte an!

1 Kommentar

  1. 13. Oktober 2014    

    Diese Leistung wird in der Tat viel zu sehr vernachlässigt, sowohl von den Versicherten, als auch von den Versicherungen selbst. Keine wird nach dem Vertragsschluss extra nochmal darauf hinweisen. Dafür ist man als Versicherter natürlich selbst in der Verantwortung. Die reine Existenz der Verhinderungspflege müsste noch mehr ins Gedächtnis der Menschen gebracht werden.

No Pings Yet

  1. Verhinderungspflege nicht verfallen lassen! on 12. Oktober 2014 at 19:12
  2. Schwerpunkte in der Pflegeberatung 2013 on 12. November 2014 at 06:41

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