Es ist kein Geheimnis: Ich mache Fehler.
Kürzlich habe ich als Autorin in einem Artikel einen falschen Paragrafen angegeben. So etwas passiert trotz größten Bemühens um Genauigkeit einfach schon mal. Letztlich sind wir ja für unsere eigenen Fehler und Irrtümer durchaus mit Blindheit geschlagen. Sonst würden uns diese Dinge ja gar nicht erst unterlaufen.
Es kam dann die Rückmeldung einer Leserin, die – bevor sie mich angemailt hatte – Himmel und Hölle in Bewegung setzte, um diesen (verständlicherweise unauffindbaren) Paragrafen zu finden….
Natürlich ist es lobenswert, wenn jemand sich derart engagiert. Aber mal ehrlich: Wäre es nicht nahe liegend gewesen, sich direkt an mich zu wenden und nachzufragen?
Sie hat mich dann für den unnützen Aufwand verantwortlich gemacht…. Tja, und der Ton der Mail war nicht gerade freundlich. Im Befehlston wurde ich von ihr zur “Stellungnahme aufgefordert”.
Da heißt es dann: Ruhe bewahren, Verständnis zeigen und den Fehler aufklären.
Aber über den Ton darf ich mich schon ärgern, oder?