Sep 222011
 

Daniel Bahr, unser Bundesgesundheitsminister hat erklärt, dass die Eckpunkte zur anstehenden Pflegereform nun doch nicht zum Sommerende, also spätestens am Freitag, den 23.09. bekannt gegeben werden.

Der Grund für die Verschiebung ist ein Streit in der Koalition. Bei dieser Uneinigkeit geht es vor allem um die Finanzierung der Reform. Während die einen (CSU) Teile der Reform, etwa die Verbesserungen für Demenzerkrankte, aus Steuermitteln finanzieren möchten, wollen CDU und FDP die Kosten allein aus der Pflegeversicherung stemmen.
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Sep 092011
 

Herr Bahr redet in seiner ersten Haushaltsrede über Organspende, HIV / AIDS, Innovationen im Gesundheitswesen ….
Die Pflege will er mit der anstehenden Pflegereform zukunftsfest machen. Ach so, ja, es geht auch immer wieder darum, wie toll die Koalition ist und was für eine tolle Gesundheitspolitik sie machen – Handfestes spricht er nicht, der Minister. Aber wer erwartet das denn heute auch noch?


Wenn Sie das Video direkt auf der Seite des Bundestages sehen wollen, dann klicken Sie bitte hier: Klick!

Aug 242011
 

Das Landgericht Osnabrück hat festgestellt, dass die Mitarbeiter einer Rehabilitationsklinik bei ihren stationären Patienten nach dem Rechten schauen müssen, wenn dieser nicht zu den Mahlzeiten und / oder Therapien erscheint.

Im verhandelten Fall hatten sich die Mitarbeiter mehr als 14 Stunden nicht um die Abwesenheit eines Patienten gekümmert. Dem 67jährigen wurde deshalb ein Schmerzensgeld zugesprochen.
Der Patient hatte während seines Reha-Aufenthaltes morgens einen Schlaganfall erlitten. Er wurde aber erst abends entdeckt, weil die Angehörigen ihn nicht erreichen konnten.
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Aug 022011
 

Seit 2008 besteht für gesetzlich und privat Pflegeversicherte der Anspruch auf eine unabhängige Pflegeberatung. Vorzugsweise soll diese Beratung in so genannten Pflegestützpunkten angeboten werden.

Aber es haben noch nichtalle Bundesländer solche Pflegestützpunkte. Die Pflegekasse kommen ihrer Beratungspflicht nach § 7 SGB XI also sehr unterschiedlich nach. Ob eine Beratung durch die Mitarbeiter der Pflegekasse unabhängig ist, ist umstritten.

Damit die Motivation, Pflegestützpunkte zu errichten hoch ist und auch gleiche Voraussetzungen dafür bestehen, hat der Bund auf Antrag des jeweiligen Bundeslandes eine so genannte Anschubfinanzierung in Höhe von 45.000 € für jeden Pflegestützpunkt in Aussicht gestellt. Diese Möglichkeit ist aber zum 30.06.2011 ausgelaufen. Das heißt, seit dem 01.07.2011 gibt es für (möglicherweise) neu eröffnete Pflegestützpunkte keine finanzielle Hilfe des Bundes mehr.
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Jun 292011
 

Obwohl typische Probleme wie Mangelernährung und Selbstgefährdung für Pflegebedürftige in der eigenen Wohnung häufiger sein sollen, als in einer Pflegeeinrichtung, kam eine 8-jährige Studie zu dem Ergebnis, dass Menschen mit Demenz in Pflegeheimen schneller sterben.

Beobachtet wurde im Rahmen der Studie der Krankheitsverlauf von 173 Demenzerkrankten aus Mecklenburg. Die Sterberate war im Beobachtungszeitraum – auch unter Berücksichtigung von Alter und der Krankheitsschwere – zu Hause halb so hoch wie im Pflegeheim.
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Mai 242011
 

Im Elternpflegeforum stellte ein Mitglied eine interessante Frage: “Sind Taxis eigentlich grundsätzlich verpflichtet Behionderte (hier körperbehindert) zu transportieren?

Daraus ist eine interessante Diskussion entstanden. Teilweise können Sie diese Diskussion als Gast lesen, wenn Sie diesem Link folgen: Hier klicken!

Wenn Sie gerne die gesamte Diskussion lesen möchten, müssen Sie sich jedoch kostenlos registrieren: Hier klicken!

Die Mitgliedschaft im Elternpflegeforum lohnt sich für pflegende Angehörige. Viele Mitglieder sind froh, hier auf Gleichgesinnte zu treffen, bei denen Sie nicht nur Rat und Tipps erhalten, sondern auch Trost und Solidarität, wenn es um die schwierige Aufgabe geht, einen Angehörigen zu pflegen.

Deshalb jetzt selbst Mitglied werden! Hier geht’s zur Registrierung: Klick mich!

Mai 192011
 

Heute können Sie mich im Rahmen eines Expertentelefons persönlich sprechen.

Millionen Bundesbürger werden auch in Zukunft auf fremde Hilfe angewiesen sein, 2007 waren es 2,2 Millionen. Ein großer Teil dieser Menschen wird an einer dementiellen Erkrankung leiden. Jede 2. Frau muss schon heute damit rechnen, irgendwann an einer Demenzform zu erkranken, bei den Männern ist es jeder 3.

Natürlich gibt es für Betroffene keine Patentrezepte. Aber es gibt kompetente Ratschläge, beispielsweise zu den Fragen:

  • Wie halte ich mich körperlich und geistig fit, um möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben zu können?
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Apr 202011
 

Ich möchte Sie dringend auf diesen Aufruf aufmerksam machen. Denn ich bin davon überzeugt, dass die Situation von pflegenden Angehörigen, die aufgrund ihres Engagements oftmals in Armut geraten, keine ausreichende Öffentlichkeit hat. Wer, außer den Betroffenen selbst und einigen Profis, weiß schon, was es bedeutet, einen Pflegebedürftigen zuhause zu pflegen und sein eigenes Leben hintenan zu stellen?
Deshalb hier der Aufruf, den ich nach einem sehr netten, persönlichen Telefonat mit Frau Haertel unterstütze:

Für die SWR / ARD Sendung “betrifft” möchte ich einen Film darüber drehen, was wir erwachsenen Kinder tun, wenn unsere Eltern pflegebedürftig werden, bzw. nicht mehr alleine leben können. weiterlesen »

Apr 182011
 

Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg ist mit ihrer Website www.alzheimer-bw.de neu online gegangen.

Neben der optischen Überarbeitung und der inhaltlichen Erweiterung ist die Seite selbstverständlich auch barrierefrei gestaltet. Das Portal richtet sich an pflegende Angehörige, Betroffene und ehrenamtlich engagierte Menschen ebenso wie an Fachkräfte.

Die Gestaltung ist anregend und nutzerfreundlich: das heißt, Interessierte finden eine Fülle an grundsätzlichen und gut verständlichen Informationen und auch Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen rund um das Thema Alzheimer und andere Demenzerkrankungen. weiterlesen »