Apr 262012
 

Aktuell wurde der 3. Pflege-Qualitätsbericht des Medizinischen Dienst herausgegeben. Das Ergebnis: Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich verbessert.

Insbesondere bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung und im Umgang mit Demenzerkrankten gibt es aus Sicht der MDKs Fortschritte. Verglichen wurde der Stand 2009 / 2010 mit der Situation aus dem Qualitätsbericht von 2007.
Es gebe aber bei bestimmten Pflegeproblemen wie etwa, der Vermeidung von Druckgeschwüren immer noch Schwächen. Ein wichtiges Ergebnis: Einrichtungen, die die Prozessstandards guter Pflege erfüllen, erreichen auch bessere Ergebnisse in der Versorgungsqualität.
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Apr 232012
 

Das Bundesgesundheitsminsiterium (BMG) gibt zum Theme Gesundheit und Pflege unterschiedliche Ratgeber heraus, die den einfachen Bürger ohne Fachkenntnisse umfassend informieren sollen. Im Juli 2011 wurde der “Ratgeber zur Pflege” aktualisiert. In diesem Ratgeber erfahren die Leser, alles, was sie benötigen, um sich beim Eintritt von eigener Pflegebedürftigkeit oder der Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen grundlegend über die gesetzlichen Ansprüche zu informieren.

Die kostenlose Broschüre beantwortet unter anderem Fragen zu den folgenden Themen:
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Mrz 282012
 

Wieder einmal eine Diskussion, die wahrsacheinlich nicht viel bringt – dennoch glaube ich, dass es wichtig ist, das Thema Pflege immer wieder ins gesellschaftliche Bewusstesein zu bringen.

Anne Will diskutiert unter dem Titel “Albtraum Pflege – bleibt wieder alles an den Angehörigen hängen?”
Geklärt werden soll in der Diskussionsrunde, was sich genau durch die Pflegereform ´ändern soll und was diese Änderungen den pflegenden Angehörigen bringen wird.

Die Gäste zum Thema werden sein:

  • Daniel Bahr, Bundesminister für Gesundheit und ansonsten als Bankkaufmann ohne besondere Qualifikation zum Thema
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Feb 132012
 

Das geplante Gesetz für die Neuerungen in der Pflegeversicherung soll Pflege-Neuerungsgesetz (PNG) heißen. Der Referentenentwurf umfasst 98 Seiten.
Was im Entwurf steht und für Sie wirklich interessant bzw. wichtig ist, erfahren Sie in meinem aktuellen Newsletter, der morgen am 14. Februar erscheint.

Wenn Sie das Thema interessiert, und sie noch nicht Abonnent sind, dann melden Sie sich jetzt unter dem nachfolgenden Link als Abonnent an!

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Nov 292011
 

Die Hauptlast der häuslichen Pflege tragen in Deutschland die Frauen. Wie Sie anhand der nachfolgenden Grafik sehen können, sind 66 % der pflegenden Angehörigen Ehefrauen und Töchter.
Nur 16 % der Befragten pflegenden Angehörigen sind Ehemänner.
Aber auch Schwiegertöchter, Nachbarn, Freunde oder Bekannte werden zu den pflegenden Angehörigen gezählt. Sie machen zusammen 18 % aus.

Bildquelle: AOK-Mediendienst

Nov 182011
 

Wer es noch nicht müde ist, die Debatten zum Pflegereförmchen im Fernsehen zu verfolgen, kann sich auch die Sendung auf Phoenix “Alles nur Kosmetik?” vom 16.11.2011 ansehen.

Es diskutieren:
- Jens Spahn (CDU)
- Claus Fussek (Pflegekritiker und pflegender Angehöriger)
- Volker Leienbach (Verband der privaten Krankenversicherungen)
- Jens Kaffenberger (Sozialverband VdK)

Die Herren drehen sich meiner Meinung nach im Kreis, weil jeder seinen festgefahrenen Standpunkt postuliert:
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Nov 142011
 

Nun ist 2011, das “Jahr der Pflege”, fast vorbei. Die Pflegereform wurde von Daniel Bahr, unserem Bundesgesundheitsminister, auf ein Pflegereförmchen zusammengedampft.
Es gibt eine Beitragserhöhung, die private Pflicht-Pflegezusatzversicherung ist (vernünftigerweise!) vom Tisch und wird sehr wahrscheinlich von einem “private Pflegezusatzversicherungs-Steuersparmodell” abgelöst.
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Okt 202011
 

Manchmal möchte ich wirklich durch’s Telefon kriechen und den einen oder anderen Sachbearbeiter an den Ohren ziehen! Beispielsweise dann, wenn er sich nicht an die geltenden Gesetze hält. Ich vermute, dass so ein Mensch das nur tut, um es den Versicherten schwer zu machen, ihr gutes Recht einzufordern.

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Pflegekasse, einem Versicherten mit Pflegestufe 2 für einen Lifter, der  als Pflegehilfsmittel dazu bestimmt ist, die vom Angehörigen durchgeführte Pflege zu erleichtern, eine ärztliche Verordnung verlangt. Denn gesetzlich ist geregelt, dass Pflegebedürftige auf notwendige Pflegehilfsmittel einen Rechtsanspruch haben – sie benötigen dazu keine ärztliche Verordnung! So steht es in § 40 SGB XI.
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Okt 052011
 

Es kann passieren, dass ein hilfebedürftiger Mensch in ein Heim muss, obwohl er die gesetzlichen Voraussetzungen der Pflegestufe 1 nicht erfüllt. Man spricht dann von der Pflegestufe “null”. Das heißt, es besteht ein Hilfebedarf, der unterhalb der im Pflegeversicherungsgesetz geforderten 46 Minuten pro Tag liegt, z. B. 31 Minuten.

Ein Heimplatz ist immer dann die beste Lösung, wenn die Pflege allein durch ambulante Hilfen nicht sichergestellt werden kann.
Nun ist es aber so, dass Pflegeheime zunehmend behaupten, sie könnten keine Personen mit Pflegestufe null aufnehmen. Im Grunde ist das Quatsch!

Jedes Pflegeheim hat auch einen Pflegesatz für die so genannte Pflegestufe “null”. Wäre es wahr, dass Pflegeheime keine Bewohner mit dem unterhalb der Pflegestufe 1 liegenden Hilfebedarf aufnehmen können, hätten die Pflegeheime gar keinen entsprechenden Pflegesatz.

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Sep 282011
 

Ihr hilfebedürftiger Angehöriger ist gesetzlich krankenversichert, aber nicht pflegebedürftig (im Sinne des Gesetzes)?
Wenn das so ist, dann kann Ihr Angehöriger wenn er die Tages- oder Nachtpflege besucht, dort auch Leistungen der häuslichen Krankenpflege in Anspruch nehmen.
Allerdings muss dafür folgende und einzige Voraussetzung erfüllt sein: die Leistung muss aus medizinisch-pflegerischen Gründen dort notwendig sein.
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