Mrz 10

Laut einer Umfrage hat jede 3. Frau ab 60 Jahre eine Patientenverfügung verfasst. Damit haben in Deutschland mehr Frauen als Männer für den Krankheitsfall vorgesorgt. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” herausgefunden.
Demnach hat jede 5. Frau (19,2 %) festgelegt, welche medizinischen Maßnahmen sie wünscht, oder ob Maßnahmen unterlassen werden sollen. Natürlich nur für den Fall, dass sie ihren eigenen Willen in einer solchen Situation nicht mehr äußern kann.

Von den Männern hat nur jeder 6. (16,2 %) vorgesorgt. Der Geschlechterunterschied ist vor allem bei den 50- bis 59-Jährigen sehr deutlich. Nur jeder 9. Mann in dieser Altersstufe (10,9 %) hat eine Patientenverfügung abgefasst, während es bei den Frauen mit 20,1 % fast doppelt so viele sind.

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Nov 18

Telefon-Ratgeberaktion mit Experten zum Thema Altersdemenz
Donnerstag, 19. November 2009, 10 bis 16 Uhr
Kostenlose Rufnummer: 0800 – 000 55 32

Als Angehöriger eines Demenzkranken leiden Sie doppelt. Nicht nur, dass Sie es mit Ihrem Angehörigen gar nicht leicht haben, auch die Pflege- und Krankenkassekasse macht Probleme. Getreu dem Motto: „Recht haben und Recht bekommen, sind 2 Paar Schuh.“

Die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen wird in Deutschland bis zum Jahr 2050 auf 2,2 Millionen anwachsen, 2007 waren es erst 1,1 Millionen Betroffene. Das ergab eine aktuelle Studie des Kieler Fritz-Beske-Instituts. Der Hauptgrund für den starken Anstieg ist, dass es immer mehr Hochbetagte geben wird: Die Zahl der über 80-jährigen Bundesbürger erhöht sich bis 2050 um sage und schreibe 156 %.

Darum ist das stärkste Wachstum bei Krankheiten zu verzeichnen, die vor allem für ein sehr hohes Alter typisch sind – wie eben die Demenz.

  • Kann Ihr Angehöriger auch bei ausgeprägter Erkrankung zuhause wohnen bleiben?
  • Wie können Sie entlastet werden?
  • Wie sollten Sie mit Ihrem demenzkranken Angehörigen umgehen?
  • Was müssen Sie bei der Beantragung von Pflegegeld beachten?
  • Gibt es neuartige Medikamente – und werden sie von der Kasse bezahlt?

Alle Fragen zum Thema Demenz beantworten Ihnen 4 Experten bei der Telefonaktion am Donnerstag, 19. November, von 10 bis 16 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer: 0800 – 000 55 32.

Die 4 Experten am Telefon sind:

  • Hans-Jürgen Boldt, Berlin. Niedergelassener Facharzt für Neurologie und Psychiatrie mit der Zusatzbezeichnung Psychotherapie und Psychoanalyse. Einer der  Behandlungs- und Diagnoseschwerpunkte ist die Demenz.
  • Heike Bohnes, Aachen. Staatlich anerkannte Altenpflegerin, Diplom-Sozialarbeiterin und geprüfte und unabhängige Sachverständige für Pflege. Chefredakteurin der Informationsdienste “Demenz – Pflege und Betreuung zuhause” und “Stationäre Pflege aktuell”.
  • Susanne Besold, Nürnberg, Expertin für Zusatzversicherungen bei den KarstadtQuelle Versicherungen.
  • Ursula Burkert, Köln. Diplom-Psychologin, Psychoanalytikerin in freier Praxis. Behandelt in ihrer Praxis auch ältere Menschen mit demenziellen Erkrankungen und hat mehrere Jahre demenziell Erkrankte auf der gerontologischen Station einer Klinik konsiliarisch mitbetreut.
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Okt 16

Frau Margund Rohr hat mich gebeten, Ihnen folgenden Aufruf zu einer Onlinestudie bekannt zu geben. Sie ist Mitarbeiterin bei GEROTEST.

GEROTEST ist ein wissenschaftliches – nicht kommerzielles – Projekt des Instituts für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.

Mit Hilfe von Befragungen über das Internet werden dort verschiedene gerontologische und psychologische Fragestellungen untersucht. Dieses Projekt zielt darauf ab, wichtige Forschungsthemen im Kontext von Alter und Altern voranzutreiben und für alle zugänglich zu machen.

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
hiermit möchten wir, das Institut für Psychogerontologie, Sie auf eine neue Studie auf unserem Internetportal GEROTEST aufmerksam machen, für die wir noch Teilnehmer und Teilnehmerinnen suchen. In der Studie Beziehungspflege geht es darum, welchen Einfluss Aspekte wie Gesundheit, persönliche Einstellungen und Eigenschaften sowie Beziehungsqualität auf Pflegeentscheidungen haben. Uns interessiert dabei besonders, wie man mit der potentiellen oder aktuellen Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen umgeht.

Der Link zur Studie lautet: http://www.gerotest.geronto.uni-erlangen.de/care/Beziehungspflege.php

Die Bearbeitung des Fragebogens nimmt 20 bis 25 Minuten in Anspruch. Am Anschluss der Studie erhalten Sie eine individuelle Rückmeldung zu Ihren Ergebnissen. Teilnehmen kann dabei jeder, der einen Internetzugang hat. Die Daten werden anonymisiert erhoben und vertraulich behandelt.

Bei offenen Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Frau Margund Rohr: rohr@geronto.uni-erlangen.de

Wir würden uns freuen, Sie als Teilnehmer zu gewinnen!

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Jun 10

Die ersten Pflegestützpunkte sind an den Start gegangen. Wie die Bundesregierung mitteilte, sind die Modell-Pflegestützpunkte in:

  • Moers,
  • Mönchengladbach,
  • Flensburg,
  • Nürnberg,
  • Hannover,
  • St. Wendel,
  • Ingelheim und
  • Hettstedt.

Sie erhalten eine Anschubfinanzierung von je 30.000 €.

Acht weitere Pflegestützpunkte können demnächst mit einem Bescheid über die Finanzspritze rechnen. Diese sind dann in:

  • Denkendorf,
  • Berlin,
  • Erkner,
  • Hamburg,
  • im Kreis Marburg-Biedenkopf,
  • Wismar,
  • Plauen und
  • Jena.

Die Auswahl der Stützpunkte erfolgte in Abstimmung mit den jeweiligen Bundesländern und den Krankenkassen.

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