Mai 042012
 

Schwerhörigkeit im Alter ist keine Seltenheit. Denn fast jeder 3. über 65 Jahren leidet an einer alterbedingten Schwerhörigkeit. Die Hälfte dieser Betroffenen benötigt zum Ausgleich der Schwerhörigkeit sogar ein Hörgerät. Statt Hörgerät können aber auch Vitamine helfen.

Eine Studie der Universität Sidney in Australien hat gezeigt, dass die Vitamine A und E eine altersbedingte Schwerhörigkeit bremsen kann.
Im Rahmen dieser Studie wurden knapp 3.000 Leute im Alter von mindestens 50 Jahren untersucht. Es zeigte sich, dass das Risiko für diejenigen, die ausreichend Vitamin A (empfohlene Tagesdosis 800 µg)  zu sich nehmen, in den nächsten 5 Jahren ein bis zu 47 % geringeres Risiko haben,  an einer Schwerhörigkeit zu erkranken. Das Vitamin A fördert die Regeneration von Nerven- und Sinneszellen und unterstützt deren Funktionen.
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Mai 032012
 

Eigentlich ist es unglaublich, aber in Deutschland hat sich das Sozialsystem so sehr verschlechtert, dass chronisch Kranke durch ihre Erkrankung verarmen können. Und dabei geht es nicht um Menschen, die etwa durch Hartz IV sowieso schon am Rande der Gesellschaft leben. Es geht um Menschen, die durch eine schwere Erkrankung aus dem Job fliegen und nicht mehr vom Sozialsystem aufgefangen werden.

Bezeichnend ist, dass unser Gesundheitsminister Daniel Bahr nicht Mann genug ist, sich dieser Problematik in einem Interview zu stellen, nein, nur sein Ministeriumssprecher beantwortet eine entsprechende Anfrage der ARD mit Worthülsen und Platitüden.
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Nov 212011
 

Heute möchte ich Sie auf einen Aufruf aus dem Elternpflegeforum aufmerksam machen.

Für die Sendereihe “Yvonne Willicks- Der große Haushaltscheck” werden Familien aus NRW gesucht, die unverschuldet, etwa durch die eigene Pflegebedürftigkeit oder die eines Angehörigen, in Not geraten sind.
Yvonne Willicks will helfen, Ausgaben zu senken und – wo möglich – Einnahmen zu steigern.

Wenn diese Information Ihr Interesse geweckt hat, dann erhalten Sie unter dem folgenden Link im Elternpflegeforum weitergehende Informationen: Hier klicken!

 

Okt 172011
 

Ich lese im Rahmen meiner Tätigkeit so manche Akte mit Stellungnahmen und Gutachten.

Am Freitag habe ich wieder eine schöne Formulierung der Kategorie “ich will mich gewählt und nicht verständlich ausdrücken”, gefunden. Es handelt sich um den folgenden Text, verfasst von einem Juristen:
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Okt 052011
 

Es kann passieren, dass ein hilfebedürftiger Mensch in ein Heim muss, obwohl er die gesetzlichen Voraussetzungen der Pflegestufe 1 nicht erfüllt. Man spricht dann von der Pflegestufe “null”. Das heißt, es besteht ein Hilfebedarf, der unterhalb der im Pflegeversicherungsgesetz geforderten 46 Minuten pro Tag liegt, z. B. 31 Minuten.

Ein Heimplatz ist immer dann die beste Lösung, wenn die Pflege allein durch ambulante Hilfen nicht sichergestellt werden kann.
Nun ist es aber so, dass Pflegeheime zunehmend behaupten, sie könnten keine Personen mit Pflegestufe null aufnehmen. Im Grunde ist das Quatsch!

Jedes Pflegeheim hat auch einen Pflegesatz für die so genannte Pflegestufe “null”. Wäre es wahr, dass Pflegeheime keine Bewohner mit dem unterhalb der Pflegestufe 1 liegenden Hilfebedarf aufnehmen können, hätten die Pflegeheime gar keinen entsprechenden Pflegesatz.

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Jun 292011
 

Obwohl typische Probleme wie Mangelernährung und Selbstgefährdung für Pflegebedürftige in der eigenen Wohnung häufiger sein sollen, als in einer Pflegeeinrichtung, kam eine 8-jährige Studie zu dem Ergebnis, dass Menschen mit Demenz in Pflegeheimen schneller sterben.

Beobachtet wurde im Rahmen der Studie der Krankheitsverlauf von 173 Demenzerkrankten aus Mecklenburg. Die Sterberate war im Beobachtungszeitraum – auch unter Berücksichtigung von Alter und der Krankheitsschwere – zu Hause halb so hoch wie im Pflegeheim.
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Mai 162011
 

Wir gehen jeden Morgen vor der Arbeit mit unseren Hunden Canelita und Eliot in den Wald. Da schlagen wir uns dann gemeinsam durch das Unterholz und gehen schließlich eine Stunde später zufrieden jeder in sein eigenes Büro.
Die Hunde schlafen dann mindestens bis zur Mittagspause - manchmal darüber hinaus. So habe ich auch ein gutes Gewissen, wenn ich Eliot nicht zu jedem Termin mitnehmen kann.

Bei unserer heutigen Runde habe ich zwei nette kleine “Kunstwerke” mitten im Wald, abseits von den Wegen entdeckt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: weiterlesen »

Mai 132011
 

Heute ist Freitag, der 13. Für manche Menschen, die abergläubisch sind, ist das ein Pechtag. Ich denke, es ist ein Tag wie jeder andere auch. Niemand muss vor einem Freitag, den 13. Angst haben.

Trotzdem wünsche ich allen Abergläubischen unter meinen Leserinnen und Lesern viel Glück an diesem Tag!

© birgitH / PIXELIO

 

Apr 202011
 

Ich möchte Sie dringend auf diesen Aufruf aufmerksam machen. Denn ich bin davon überzeugt, dass die Situation von pflegenden Angehörigen, die aufgrund ihres Engagements oftmals in Armut geraten, keine ausreichende Öffentlichkeit hat. Wer, außer den Betroffenen selbst und einigen Profis, weiß schon, was es bedeutet, einen Pflegebedürftigen zuhause zu pflegen und sein eigenes Leben hintenan zu stellen?
Deshalb hier der Aufruf, den ich nach einem sehr netten, persönlichen Telefonat mit Frau Haertel unterstütze:

Für die SWR / ARD Sendung “betrifft” möchte ich einen Film darüber drehen, was wir erwachsenen Kinder tun, wenn unsere Eltern pflegebedürftig werden, bzw. nicht mehr alleine leben können. weiterlesen »

Apr 192011
 

In Düsseldorf ist ein 77-jähriger Rollstuhlfahrer mit seinem elektrischen Rollstuhl versehentlich in einen Weiher gefahren. Glück im Unglück: Der Behinderte saß zwar im Weiher fest, das Wasser ging ihm aber “nur” bis zur Brust.

Laut Angaben der Feuerwehr sollen am Rand des Weihers 15 (!) Schaulustige gestanden haben, die nichts taten, um dem Mann aus seiner schlimmen Lage zu helfen.  weiterlesen »