Jul 22
Gestern hörte ich die Geschichte eines Mannes, der mit knapp 60 arbeitslos wurde. Nachdem sein Arbeitslosengeld ausgelaufen war, beantragte er Hartz IV. Was er allerdings dann erlebte, schlägt dem Fass den Boden aus.
In Zeiten, in denen schon Mittvierziger Probleme haben, eine Arbeitsstelle zu finden, darf es einen ja nicht verwundern, wenn ein 60jähriger beinahe chancenlos ist.
Doch der ARGE-Sachbearbeiter dieses Mannes war irgendwie nicht von dieser Welt. Er unterstellte dem Herrn nicht nur Faulheit und zitierte ihn ständig “auf’s Amt”. Nein, seine “Kundenfreundlichkeit” ging sogar so weit, dass er ihm immer wieder körperlich fordernde Arbeit anbot, die der Kunde mit inzwischen knapp 61 Jahren nachvollziehbar nicht mehr bewältigt bekam.
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Jul 14
Wenn Sie als Ehepaar in ein Pflegeheim einziehen, können Sie nur die Kosten bei der Einkommenssteuer absetzen, die für einen Pflegebedürftigen (also Pflegestufe 1 – 3) bestehen.
Heim kosten für den bzw. die nicht pflegebedürftige Gatten / Gattin, die mit umzieht, sind keine außergewöhnlichen Belastungen. Das hat der Bundesfinanzhof in München in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen »
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Jun 02
Über 70-Jährige mit ein paar Extra-Pfunden leben länger als Gleichaltrige mit Normalgewicht, berichtet die “Apotheken Umschau”. Eine Studie der Universität von Westaustralien kam zu diesem für viele Senioren beruhigendem Ergebnis.
9.200 Männer und Frauen zwischen 70 und 75 Jahren waren in einem Zeitraum von über 9 Jahren beobachtet worden. Die Sterberate leicht übergewichtiger Teilnehmer lag um 13 % unter der Normalgewichtiger.
Bei Fettleibigen war sie dagegen gleich groß wie bei Menschen mit Normgewicht.
Die Forscher fordern deshalb, bei Senioren die Grenze zwischen normal- und übergewichtig nach oben zu korrigieren.
Quelle: Apotheken Umschau 5/2010 B
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Mrz 10
Laut einer Umfrage hat jede 3. Frau ab 60 Jahre eine Patientenverfügung verfasst. Damit haben in Deutschland mehr Frauen als Männer für den Krankheitsfall vorgesorgt. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” herausgefunden.
Demnach hat jede 5. Frau (19,2 %) festgelegt, welche medizinischen Maßnahmen sie wünscht, oder ob Maßnahmen unterlassen werden sollen. Natürlich nur für den Fall, dass sie ihren eigenen Willen in einer solchen Situation nicht mehr äußern kann.
Von den Männern hat nur jeder 6. (16,2 %) vorgesorgt. Der Geschlechterunterschied ist vor allem bei den 50- bis 59-Jährigen sehr deutlich. Nur jeder 9. Mann in dieser Altersstufe (10,9 %) hat eine Patientenverfügung abgefasst, während es bei den Frauen mit 20,1 % fast doppelt so viele sind.
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Jan 11
Eine Krankenkasse hat einem an einem schweren Diabetes leidenden Versicherten mit dem Hinweis, seine Verwandten könnten ihn im Rollstuhl schieben, einen Elektrorollstuhl verweigert. Der Mann klagte und war vor dem Bundessozialgericht (BSG) erfolgreich.
Dem Mann wurde der rechte Unterschenkel und das linke Bein amputiert. Seitdem ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. Wegen chronischer Beschwerden in beiden Armen konnte er einen normalen Rollstuhl nicht mehr selbstständig per Hand fortbewegen.
Das BSG verpflichtete die zuständige Krankenkasse nun dazu, einen elektrisch betriebenen Rollstuhl bereit zu stellen. Die Krankenkasse hatte vorgeschlagen, der Versicherte solle sich von seiner Frau oder dem Schwiegersohn schieben lassen. Weiterlesen »
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Nov 11
Heute ist St. Martin. Geehrt wird an diesem Tag ein Soldat, der seinen Uniformmantel zerteilte, einem Bettler diese Hälfte abgab und ihn damit vor dem erfrieren rettete. Damit steht der heilige Martin als ein Sinnbild für Solidarität unter den Menschen. Er, als eher reicher Mann, gab bereitswillig dem armen Mann, was er entbehren konnte.
Heute ist das keineswegs selbstverständlich. Die die haben, geben nicht gerne an die ab, die nichts oder zu wenig haben.
Es gibt auch eine juristische Auseinandersetzung mit dem Handeln des heiligen Martins. Die Rechtsanwältin Christiane Paffrath kommt zu dem Schluss, dass das Handeln “unseres St. Martin” juristisch doch eher kompliziert zu bewerten ist. Da reicht kein: Er hat geholfen und das war gut so. ;-)
Aber lesen Sie selbst: HIER klicken.
Ich wünsche jedenfalls allen einen schönen Martintstag und -abend. Lassen Sie die Laternen leuchten und teilen Sie das, was Sie übrig haben, mit denen, die es nötig haben. – Und das am besten nicht nur am 11.11. :-)

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Mrz 19
Die Techniker Krankenkasse hat ihre Broschüre „Depression – Eine Information für Patienten und Angehörige“ neu aufgelegt.
Depressionen zählen weltweit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Nach neueren Erhebungen durchleben 15 von 100 Frauen und 8 von 100 Männern innerhalb eines Jahres eine depressive Phase.
Viele Betroffene haben Angst, mit Angehörigen, Freunden oder einem Arzt über ihre Beschwerden zu sprechen. Sie scheuen deren Reaktion auf die Diagnose „psychische Erkrankung“.
Schuld daran ist oft auch mangelndes Wissen, was eine Depression eigentlich ist, woher sie kommt und wie sie behandelt werden kann.
Wichtig ist: Depressionen lassen sich behandeln, besonders wenn sie frühzeitig erkannt werden. Nach Abklingen der Depression bleiben meist keine Symptome oder Veränderungen der Persönlichkeit zurück. Der von einer Depression Genesene ist in der Regel wieder „ganz der Alte“.
Die TK-Broschüre vermittelt Erkrankten und Angehörigen den aktuellen Stand des Wissens über
- Anzeichen einer Depression
- Häufigkeit von Depressionen
- Ursachen und Entstehung von Depressionen
- Formen und möglicher Verlauf von Depressionen
- das erste Gespräch beim Arzt
- Behandlungsmöglichkeiten
Sie erfahren, was Angehörige wissen sollten und was Sie tun können. Nach der Lektüre werden Sie mehr über die Erkrankungen wissen und die Fragen und Erklärungen Ihres Arztes besser verstehen.
Sie können die Broschüre HIER kostenlos herunterladen.
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Nov 29
Die meisten pflegebedürftigen alten Menschen werden zu Hause von Frauen gepflegt. Aber die Männer packen immer öfter mit an: Betrug ihr Anteil in den 90er Jahren noch rund 17 %, so ist er mittlerweile auf 27 % gestiegen, berichtet die „Apotheken Umschau“.
Gerontologen machten dabei eine erstaunliche Beobachtung: Die Männer empfinden die Pflege Angehöriger als wesentlich unproblematischer als Frauen. Möglicherweise fühlen Männer sich deswegen weniger belastet, weil sie mehr Anerkennung bekommen, vermutet Professorin Susanne Zank von der Universität Siegen.
„Da männliche Pflege noch relativ selten vorkommt, reagiert die Umwelt positiv darauf, während solche Tätigkeiten bei Frauen als selbstverständlich angenommen werden.“
Quelle: Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 11/2007 B: www.GesundheitPro.de
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