Mrz 232012
 


In der Sendung Panorama vom 15.03.2012 berichtet die Redaktion darüber, wie unsere Politiker die privaten Krankenversicherer darin unterstützen, Kunden zu bekommen.
Dies ungeachtet dessen, dass die private Krankenversicherung nicht für alle die beste – und schon gar nicht die preiswerteste – Lösung ist. In manchen Fällen, etwa dem Beispiel einer Gastwirtin, fressen die Beiträge alle Rücklagen auf und führen geradewegs in die Altersarmut.
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Mrz 212012
 

Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen aktuell über ein Finanzpolster von 19,5 Milliarden €. Das macht unsere Politiker nervös.

Die FDP in Gestalt des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr fordert die wahlwirksame Aufteilung und Rückzahlung an die Versicherten. Dabei hilft eine einmalige Rückzahlung von etwa 60 € pro gesetzlich Versicherten niemandem wirklich weiter.
Schäuble, unser Bundesfinanzminister, begehrt dagegen, dass Teile der Überschüsse genommen werden, um damit den Bundeshaushalt auszugleichen.

Was offensichtlich nicht infrage kommt, ist die Beiträge zu senken oder die sinnlose Praxisgebühr abzuschaffen.
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Mrz 152012
 

Eigentlich eine tolle Sache: eine Krankenkasse bietet den pflegenden Angehörigen ihrer Versicherten Geld dafür, wenn die Angehörigen die ärztlich verordnete Behandlungspflege, etwa die Medikamentengabe, übernehmen.

An sich wäre das doch ein Grund zur Freude. Endlich erkennen die Kassen die Leistungen der pflegenden Angehörigen an. Doch bei genauer Betrachtung erkennt man, dass es gar nicht um die Anerkennung der Leistung geht.

Die Berater der Krankenkasse suchen Pflegebedürftige und deren Angehörige auf und bieten den Angehörigen dann eine Art Aufwandsentschädigung für die Übernahme der Behandlungspflege an. Das Angebot von 3 € für die Durchführung der Behandlungspflege ist meines Erachtens aber sehr niedrig bemessen. Und das führt nun auch zu Ärger. Denn tatsächlich geht es nicht um die Anerkennung der Leistung des pflegenden Angehörigen sondern darum, den höheren Geldbetrag einzusparen, den ansonsten ein Pflegedienst für die ärztlich verordnete Leistung erhalten würde.
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Feb 292012
 

PlusMinus hat geprüft, ob die Praxisgebühr ihren Sinn erfüllt. Eingeführt wurde sie, um den Patienten davon abzuschrecken, wegen jedes Wehwehchens gleich den Arzt aufzusuchen. Denn die Deutschen gelten mit 18 Arztbesuchen pro Kopf im Jahr  als die Weltmeister der Praxisbesuche. Doch seit Einführung der Praxisgebühr sind die Wartezimmer gar nicht leerer geworden.

Haben die Niederländer die Lösung? Dort gibt es keine Praxisgebühr und es nutzt dem Arzt, wenn der Patient gesund ist.

Schauen Sie sich dazu den Beitrag aus der Sendung PlusMinus in der Mediathek der ARD an: Klick!

Jan 102012
 

Wenn es um die Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit von Verbandmitteln durch die gesetzliche Krankenkasse, hilft der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) weiter.

Der BVMed informiert auf so genannten Infokarten, auf denen die notwendigen Informationen in kompakt und verständlich zusammengefasst sind. Jede Karte enthält zu ihrem Thema alles Wissenswerte von der Definition, den gesetzlichen Grundlagen bis hin zu Hinweisen für die Verordnung und Erstattung.
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Dez 072011
 

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) ist das wichtigste Gremium der Selbstverwaltung in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Er entscheidet, welche ambulanten und stationären Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind. Werden die Beschölüsse des GBA vom Bundesgesundheitsmerium nicht beanstandet, treten sie in Kraft.

Jetzt hat der GBA beschlossen, dass Ärzte bei Alzheimer-Patienten einen 24-wöchigen Therapieversuch mit Memantin machen dürfen. weiterlesen »

Nov 032011
 

In Hamburg und Schleswig-Holstein wurde das Verfahren zur Bewilligung der Kostenübernahme eines Hospizplatzes vereinfacht.
Das brachte eine Einigung der Krankenkassenverbände mit der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz und Palliativarbeit Hamburg e. V. sowie dem Palliativverband Schleswig-Holstein e. V.. Ergebnis der Vereinbarung sind weniger Bürokratie und ein verkürztes Genehmigungsverfahren.

Damit ist für die Versicherteneine hohe Verlässlichkeit gewährleistet, wenn es darum geht, wo und wie die letzten Tage verbracht werden sollen / können .

Hinweis: Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der AOK: Hier klicken!

Okt 312011
 

Während der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr im Bereich Pflege nicht liefern kann, sorgt er still und leise im Hintergrund dafür, dass es – wenn schon nicht den Pflegebedürftigen und den pflegenden Angehörigen – wenigstens den Ärzten besser gehen wird. Er beginnt da ab 01.01.2013 schon mal mit den Ärzten, genau genommen, den Zahnärzten.

Monitor deckt in seinem Bericht vom 27.10.2011 auf, wie uns Patienten noch mehr Geld aus den Taschen gezogen werden soll.
Vielen Dank Herr Bahr!

Hinweis: Den Beitrag “Alleingelassen: Patienten zahlen FDP-Geschenke an die Zahnärzte” zur Erhöhung der Zahnarzthonorare und den Folgen des Festzuschusssystems für die Versicherten, können Sie unter dem folgenden Link anschauen: Hier klicken!

 

Sep 282011
 

Ihr hilfebedürftiger Angehöriger ist gesetzlich krankenversichert, aber nicht pflegebedürftig (im Sinne des Gesetzes)?
Wenn das so ist, dann kann Ihr Angehöriger wenn er die Tages- oder Nachtpflege besucht, dort auch Leistungen der häuslichen Krankenpflege in Anspruch nehmen.
Allerdings muss dafür folgende und einzige Voraussetzung erfüllt sein: die Leistung muss aus medizinisch-pflegerischen Gründen dort notwendig sein.
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Sep 022011
 

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat ein Infoblatt herausgebracht, das wissenswerte und nützliche Informationen zum Thema medizinische Rehabilitation enthält. Ob ambulant oder stationär – grundsätzlich haben Versicherte einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitationsmaßnahme, wenn diese Aussicht auf Erfolg, das heißt etwa eine Erhöhung der Selbstständigkeit oder Verminderung von Pflegebedürftigkeit, hat.

Das Infoblatt des BMG behandelt unter anderem folgende Themen:
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