Jul 22

Gestern hörte ich die Geschichte eines Mannes, der mit knapp 60 arbeitslos wurde. Nachdem sein Arbeitslosengeld ausgelaufen war, beantragte er Hartz IV. Was er allerdings dann erlebte, schlägt dem Fass den Boden aus.
In Zeiten, in denen schon Mittvierziger Probleme haben, eine Arbeitsstelle zu finden, darf es einen ja nicht verwundern, wenn ein 60jähriger beinahe chancenlos ist.

Doch der ARGE-Sachbearbeiter dieses Mannes war irgendwie nicht von dieser Welt. Er unterstellte dem Herrn nicht nur Faulheit und zitierte ihn ständig “auf’s Amt”. Nein, seine “Kundenfreundlichkeit” ging sogar so weit, dass er ihm immer wieder körperlich fordernde Arbeit anbot, die der Kunde mit inzwischen knapp 61 Jahren nachvollziehbar nicht mehr bewältigt bekam.

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Jul 19

Ich will mich hier gar nicht beklagen. Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die finden diese heißen Sommer irgendwie toll. Und letztlich leide ich wohl immer um diese Zeit…

Denn schon im Jahr 2009 habe ich 2 Blogbeiträge der Hitze gewidmet. Die krame ich jetzt einfach mal hervor – für diejenigen, die hier auch bei Hitze wenn schon nicht wichtige Informationen, so doch wenigstens etwas zu lesen erwarten:

  1. Es ist zu heiß
    mal so festgestellt – und trifft auch heute zu…. 
  2. Bei Hitze genug trinken
    mit Tipp für Eisbonbons und einen alkoholfreien Cocktail…

Wenn Sie die Links anklicken, öffnet sich jeweils ein neues Fenster – Sie können also problemlos in die Gegenwart zurück kehren.  Ich Trinke jetzt mal ein großes, gekühltes Glas Wasser.

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Jul 16

Die gute Nachricht ist, dass die quartalsmäßige Praxisgebühr abgeschafft werden soll. Die Kehrseite dieser Medaille ist allerdings, dass gesetzlich Versicherte stattdessen bei jedem Arztbesuch eine Praxisgebühr zahlen soll.

So sieht zumindest der aktuelle Vorschlag der CDU / CSU-Mittelstandsvereinigung aus, um die Finanzprobleme im Gesundheitswesen zu bekämpfen.

Der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung Josef Schlarmann sagte der „Bild“-Zeitung: „Die Praxisgebühr von 10 € pro Quartal sollte durch eine sozial abgefederte Praxisgebühr pro Arztbesuch ersetzt werden, wie es die Schweden tun. Diese Praxisgebühr könnte dann deutlich niedriger sein.“ Weiterlesen »

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Jul 12

Die schwarz-gelbe Koalition hat mit ihrer so genannten Reform vor allem die Beiträge für die Versicherten erhöht und weiteren Erhöhungen Tür und Tor geöffnet. Doch wie wird es sich nun genau entwickeln?

  • Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steigt zum 01.01.2011 von jetzt 14,9 auf 15,5 %.
  • Der Arbeitgeberanteil zur GKV wird eingefroren. Das heißt, dass die Arbeitgeber, unabhängig davon, wie sich die Betragssituation für die Versicherten in den kommenden Jahren entwickeln wird, nur 7,3 % zahlen. Weiterlesen »
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Jul 07

Seit letztem Jahr sind Patientenverfügungen verbindliche Willenserklärungen, an die sich die Ärzte zu halten haben. Aus Sicht vieler Menschen eine Errungenschaft. Denn oft und lange genug ist es gerade bei Schwerstkranken, die sich selbst nicht mehr äußern konnten, zu Streit zwischen Ärzten und Angehörigen oder Bevollmächtigten gekommen, wenn es darum ging, die Wünsche des Kranken zu respektieren.

Es war vor allem die unsichere Rechtslage, die dann eine gar nicht erwünschte Apparatemedizin in Gang setzte, damit der Arzt und sein Team auf der “sicheren Seite” waren. Irgendwie verständlich, aber diese Zeiten sind mit der Verabschiedung des Patientenverfügungsgesetzes (§ 1901 a BGB) vorbei.

Nun meldet sich der Rottenburger Bischof, Gebhard Fürst zu Wort. Er fordert die Politik auf, die Gültigkeit von Patientenverfügungen zu begrenzen. Nach seiner Ansicht dürfe es nicht sein, dass z. B. ein Demenzerkrankter notwendige Nahrung nicht erhalte – selbst dann nicht, wenn der Erkrankte dies vorher so festgelegt habe. Weiterlesen »

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Jun 23

Das 1. gesundheitspolitische Sparpaket der schwarz-gelben Koalition – das „Gesetz zur Änderung krankenversicherungsrechtlicher und anderer Vorschriften“ (GKV-Änderungsgesetz) – ist beschlossen.

Die im Gesetz geplanten Maßnahmen sollen den Kassen bei den Arzneimitteln Einsparungen von gut einer Milliarde € pro Jahr bringen. Dazu wurde die sukzessive Anhebung des Herstellerrabattes an die Kassen von 6 % auf 16 % bis 2013 beschlossen.

Zudem sollen die Arzneimittelpreise bis Ende 2013 rückwirkend auf dem Stand vom 01.08.2009 eingefroren. Hier wurde jedoch ein Änderungsantrag des Gesundheitsausschusses im Bundestag aufgenommen, wonach Ausnahmeregelungen für die Pharmahersteller gelten, deren Leistungsfähigkeit durch den Abschlag oder das Preismoratorium nachweislich in Gefahr gerät.

Noch in diesem Jahr erhofft sich die Regierung über die Maßnahmen Einsparungen von rund 500 Millionen €. Ab 2011 sollen diese auf jährlich 1,15 Milliarden € anwachsen.

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Jun 04

Ich freue mich natürlich, wenn meine Informationen, die ich hier zur Verfügung stelle, auf grßes Interesse treffen. Und natürlich möchte ich mit diesen Infos allen weiter helfen, die sie hier lesen!
Was ich allerdings nicht möchte und wogegen mich auch das Urheberrecht schützt, ist, dass Menschen, die hobbymäßig Internetseiten betreiben meine Texte in ihre laienhaft gestalteten Informationen einbinden. Dies vor allem dann, wenn es ohne Quellen- oder Urheberhinweis und – natürlich – auch ohne meine Genehmigung, die dazu erforderlich wäre, geschieht.

Ein Beitrag, der hier auf sehr hohe Zugriffszahlen kommt, ist “Tipps zum Pflegetagebuch“.

Und nun ist genau dieser Beitrag – bzw. Teile daraus – sehr offensichtlich kopiert und auf einer anderen Internetseite als eigener Text ausgegeben worden. Es handelt sich um die folgenden, rot umrahmten Passagen:

und diese, die dann auch noch mit falschen Infos (direkt unterhalb der roten Umrandung) ergänzt wurden:

Ich löse den Fehler dann erst einmal auf:

Das Schneiden der Fußnägel ist – genauso wie das Schneiden der Fingernägel und Haarewaschen Bestandteil der Grundpflege und wird in dem bemessenen Zeitaufwand automatisch mit berücksichtigt. Eine gesonderte Aufführung dieser Hilfeleistung ist vollkommen unsinnig. – Aber das wurde ja auch nicht bei mir kopiert, sondern hier scheint die Autorin einen Hinweis zum Damenbart in ihr eigenes reiches Erfahrungswissen umgemünzt zu haben. (Leider nicht gelungen!) Vielleicht wollte sie mit dieser und der folgenden Anmerkung verschleiern, dass sie meinen Text frech von meiner Seite in ihre kopiert hat.

Woher ich das so genau weiß?

  1. Die Tipps wurden wörtlich und in identischer Reihenfolge übernommen.
  2. Meine Tipps sind schon aus dem Jahr 2007 – der Beitrag in den meine Tipps kopiert wurden, ist aus dem Jahr 2009.
  3. Ein Tippfehler, der mir unterlaufen ist und auch beim Korrekturlesen übersehen wurde, wurde von der Plagiaristin auch mit übernommen. :biggrin:

Okay, das ist nicht witzig! Vor allem ist es kein Kavaliersdelikt. Es ist eine eindeutige und auch vorsätzliche Verletzung des (meines) Urheberrechts. Dies wiegt umso schwerer, als es sich um meine ureigenen Tipps handelt, die ich in den Jahren meiner Tätgikeit als Pflegesachverständige erarbeitet habe und die ich auch nur auf meinen Seiten bzw. von mir autorisiert sehen bzw. lesen möchte.

Trotzdem verzichte ich erst einmal auf die mögliche und auch berechtigte Abmahnung und habe die Plagiaristin und Betreiberin der betroffenen Seite nur aufgefordert, meinen Text umgehend zu entfernen. Wird sie dies nicht tun, werde ich allerdings weitere Schritte einleiten. Es geht schließlich um mein berechtigtes Interesse.

Für alle, die es interessiert, wie man solche Plagiate der eigenen Seiten auffindet, wenn es nicht der Zufall will:
Es gibt Dienste, die man beauftragen kann, einmalig, sporadisch oder eben regelmäßig nach Plagiaten der eigenen Texte, unerlaubter Nutzung eigener Bilder usw. im Internet zu forschen. Denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum!
Und für alle, denen meine Infos zum klauen gut gefallen, erlaube ich mir den Hinweis: die nächste Plagiatsuche steht wieder vor der Tür. Ganz bestimmt bald auch wieder bei dem hier betroffenen Portal – denn wer einmal klaut ….

Hinweis: Alles soll seine Ordnung haben! Deshalb noch ein Link, der beweist, dass es sich nicht um eine geschickte Bearbeitung eines Bildes o. ä. handelt bzw. dass der Plagiatsvorwurf berechtigt ist: Klick mich!

[Die archivierte Seite ist weiterhin vorhanden, aus Kulanz wurde der Link zur Seite nach Entfernung meines Contents auch entfernt. Damit ist dieser Beitrag anonymisiert.]
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Jun 02

Über 70-Jährige mit ein paar Extra-Pfunden leben länger als Gleichaltrige mit Normalgewicht, berichtet die “Apotheken Umschau”. Eine Studie der Universität von Westaustralien kam zu diesem für viele Senioren beruhigendem Ergebnis.

9.200 Männer und Frauen zwischen 70 und 75 Jahren waren in einem Zeitraum von über 9 Jahren beobachtet worden. Die Sterberate leicht übergewichtiger Teilnehmer lag um 13 % unter der Normalgewichtiger.
Bei Fettleibigen war sie dagegen gleich groß wie bei Menschen mit Normgewicht.

Die Forscher fordern deshalb, bei Senioren die Grenze zwischen normal- und übergewichtig nach oben zu korrigieren.

Quelle: Apotheken Umschau 5/2010 B

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Mai 12

Gestern erhielt ich die nachfolgende E-Mail. Natürlich landete sie in meinem Spam-Ordner, wo sie auch hingehört. Aber ich überprüfe diesen Ordner regelmäßig, da mein Spam-Filter manchmal übereifrig ist… :wink:

Weil die Übersetzung dem Fass den Boden ausschlägt – oder anders gesagt – mir ein Grinsen ins Gesicht zauberte, möchte ich Sie an diesem unfreiwilligen “Wortwitz” teilhaben lassen. Man gönnt sich ja sonst nix. :smile:

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Mai 06

Bald läuft die Förderung der Mehrgenerationenhäuser aus – und das bedeutet für viele eine ungewisse Zukunft.

Vor mehr als 3 Jahren gab die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den Startschuss für die Förderung von Mehrgenerationenhäusern durch den Bund. Ziel war, dass bis 2010 flächendeckend in jedem Stadt- und Landkreis Häuser gefördert werden sollten, die ein Miteinander der Generationen ermöglichen und nachbarschaftliche Netzwerke schaffen sollten.

Heute gibt es in bundesweit rund 500 Häuser, in denen sich die Generationen treffen und gegenseitig helfen können. Jedes Mehrgenerationenhaus wurde vom Bund mit insgesamt 200.000 € über 5 Jahre gefördert. Bei den ersten Häusern laufen die Fördermittel jetzt aus. Und deren Leiter bangen nun um die Zukunft der Zentren.

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