Sep 02

Heimlich still und leise gab es eine Änderung für gesetzlich Versicherte Patienten: Seit gestern sind rund 3.000 Medikamente nicht mehr – wie bisher – von der Zuzahlung befreit.
Als gesetzlich Versicherter müssen Sie jetzt also noch tiefer in die Tasche greifen und für Ihre Medikamente zuzahlen. Der Grund ist, dass der 01.09.2010 ein Stichtag für rund 3.000 Medikamente war, die dann aus der Zuzahlungsbefreiung herausgefallen sind.

Der Apothekerverband teilte mit, dass unter anderem verschiedene Blutdruckmittel (ACE-Hemmer), Antidepressiva (wie Doxepine), Migränemittel und Prostata-Mittel (wie manche Terazosine) von dieser Kostensteigerung für die Versicherten betroffen sind.

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Aug 09

Ich las in der Ausgabe 7-8/10 von “Gesundheit und Gesellschaft” ein Interview unseres Bundesgesundheitsministers Dr. Philipp Rösler. Rösler gab einige entlarvende Antworten. Aber vor allem die folgende erschien mir besonders wichtig.

Mit dieser Antwort sagt uns Herr Dr. Rösler eigentlich alles, was wir über seine Politik und seine Ziele wissen müssen:

Rösler: Die christliche-liberale Koalition und insbesondere die FDP steht dafür, dass die, die in unserer Gesellschaft das Geld erwirtschaften, nicht über Gebühr strapaziert werden. Das haben wir auf das Gesundheitssystem bezogen getan.

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Jun 16

Die Bundesregierung ist dafür verantwortlich, dass gespart werden muss. Natürlich trägt sie die Verantwortung dafür, dass zu viel Geld ausgegeben wurde – aber und das ist jetzt viel wichtiger: jetzt müssen Einsparungen her. Fatal und beinahe unfassbar ist, dass Merkel & Co die Frechheit besitzen, im Grunde allein bei den Schwachen abzukassieren. Gerade so, als gäbe es keine anderen Möglichkeiten.

Was kommt also auf uns – bzw. auf die Schwächeren in unserem Land – zu?

  1. Der befristete Zuschlag von bis zu 160 € monatlich im 1. und bis zu 80 € im 2. Jahr, den Singles, beim Wechsel vom Arbeitslosengeld I zu Hartz-IV bisher erhielten, wird ersatzlos gestrichen. Eheleute erhielten maximal das Doppelte dieser Summen. Selbstverständlich wird auch dieser Zuschlag komplett gestrichen.
  2. Für Empfänger von Hartz-IV will die Bundesregierung künftig keine Rentenversicherungsbeiträge mehr zahlen. Bisher wurden rund 40 € pro Monat Rentenbeitrag gezahlt. So werden Hartz-IV Empfänger im Alter mit großer Sicherheit Sozialhilfeempfänger.
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Mai 03

Seit April gelten neue Zuzahlungsbefreiungsgrenzen für Arzneimittel, die die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten erstatten. Grund dafür ist die Anpassung der Festbeträge (Erstattungshöchstbeträge).
Laut dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wurden 84 Festbetragsgruppen zum 01.04.2010 angepasst. Bei 43 davon wurden zugleich Zuzahlungsbefreiungsgrenzen festgelegt.

Gesetzlich Krankenversicherte haben dann einen Vorteil, wenn die Pharmaindustrie diese Zuzahlungsbfreiungsgrenze um 30 % unetrschreiten. Denn dann müssen sie keine Zuzahlung leisten.

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Dez 10

Mitglieder der am Robert Koch Institut angesiedelten Ständigen Impfkomission (STIKO) sollen mit Herstellern von Impfstoffen gegen Schweinegrippe eng verbunden und zum Teil direkt an der Entwicklung von Pandemie-Impfstoffen beteiligt gewesen sein.

Aus diesem Grund sei der von Transparency International bereits aufgezeigte Korruptionsverdacht wahrscheinlich berechtigt. Zu diesem Ergebnis gelangt LifeGen.de aus London.

Angesichts der Tatsache, dass die STIKO gemäß § 20 des Seuchenschutzgesetzes für Gesundheitsbehörden und Ärzte auf Grund der erteilten Empfehlungen de facto gesetzgebenden Charakter hat, fordern die Herausgeber des LifeGen.de-Sachbuchs “Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake”, Marita Vollborn und Vlad Georgescu, den Rücktritt von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler.

Lesen Sie mehr: Hier klicken!

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Mrz 30

Ich habe HIER bereits darüber berichtet: Ärzte sind – noch bevor sie überhaupt wissen, was sie tatsächlich verdienen – mit ihren Honoraren unzufrieden. Aus diesem Grund behandeln einige ihre Ptienten nur noch gegen Barzahlung zeitnah.

Der Hausarzt Dirk Wetzel ist mit seinem Einkommen zufrieden. Er verdient für einen niedergelassenen Arzt durchschnittlich und findet die höheren Honorarforderungen seiner Kollegen unverschämt.
Er berichtet auf www.spiegel.de offen über die Einkommensverteilung. Im Spiegel-Artikel erfähren Sie, wie sich Ärztehonorare zusammensetzen und was am Ende rauskommt.

Hinweis: Zu dem interessanten Artikel des Spiegels geht es HIER.

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