Feb 292012
 

PlusMinus hat geprüft, ob die Praxisgebühr ihren Sinn erfüllt. Eingeführt wurde sie, um den Patienten davon abzuschrecken, wegen jedes Wehwehchens gleich den Arzt aufzusuchen. Denn die Deutschen gelten mit 18 Arztbesuchen pro Kopf im Jahr  als die Weltmeister der Praxisbesuche. Doch seit Einführung der Praxisgebühr sind die Wartezimmer gar nicht leerer geworden.

Haben die Niederländer die Lösung? Dort gibt es keine Praxisgebühr und es nutzt dem Arzt, wenn der Patient gesund ist.

Schauen Sie sich dazu den Beitrag aus der Sendung PlusMinus in der Mediathek der ARD an: Klick!

Feb 092012
 

Ich habe Ihnen bereits die- meines Erachtens -  wichtigsten Neuerungen für 2012 hier im Blog beschrieben. Allerdings gibt es inzwischen so viele Reformen und Reförmchen, dass es den Rahmen und das Thema dieser Seite sprengt, darauf hinzuweisen.

Dennoch ist es wichtig, dass Sie wissen, was heute wie geregelt ist.

Einen guten Überblick bietet Ihnen die Reformdatenbank des Bundesverbandes der AOK. Sie können zum einen in der Datenbank stöbern, was es Neues gibt. Zum anderen können Sie aber auch gezielt nach den Informationen, die Sie benötigen, suchen.

Hinweis: Die Reformdatenbank finden Sie auf der Seite www.aok-bv.de.

Jan 312012
 

Zum Ende des Monats ist es noch legitim, wichtige Neuerungen, die zum 01.01.2012 im Bereich des Gesundheits- und Pflegewesens eingetreten sind, zu nennen:

  • Das Pflegegeld und die Pflegesachleistungen der Pflegekversicherung haben sich erhöht. Die aktuellen Sätze können Sie HIER nachlesen.
  • Für chronisch Kranke ist es jetzt möglich, eine Langfristgenehmigung für Heilmittel bei ihrer Krankenkasse zu beantragen. Der Versicherte muss – nach einer Langfristgenehmigung – das vom Arzt verordnete Heilmittel nicht mehr zur Genehmigung bei der Krankenkasse vorlegen.
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Okt 312011
 

Während der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr im Bereich Pflege nicht liefern kann, sorgt er still und leise im Hintergrund dafür, dass es – wenn schon nicht den Pflegebedürftigen und den pflegenden Angehörigen – wenigstens den Ärzten besser gehen wird. Er beginnt da ab 01.01.2013 schon mal mit den Ärzten, genau genommen, den Zahnärzten.

Monitor deckt in seinem Bericht vom 27.10.2011 auf, wie uns Patienten noch mehr Geld aus den Taschen gezogen werden soll.
Vielen Dank Herr Bahr!

Hinweis: Den Beitrag “Alleingelassen: Patienten zahlen FDP-Geschenke an die Zahnärzte” zur Erhöhung der Zahnarzthonorare und den Folgen des Festzuschusssystems für die Versicherten, können Sie unter dem folgenden Link anschauen: Hier klicken!

 

Apr 142011
 

Ich nehme seit langer Zeit ein Schilddrüsenhormon einer bestimmten Firma. Auf dieses Präparat wurde ich mühsam eingestellt. Jetzt habe ich ein neues Rezept in der Apotheke abgegeben und bekam überraschend ein anderes Medikament, ein so genanntes “Austauschpräparat”, ausgehändigt. Das Problem war, dass meine Hausärztin vergessen hatte, auf dem Rezept ein Kreuz bei “aut idem” zu machen.

Denn nur mit dem Kreuz in diesem „aut idem“- Kästchen auf dem Rezept, muss mir der Apotheker genau das Präparat geben, das auch auf meinem Rezept steht. Ohne dieses Kreuz muss der Apotheker mir nur eine identische Wirkstoffzusammensetzung aushändigen, nicht aber genau das Produkt, das ich gewohnt bin.  weiterlesen »

Jan 242011
 

Das Jahr 2011 ist das Jahr der freigegebenen Zusatzbeiträge – zumindest wurde es 2010 von unserer Regierung so beschlossen.

Das heißt, dass die Krankenkassen erstmalig unbegrenzte Zusatzbeiträge erheben dürfen. Alle gesetzlich Versicherten müssen diese Beiträge dann an ihre Krankenkasse zahlen.

Bedürftige bzw. finanziell schwache Versicherte erhalten eine Erstattung. Allerdings wird nur ein Betrag bis zum so genannten durchschnittlichen Zusatzbeitrag ausgeglichen. Diese Erstattung nennt sich Sozialausgleich und wird aus unseren Steuern finanziert.

Das ist der Hintergrund
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Feb 102010
 

Gesundheitsminister Rösler plant einen radikalen Umbau des Gesundheitswesens. Damit droht ein kompletter Systemwechsel: Alle Versicherten zahlen dann einen Einheitsbeitrag, der für Besserverdienende eher im Bereich „Peanuts“ angesiedelt ist, während Geringverdienende im Verhältnis viel Geld bezahlen müssen.
Der versprochene Steuerausgleich für Geringverdiener wird angesichts leerer Haushaltskassen sicher sehr wackelig sein.

Der Arbeitgeberanteil ist bereits eingefroren und die Arbeitgeber wurden aus dem Solidarsystem mehr oder weniger entlassen. Jetzt sollen Wahltarife und private Zusatzversicherungen ausgebaut werden. Die Versicherten erhalten nur eine Grundversorgung. Damit werden die Ärmeren unserer Gesellschaft wahrscheinlich auf der Strecke bleiben: Denn schon jetzt ist unser Gesundheitssystem an vielen Stellen sozial nicht gerecht und dringend reformbedürftig.

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Feb 042010
 

Nun ist es raus: nicht 8 € müssen gesetzlich Versicherte bei vielen Kassen zusätzlich zahlen, sondern viele Kassen fordern nun den vom Gesetz höchstmöglichen Zusatzbeitrag von 1 % des Bruttoeinkommens der Versicherten.
Das heißt für Sie, wenn Sie 1.500 € brutto verdienen, dass Sie monatlich zusätzlich zu Ihrem normalen Beiträgen noch einmal 15 € für den Zusatzbeitrag zahlen müssen. :sick:

Ich habe Glück. Die gesetzliche Krankenkasse, in der ich als freiwilliges Mitglied versichert bin, garantiert weiterhin, dass sie 2010 keinen Zusatzbeitrag nehmen wird. Das ist auch gut so. Denn ich würde sofort in eine andere Kasse wechseln, die keinen Zusatzbeitrag nimmt.
Und ganz ehrlich: ich würde auch ein “Kassenhopping” für mich in der Zukunft nicht ausschließen.

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