Feb 04

Nun ist es raus: nicht 8 € müssen gesetzlich Versicherte bei vielen Kassen zusätzlich zahlen, sondern viele Kassen fordern nun den vom Gesetz höchstmöglichen Zusatzbeitrag von 1 % des Bruttoeinkommens der Versicherten.
Das heißt für Sie, wenn Sie 1.500 € brutto verdienen, dass Sie monatlich zusätzlich zu Ihrem normalen Beiträgen noch einmal 15 € für den Zusatzbeitrag zahlen müssen. :sick:

Ich habe Glück. Die gesetzliche Krankenkasse, in der ich als freiwilliges Mitglied versichert bin, garantiert weiterhin, dass sie 2010 keinen Zusatzbeitrag nehmen wird. Das ist auch gut so. Denn ich würde sofort in eine andere Kasse wechseln, die keinen Zusatzbeitrag nimmt.
Und ganz ehrlich: ich würde auch ein “Kassenhopping” für mich in der Zukunft nicht ausschließen.

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Mrz 26

Droht den Kassen schon im ersten Jahr des Gesundheitsfonds eine milliardenschwere Verschuldung?

Laut dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel” werden die Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) schon im Startjahr des Gesundheitsfonds nur über eine milliardenschwere Neuverschuldung der Krankenkassen gedeckt werden können. Zwar sieht das Reformgesetz zur Einführung des Fonds für 2009 eine 100-%tige Deckung vor, aber zwischen den Ausgaben der Kassen und den Finanzmitteln des Gesundheitsfonds soll eine Lücke von bis zu 3 Milliarden € klaffen. Das Milliardenloch soll vor allem durch die Rezession begründet sein.

Wegen der konjunkturell schlechten Lage am Arbeitsmarkt rechnen Mitglieder des zuständigen Schätzerkreises beim Bundesversicherungsamt (BVA) mit Beitragsausfällen von bis zu 2 Milliarden € in 2009. Zusätzlich sollen die Ausgaben der Krankenkassen schon in den ersten Wochen des Jahres höher ausgefallen sein als es geplant war.

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Jan 09

Es könnte doch so einfach sein: Mehrwertsteuer runter und ggf. weitere steuerliche Entlastungen für die (kleinen) Bürgerinnen und Bürger würde die Kaufkraft steigern. Und ich denke, wir alle würden auch wieder konsumieren, anstatt unser Geld für schlechte Zeiten zu sparen.

Doch unsere Super-Regierung gibt die Steuermilliarden lieber den großen Unternehmen, die schlecht gewirtschaftet haben.
Wenn ich schlecht wirtschafte, also keine Rücklagen für schlechte Zeiten bilde, die mich dann über Wasser halten, bis es besser wird, dann kann ich meine Firma schließen. Und natürlich muss ich auch an meinen privaten Notgroschen gehen, bevor ich staatliche Hilfe erhalte…

Aber mit der Begründung “Arbeitsplätze erhalten zu wollen“, wird (auch mein) Steuergeld denen gegeben, die privat in der Regel doch schon lange ausgesorgt haben und sich sowieso alles leisten können.
Repräsentative Umfragen haben ergeben, dass 80 % der Deutschen für Steuersenkungen sind. Und unsere Regierung, die uns vertritt und unser Geld verwaltet, macht ohne Rücksicht auf den Bürgerwillen, was sie will.

Wo bleiben die Entlastungen für die Kleinen?  Weiterlesen »

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Nov 13

Mit dem Start des Gesundheitsfonds 2009 wird nach Einschätzung des Gesundheitsökonomen Jürgen Wasem eine Reihe von Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben müssen.

“Rein rechnerisch kann es nicht allen Kassen gelingen, ohne Zusatzbeitrag zu starten”, sagte Wasem der “Rheinischen Post” schon am Dienstag.
In Bedrängnis würden Regionalkassen wie die BKK oder die AOK dort geraten, wo die Gesundheitsversorgung besonders teuer sei. Das wäre z. B. in Berlin der Fall. Dort lägen die Fallpauschalen für Krankenhäuser 15 % über dem Bundesdurchschnitt.

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