Jan 31

Zum Ende des Monats ist es noch legitim, wichtige Neuerungen, die zum 01.01.2012 im Bereich des Gesundheits- und Pflegewesens eingetreten sind, zu nennen:

  • Das Pflegegeld und die Pflegesachleistungen der Pflegekversicherung haben sich erhöht. Die aktuellen Sätze können Sie HIER nachlesen.
  • Für chronisch Kranke ist es jetzt möglich, eine Langfristgenehmigung für Heilmittel bei ihrer Krankenkasse zu beantragen. Der Versicherte muss – nach einer Langfristgenehmigung – das vom Arzt verordnete Heilmittel nicht mehr zur Genehmigung bei der Krankenkasse vorlegen.
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Mai 06

Ich hatte bereits Ende April (HIER!) darüber berichtet, dass  seit dem 01.05.2011 die Arbeitnehmerfreizügigkeit für die sogenannten EU-8-Länder (Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen) gilt.
Durch diese Regelung können Pflegebedürftige oder deren Angehörige jetzt direkt Arbeitsverträge mit osteuropäischen Haushaltshilfen und / oder Pflegekräften abschließen.
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Apr 14

Ich nehme seit langer Zeit ein Schilddrüsenhormon einer bestimmten Firma. Auf dieses Präparat wurde ich mühsam eingestellt. Jetzt habe ich ein neues Rezept in der Apotheke abgegeben und bekam überraschend ein anderes Medikament, ein so genanntes “Austauschpräparat”, ausgehändigt. Das Problem war, dass meine Hausärztin vergessen hatte, auf dem Rezept ein Kreuz bei “aut idem” zu machen.

Denn nur mit dem Kreuz in diesem „aut idem“- Kästchen auf dem Rezept, muss mir der Apotheker genau das Präparat geben, das auch auf meinem Rezept steht. Ohne dieses Kreuz muss der Apotheker mir nur eine identische Wirkstoffzusammensetzung aushändigen, nicht aber genau das Produkt, das ich gewohnt bin.  Weiterlesen »

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Mrz 25

Das Kabinett hat die von Bundesministerin Kristina Schröder (CDU) vorgeschlagene Familienpflegezeit am Mittwoch gebilligt. Die Familienpflegezeit beinhaltet, dass pflegende Angehörige bis zu 2 Jahre ihre Arbeitszeit reduzieren dürfen (sollen).

Nun wird als Erfolg gefeiert, was im Endeffekt eigentlich gar nichts ist!
Tatsächlich ist es so, dass der “Rechtsanspruch” nur für Mitarbeiter in den Firmen besteht, in denen der Arbeitgeber sich freiwillig dazu verpflichtet
Eigentlich schon ein Widerspruch in sich… Wie blöd ist das eigentlich? Und welcher Arbeitgeber wird denn das von Frau Schröder entwickelte “Spiel” mitspielen?
Es geht darum, dass

  • Beschäftigte zur Pflege eines Angehörigen ihre Arbeitszeit maximal 2 Jahre auf bis zu 15 Stunden pro Woche reduzieren können. Weiterlesen »
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Jan 24

Das Jahr 2011 ist das Jahr der freigegebenen Zusatzbeiträge – zumindest wurde es 2010 von unserer Regierung so beschlossen.

Das heißt, dass die Krankenkassen erstmalig unbegrenzte Zusatzbeiträge erheben dürfen. Alle gesetzlich Versicherten müssen diese Beiträge dann an ihre Krankenkasse zahlen.

Bedürftige bzw. finanziell schwache Versicherte erhalten eine Erstattung. Allerdings wird nur ein Betrag bis zum so genannten durchschnittlichen Zusatzbeitrag ausgeglichen. Diese Erstattung nennt sich Sozialausgleich und wird aus unseren Steuern finanziert.

Das ist der Hintergrund
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