Mai 032012
 

Eigentlich ist es unglaublich, aber in Deutschland hat sich das Sozialsystem so sehr verschlechtert, dass chronisch Kranke durch ihre Erkrankung verarmen können. Und dabei geht es nicht um Menschen, die etwa durch Hartz IV sowieso schon am Rande der Gesellschaft leben. Es geht um Menschen, die durch eine schwere Erkrankung aus dem Job fliegen und nicht mehr vom Sozialsystem aufgefangen werden.

Bezeichnend ist, dass unser Gesundheitsminister Daniel Bahr nicht Mann genug ist, sich dieser Problematik in einem Interview zu stellen, nein, nur sein Ministeriumssprecher beantwortet eine entsprechende Anfrage der ARD mit Worthülsen und Platitüden.
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Apr 022012
 

Menschen mit geringem Einkommen, die in München leben, haben nun einen entscheidenden Vorteil: sie können die Medikamentenhilfe München nutzen. Denn in München erhalten Bedürftige, die den München-Pass und ein grünes oder privates Rezept ihres Arztes vorlegen,  eine finanzielle Entlastung von mindestens 20 %.

An diesem Projekt, das von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, der Landesapothekerkammer und der Wohnungslosenhilfe München ins Leben gerufen wurde, nehmen 20 Apotheken teil.
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Mrz 212012
 

Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen aktuell über ein Finanzpolster von 19,5 Milliarden €. Das macht unsere Politiker nervös.

Die FDP in Gestalt des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr fordert die wahlwirksame Aufteilung und Rückzahlung an die Versicherten. Dabei hilft eine einmalige Rückzahlung von etwa 60 € pro gesetzlich Versicherten niemandem wirklich weiter.
Schäuble, unser Bundesfinanzminister, begehrt dagegen, dass Teile der Überschüsse genommen werden, um damit den Bundeshaushalt auszugleichen.

Was offensichtlich nicht infrage kommt, ist die Beiträge zu senken oder die sinnlose Praxisgebühr abzuschaffen.
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Feb 172012
 

Immer häufiger bieten Ärzte so genannte “Individuelle Gesundheitsleistungen” (IGeL) an. Es handelt sich dabei um medizinische Leistungen, die nicht von der Krankenkasse, sondern von den Patienten selbst bezahlt werden.
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Nov 162011
 

Immer mehr Menschen wollen die gesetzliche Erbfolge umgehen. Deshalb errichten sie ein Testament und möchten sich auch darauf verlassen können, dass das Testament im Fall des Todes auch gefunden wird. Denn nur dann kann der letzte Wille berücksichtigt werden. Deshalb wird die Bundesnotarkammer ab dem 1.01.2012 das Zentrale Testamentsregister für Deutschland betreiben.

Im Testamentsregister wird vermerkt, wo das Testament verwahrt wird. Bei jedem Sterbefall prüft die Bundesnotarkammer dann das Register auf registrierte Testamente, Erbverträge und sonstige notarielle erbfolgerelevante Urkunden. Liegen Verwahrangaben vor, wird im Sterbefall sowohl das zuständige Nachlassgericht als auch die Verwahrstelle selbst sofort elektronisch informiert. Der Erblasser hat so die Gewissheit, dass sein letzter Wille aufgefunden und berücksichtigt wird.
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Nov 022011
 

Herr Müntefering hat einen Reformvorschlag gemacht: Die Pflege Zuhause sollte genauso gut bezahlt werden, wie im Heim. Um die Bereitschaft der Angehörigen, selbst zu pflegen, zu stärken, schlägt Herr Müntefering vor, das Pflegegeld an das Einkommen zu koppeln. Das heißt, Müntefering möchte, dass pflegende Angehörige, die viel verdient haben und ihren Angehörigen pflegen, viel Pflegegeld bekommen und Pflegende, die wenig verdient haben, eben weniger Pflegegeld…. :sick:

Klar, da würde dann fortgeführt, was unsere Regierung schon seit Jahren macht: Die die viel haben bekommen mehr und die, die wenig haben, kriegen’s abgenommen.
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Okt 142011
 

Viele pflegende Angehörige fragen sich vor der Einstufung ihres pflegebedürftigen Angehörigen, was da auf sie zukommt, wie sie am besten vorgehen sollen und worauf sie achten müssen.

Es hat sich bewährt, dass zumindest unsichere Angehörige, vor der Begutachtung ein Pflegetagebuch führen, um sich selbst zu vergegenwärtigen, welche Hilfeleistungen bei ihrem Angehörigen erforderlich sind. Dabei gibt es unterschiedliche Herangehensweisen.
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Jul 062011
 

Mich erreichen hin und wieder Anfragen, vor allem von den Angehörigen Pflegebedürftiger, ob bei einem Umzug des Pflegebedürftigen, etwa in eine Erdgeschosswohnung oder in die Nähe zu den Kindern, die Wohnungsanpassungsmaßnahmen von der Kasse unterstützt werden müssen.
Dazu hat das Bundessozialgericht (BSG) schon im Jahr 2007 eine Entscheidung getroffen: ein Pflegebedürftiger, der aus nachvollziehbaren Gründen umzieht, hat auch einen erneuten Anspruch auf einen Zuschuss der Pflegekasse zur Wohnraumanpassung.
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Apr 142011
 

Ich nehme seit langer Zeit ein Schilddrüsenhormon einer bestimmten Firma. Auf dieses Präparat wurde ich mühsam eingestellt. Jetzt habe ich ein neues Rezept in der Apotheke abgegeben und bekam überraschend ein anderes Medikament, ein so genanntes “Austauschpräparat”, ausgehändigt. Das Problem war, dass meine Hausärztin vergessen hatte, auf dem Rezept ein Kreuz bei “aut idem” zu machen.

Denn nur mit dem Kreuz in diesem „aut idem“- Kästchen auf dem Rezept, muss mir der Apotheker genau das Präparat geben, das auch auf meinem Rezept steht. Ohne dieses Kreuz muss der Apotheker mir nur eine identische Wirkstoffzusammensetzung aushändigen, nicht aber genau das Produkt, das ich gewohnt bin.  weiterlesen »

Jan 242011
 

Das Jahr 2011 ist das Jahr der freigegebenen Zusatzbeiträge – zumindest wurde es 2010 von unserer Regierung so beschlossen.

Das heißt, dass die Krankenkassen erstmalig unbegrenzte Zusatzbeiträge erheben dürfen. Alle gesetzlich Versicherten müssen diese Beiträge dann an ihre Krankenkasse zahlen.

Bedürftige bzw. finanziell schwache Versicherte erhalten eine Erstattung. Allerdings wird nur ein Betrag bis zum so genannten durchschnittlichen Zusatzbeitrag ausgeglichen. Diese Erstattung nennt sich Sozialausgleich und wird aus unseren Steuern finanziert.

Das ist der Hintergrund
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