Dez 22
Das gilt zumindest für die AOK Niedersachsen. Im letzten Jahr hatte die AOK Niedersachsen mit einem Hersteller einen Exklusivvertrag geschlossen, mit dem sie die Preise bei Inkontinenzmitteln von monatlich 39,90 € pro Patient auf 25 € senken konnte.
Aber bei den Versicherten und Pflegeheimen führte dies zu heftigen Protesten. Denn es gab Lieferschwierigkeiten beim Hersteller und Qualitätsverschlechterungen.
Deshalb hat die Kasse nun eingelenkt. Ab 1. Januar 2010 können die Pflegeeinrichtungen und die Versicherten wieder selbst wählen, von wem sie ihre Inkontinenzartikel beziehen.
Kommentar: Es lohnt sich also, wenn Versicherte sich wehren und beschweren. Werden die Beschwerden der Krankenkasse zu viel, lenkt sie offensichtlich ein. Bleibt zu hoffen, dass auch andere Kassen diesem versichertenfreundlichen Beispiel folgen.
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Dez 01
In Brandenburg sollen die Bewohner von Pflegeheimen auch außerhalb der Sprechstunden niedergelassener Ärzte von diesen medizinisch betreut werden. Damit sollen in Eisenhüttenstadt Alternativen zu oftmals überflüssigen Krankenhauseinweisungen erprobt werden.
Um das zu erreichen, schloss die märkische AOK mit der Städtischen Alten- und Pflegeheim GmbH und Vertragsärzten den Kooperationsvertrag “Pflegeheim PLUS“.
Die an diesem Modell teilnehmenden Ärzte haben sich verpflichtet, in medizinischen Notfallsituationen ausserhalb ihrer Sprechstunden für die Pflegekräfte telefonisch erreichbar zu sein. Zudem werden regelmäßige hausärztliche Visiten im Heim durchgeführt.
An dem Projekt sollen auch Zahn- und Fachärzte teilnehmen.
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Feb 29
Die AOK Rheinland hat im Dezember 2007 eine “Pflegehotline” eingeführt.
Unter einer kostenfreien Nummer können sich Pflegebedürftige und deren Angehörige umfassend über das Thema “Pflege” informieren.
Den Anrufern stehen während 24 Stunden
- 16 Fachärzte,
- 23 Krankenpflegefachkräfte
- 7 examinierte Pflegefachkräfte und
- 34 Sozialversicherungsfachangestellte für ihre Fragen zur Verfügung.
Mit der Hotline will die AOK ihren Versicherten schnelle Hilfe und ausführliche Unterstützung zum Thema Pflege anbieten.
Neben der sofortigen telefonischen Unterstützung können bei Bedarf auch individuelle Beratungstermine vor Ort mit Pflegefachkräften der AOK Rheinland / Hamburg vereinbart werden.
Die Pflegehotline ist täglich unter der Rufnummer 0800 329 0 329 kostenlos erreichbar.
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