Mrz 282012
 

Wieder einmal eine Diskussion, die wahrsacheinlich nicht viel bringt – dennoch glaube ich, dass es wichtig ist, das Thema Pflege immer wieder ins gesellschaftliche Bewusstesein zu bringen.

Anne Will diskutiert unter dem Titel “Albtraum Pflege – bleibt wieder alles an den Angehörigen hängen?”
Geklärt werden soll in der Diskussionsrunde, was sich genau durch die Pflegereform ´ändern soll und was diese Änderungen den pflegenden Angehörigen bringen wird.

Die Gäste zum Thema werden sein:

  • Daniel Bahr, Bundesminister für Gesundheit und ansonsten als Bankkaufmann ohne besondere Qualifikation zum Thema
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Mrz 262012
 

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Jan 272012
 

Immer wieder erreichen mich Fragen, wie das zusätzliche Betreuungsgeld für Demenzerkrankte eingesetzt werden kann. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass das Betreuungsgeld nicht an den Pflegebdürftigen selbst ausgezahlt werden kann.
Es kann ausschließlich für qualitätsgesicherte Betreuungsangebote eingesetzt werden. In der Praxis heißt das, dass Sie das Betreuungsgeld nur von der Pflegekasse erhalten, wenn Sie die Rechnung eines zugelassenen Anbieters einreichen. Allerdings müssen einige Bedingungen erfüllt werden:

  • Das Betreuungsgeld darf nicht für pflegerische Leistungen etwa die Körperpflege oder das An- und Auskleiden und auch
  • nicht für hauswirtschaftliche Leistungen wie etwa Putzen oder Kochen, eingesetzt werden.

Da qualitätsgesicherte Betreuungseinrichtungen eingesetzt werden müssen, kommen als Leistungserbringer vor allem folgende Angebote infrage:

  • Pflegedienste, die dieses spezielle Angebot vorhalten,
  • Tages- und Nachtpflege
  • ehrenamtliche Betreuungsdienste
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Nov 292011
 

Die Hauptlast der häuslichen Pflege tragen in Deutschland die Frauen. Wie Sie anhand der nachfolgenden Grafik sehen können, sind 66 % der pflegenden Angehörigen Ehefrauen und Töchter.
Nur 16 % der Befragten pflegenden Angehörigen sind Ehemänner.
Aber auch Schwiegertöchter, Nachbarn, Freunde oder Bekannte werden zu den pflegenden Angehörigen gezählt. Sie machen zusammen 18 % aus.

Bildquelle: AOK-Mediendienst

Nov 022011
 

Herr Müntefering hat einen Reformvorschlag gemacht: Die Pflege Zuhause sollte genauso gut bezahlt werden, wie im Heim. Um die Bereitschaft der Angehörigen, selbst zu pflegen, zu stärken, schlägt Herr Müntefering vor, das Pflegegeld an das Einkommen zu koppeln. Das heißt, Müntefering möchte, dass pflegende Angehörige, die viel verdient haben und ihren Angehörigen pflegen, viel Pflegegeld bekommen und Pflegende, die wenig verdient haben, eben weniger Pflegegeld…. :sick:

Klar, da würde dann fortgeführt, was unsere Regierung schon seit Jahren macht: Die die viel haben bekommen mehr und die, die wenig haben, kriegen’s abgenommen.
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Okt 242011
 

Wenn Sie berufstätig sind und ein Ihnen naher Angehöriger wird plötzlich, etwa durch einen Schlaganfall, pflegebedürftig stecken Sie erst einmal in der Klemme. Denn um die Pflege, egal ob ambulant oder stationär, zu organisieren, benötigen Sie Zeit.
Wenn Sie wegen Ihrer Arbeit nicht wissen, woher Sie diese Zeit nehmen sollen, dann können Sie das Pflegezeitgesetz nutzen.

Welche Ansprüche Sie haben und wie Sie sich von Ihrem Arbeitgeber von der Arbeit freistellen lassen können, erfahren Sie in meinem Artikel, den Sie über  den folgenden Link erreichen: Hier klicken!

Okt 202011
 

Manchmal möchte ich wirklich durch’s Telefon kriechen und den einen oder anderen Sachbearbeiter an den Ohren ziehen! Beispielsweise dann, wenn er sich nicht an die geltenden Gesetze hält. Ich vermute, dass so ein Mensch das nur tut, um es den Versicherten schwer zu machen, ihr gutes Recht einzufordern.

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Pflegekasse, einem Versicherten mit Pflegestufe 2 für einen Lifter, der  als Pflegehilfsmittel dazu bestimmt ist, die vom Angehörigen durchgeführte Pflege zu erleichtern, eine ärztliche Verordnung verlangt. Denn gesetzlich ist geregelt, dass Pflegebedürftige auf notwendige Pflegehilfsmittel einen Rechtsanspruch haben – sie benötigen dazu keine ärztliche Verordnung! So steht es in § 40 SGB XI.
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Okt 072011
 

Dazu müssen Sie nur an einer Umfrage bei pflegenden Angehörigen von Demenzerkrankten teilnehmen!

Mit diesem Hinweis möchte ich heute eine Studentin der Sozialen Arbeit unterstützen.
Zum Abschluss ihres Studiums muss sie eine Abschluss- bzw. Bachelorarbeit schreiben. Diese soll über das Thema “Demenz und pflegende Angehörige im Handlungsfeld der sozialen Arbeit” gehen. Dazu wird sie eine Theorie aufstellen, die sie statistisch hinterlegen muss.
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Aug 162011
 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert seit September 2010 ein Projekt zur psychologischen Online-Beratung pflegender Angehöriger. Die Förderung läuft bis September 2013. Danach soll das Angebot möglichst als reguläres Angebot (also ohne Fördergelder des Bundes) weiter geführt werden.

Mit “Angehörige” sind nicht nur pflegende Familienangehörige sondern auch Freunde, Bekannte und Nachbarn, die ältere Menschen pflegen, gemeint.
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Jul 052011
 

Seit 2 Jahren haben wir nun das so genannte Patientenverfügungsgesetz (§ 1901 a BGB). Aber – und das stelle ich in meiner täglichen Beratung fest – die meisten Menschen haben weder Ahnung vom Gesetz noch von der Patientenverfügung an sich.

Da wundert es mich nicht, dass die meisten Patientenverfügungen nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und deshalb lediglich zur Ermittlung des mutmaßlichen Willens nutzen.
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