Wenn Sie darüber nachdenken, Ihrem alleinlebenden Angehörigen eine “24-Stunden-Hilfe” aus Osteuropa zu organisieren, sorgen Sie auch für eine Sozialkontrolle.
Auch wenn Sie bzw. Ihr Angehöriger keine Pflegestufe erhalten, gibt es Hilfe! Im Video erfahren Sie, weshalb der ablehnende Bescheid der Pflegekasse trotzdem wichtig ist.
Gerade bei Demenzerkrankten passiert es in der Begutachtung zur Pflegestufe häufig, dass der Demenzerkrankte behauptet, er benötige keine Hilfe. Sie, als pflegenden Angehörigen, bringt das wahrscheinlich auf die Palme. Aber so schlimm ist das Verhalten Ihres demenzerkrankten Angehörigen gar nicht. Im aktuellen Viedeoratgeber erfahren Sie, wie Sie die Situation meistern.
Am Dienstag habe ich Ihnen das Elternpflegeforum als nutzvolle Internetseite empfohlen. Heute möchte ich Ihnen zeigen, was Sie im Elternpflegeforum erwartet und wie Sie sich kostenlos registrieren können.
www.elternpflegeforum.de
Heute erhalten Sie von mir per Video einen Tipp in eigener Sache: Besuchen Sie das Elternpflegeforum und registrieren Sie sich als Mitglied:
Link: www.elternpflege-forum.de
Wenn Ihr demenzerkrankter Angehöriger allein die Wohnung verlässt, kann es passieren, dass er nicht mehr zu Ihnen zurück nach Hause findet. Was Sie bei einer Weglauftendenz Ihres Angehörigen tun können, damit Sie ihn trotz Verirrung wohlbehalten zurück bekommen, erfahren Sie in diesem Viedeo-Tipp:
Tipp: Wenn Sie sich einen einfachen und schnellen Überblick über alle Videos von careKonzept wünschen, dann schauen Sie auf meinen Youtube-Kanal. Wenn Sie die Videoratgeber einen Tag früher sehen möchten, abonnieren Sie meinen Youtube-Kanal.
Eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergab, dass 6 von 10 Deutschen noch nie etwas von den Leistungsverbesserungen des Pflegeweiterentwicklungs-Gesetzes gehört haben.
Auch unter den Pflegebedürftigen und eren Angehörigen kennt nur jeder 2. die zusätzlichen Unterstützungsleistungen, wie z. B. das zusätzliche Betreuungsgeld.
Und zwei Drittel der Befragten kennen ihren Anspruch auf die kostenlose und unabhängige Beratung durch die Pflegestützpunkte noch nicht.
Dies widerspricht eindeutig der wachsenden Betroffenheit von Pflegebedürftigkeit. Denn jeder 6. Bundesbürger ist entweder selbst betroffen oder hat einen pflegebdürftigen Angehörigen in seiner Familie.
Kommentar: Liebe Pflegekassen, wie wäre es, wenn Ihr Eure Versicherten mal darauf hinweist, dass es die kostenlose und unabhängige Beratung überhaupt gibt. Und am besten nennt Ihr in Eurem Anschreiben dem Versicherten dann auch gleich die Adresse des für ihn nächstgelegenen Pflegestützpunktes.
Oder liegt es etwa in Eurem Interesse, dass Eure Versicherten nicht aufgeklärt sind?
Heute setzt sich die Sendung „Beckmann“ mit dem Thema Altenpflege auseinander. Als Gäste sind geladen: Dr. Philipp Rösler (Bundesgesundheitsminister, FDP), Claus Fussek (Sozialpädagoge und Kritiker des deutschen Pflegesystems), Stephanie Flähmig und Diana Feilhauer (Altenpflegerinnen, die die Situation in einem fränkischen Pflegeheim nicht mehr mittragen wollten und mit ihren schweren Vorwürfen eine bundesweite Debatte auslösten) sowie Stefan Krastel, der für die Pflege seiner Mutter seinen Job aufgab und sich für mehr Unterstützung pflegender Angehöriger einsetzt (Näheres lesen Sie HIER) und Simone Rethel.
Zum ersten Mal in seiner Amtszeit steht Dr. Philipp Rösler unter Druck, nachdem mehrerer Krankenkassen ankündigten, Zusatzbeiträge zu erheben. Weiterlesen »
Nach einer Operation sind manche Menschen erst einmal verwirrt. Man nennt dies Delir oder Durchgangssyndrom.
Für die Patientenheißt das: Sie erkennen ihre Angehörigen nicht, sehen Dinge, die nicht da sind, z. B. weiße Mäuse, sind unruhig und verhalten sich bteilweise unvernünftig.
Dieses Phänomen betrifft fast jeden 2. Patienten über 60 Jahre. Bei jüngeren kommt es bei etwa jedem 3. Patienten vor.
Angehörige sind dann schockiert, denn dieses Delir kann sich auch noch Tage nach der Operation entwickeln. Mediziner haben dieses Problem bisher wenig beachtet. Dabei können die delirbedingten Merkstörungen und die Verwirrtheit auch chronisch werden und bis zur Demenz gehen.Wissenschaftler der Charité Berlin sind jetzt den Ursachen auf der Spur.
Hinweis: Der Beitrag zu diesem Thema wird am 26.01.2010 auf NDR um 20:15 Uhr im Rahmen der Sendung “Visite” ausgestrahlt.
Die Familie ist hierzulande immer noch der wichtigste Tragpfeiler bei der Pflege von Angehörigen. Rund drei Viertel aller Pflegebedürftigen werden heute zu Hause gepflegt. Betroffen sind davon etwa 1,2 Millionen Haushalte.
Die Familienmitglieder oder Freunde kümmern sich über Monate und vielfach auch über Jahre – oft rund um die Uhr – um ihre pflegebedürftigen Angehörigen. 68 % von ihnen sind neben der Pflege auch noch berufstätig. Die belastenden Auswirkungen des Pflegens können erheblich sein: Schwere Beeinträchtigungen von Gesundheit und Lebensqualität, soziale Isolation, familiäre Konflikte und finanzielle Schwierigkeiten gehören zu den bekannten Problemen pflegender Angehöriger.




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