Beratung bei Pflegebedürftigkeit und Hilfe im Widerspruchsverfahren

Praxis-Tipp: Stürze in der Wohnung vermeiden

augeDer Sturz gehört zu unser aller Lebensrisiko. Mit zunehmendem Alter erhöht sich das Sturzrisiko. Zudem ist auch das Verletzungsrisiko größer und sind die Folgen bis hin zur Pflegebedürftigkeit schwerwiegender.
Zum einen liegt das daran, dass ältere Menschen nicht mehr so schnell reagieren können und sich dadurch auch nicht mehr abfangen können. Zum anderen neigen die alten Knochen schneller zu Brüchen, und sie benötigen länger, um wieder zu heilen. Manchmal heilt ein Bruch aber nicht so ganz, so dass Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und auch Sturzangst zurück bleiben können.

Die häufigsten Stürze im Alter passieren nicht auf der Straße, sondern Zuhause, in der eigenen Wohnung. Dabei lassen sich die häuslichen Unfälle mit nur wenigen Anpassungs- und Sicherheitsmaßnahmen relativ einfach verringern. und die möglicherweise notwendige Investition macht sich durch den Erhalt der Gesundheit jeden Tag bezahlt.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Bereits kleine Modifikationen im Wohnumfeld und der Kleidung helfen, das Sturzrisiko zu minimieren und Stürze zu vermeiden. Zunächst sollten Sie darauf achten, dass

  • Teppiche keine hochstehenden Ecken oder Kanten haben. Am besten ist es, Teppiche und Läufer, die auf dem Boden nur aufliegen, ganz zu entfernen oder wenigstens aus den Laufwegen zu nehmen.
    Lose bzw. rutschende Teppiche oder Matten (Badezimmer) sollten mit einem rutschhemmenden Flies (erhältlich im Teppichhandel oder Baumarkt) versehen werden.
  • Kabel von Lampen und Telefon dürfen nicht in den Laufwegen liegen. Sie sollten an der Wand vorbei geführt werden, so dass sie nicht zur gefährlichen Stolperfalle werden können.
  • Die Schuhe sollten gut passen und geschlossen sein (also keine Latschen!). Wichtig ist zudem eine rutschsichere Sohle und möglichst flacher Absatz.
  • Es muss auch darauf geachtet werden, dass lange Hosen nicht zu lang sind und auch nicht rutschen, so dass das Hosenbein zur Stolperfalle werden kann.

Darüber hinaus kann das Wohnumfeld zusätzlich angepasst werden. Für einige der nachfolgenden Maßnahmen erhält ein Pflegebedürftiger mit der Pflegestufe 0 – III auf Antrag auch einen Zuschuss seiner Pflegekasse:

  • An Treppen sollte ein zweiter Handlauf angebracht werden, damit sich der Pflegebedürftige beim Herauf- und Herabgehen bei Bedarf auch mit beiden Händen festhalten kann.
  • An der Badewanne und oder Dusche sollten Haltegriffe montiert sein, die zusätzliche Sicherheit geben.
    Auch ein Duschhocker oder ein Badewannenbrett geben Sicherheit.
  • Ganz wichtig ist auch die Beleuchtung. Es sollten alle Räume über eine helle Beleuchtung verfügen. Dimmer können dafür sorgen, dass das Licht beim Sitzen oder Fernsehen nicht stört. Beim Umhergehen sollte der Raum hell erleuchtet sein. Wichtig ist auch darauf zu achten, dass durch die Beleuchtung keine dunklen Ecken oder irritierende Schattenbereiche entstehen.

 Tipp: Ich helfe Ihnen auch bei der Vermeidung von Stürzen. Gerne komme ich zu Ihnen nach Hause ermittle Ihre individuellen Sturzrisiken und überprüfe Ihre Wohnung auf Sturzquellen. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit mir auf.

Wenn Sie Fragen zum Widerspruch, zur Pflegeeinstufung, zur Organisation der häuslichen Pflege, zum Umgang mit Ihrem demenzerkrankten Angehörigen, zu Ihrer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder anderen pflegerelevanten Themen haben, kann ich Ihnen bestimmt helfen. Ich berate Sie professionell und kostengünstig.
Also, sprechen Sie mich bitte an!

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