Beratung bei Pflegebedürftigkeit und Hilfe im Widerspruchsverfahren

Praxis-Tipp: Parenterale Ernährung und Pflegestufe

PraxisTipp
Das Bundessozialgericht (BSG) hat in eine wichtige Frage bzgl. der Relevanz parenteraler Ernährung für die Pflegestufe beantwortet. Bei der parenteralen Ernährung erhält der Patient eine Infusion mit einer Nährstofflösung direkt in den Blutkreislauf.
Bislang wurde diese Maßnahme bei der Begutachtung zur Pflegestufe von den Gutachtern als Behandlungspflege nicht berücksichtigt.

Nach Ansicht der Richter des BSG handelt es sich bei der parenteralen Ernährung jedoch um eine Form der Nahrungsaufnahme. Deshalb ist das Richten der Infusion als eine verrichtungsbezogene, krankheitsspezifische Maßnahme anzusehen, die bei der Pflegestufe berücksichtigt werden muss.

Das Urteil ist vom 08.10.2014 und hat das Aktenzeichen: B 3 P 4/13 R.

Tipp: Wenn Sie oder Ihr Angehöriger auf parenterale Ernährung angewiesen sind und Ihre Pflegestufe vor dem 08.10.2014 beschieden wurde, sollten Sie umgehend prüfen, ob ein Höherstufungsantrag sinnvoll ist.

Wenn Sie Fragen zum Widerspruch, zur Pflegeeinstufung, zur Organisation der häuslichen Pflege, zum Umgang mit Ihrem demenzerkrankten Angehörigen, zu Ihrer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder anderen pflegerelevanten Themen haben, kann ich Ihnen bestimmt helfen. Ich berate Sie professionell und kostengünstig.
Also, sprechen Sie mich bitte an!

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