Beratung bei Pflegebedürftigkeit und Hilfe im Widerspruchsverfahren

Praxis-Tipp: Hausnotruf von der Steuer absetzen

PraxisTippDenken Sie daran, Ihre Kosten für die Pflege und Betreuung von Ihrer Einkommenssteuer abzusetzen.
Denn Pflege und Betreuung aufgrund von Pflegebedürftigkeit gehören zu den haushaltsnahen Dienstleistungen. Deshalb können Sie auch 20 % von bis zu 4.000 € jährlich (also max. 800 €) als Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen.

Dazu gehören auch die Kosten für ein Hausnotrufsystem wie der Bundesfinanzhof im September letzten Jahres entschieden hat. Hier wurde bei einem Kläger geurteilt, der in einem Betreuten Wohnen einen Vertrag über ein Notrufsystem mit 24-Stunden-Bereitschaft abgeschlossen hatte. (Az: VI R 18/14)
Aus Sicht der Richter sei das Notrufsystem eine haushaltsnahe Dienstleistung. Denn durch die Rufbereitschaft würde sichergestellt, dass der Kläger, der sich (allein) im Bereich seiner Wohnung aufhalte, im Notfall Hilfe erhalte.

Was für das Betreute Wohnen gilt, sollte im Rahmen des Gleichbehandlungsgrundasatzes auch für Menschen gelten, die in einer „normalen“ Wohnung leben und einen Hausnotruf nutzen (müssen).

Wenn Sie Fragen zum Widerspruch, zur Pflegeeinstufung, zur Organisation der häuslichen Pflege, zum Umgang mit Ihrem demenzerkrankten Angehörigen, zu Ihrer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder anderen pflegerelevanten Themen haben, kann ich Ihnen bestimmt helfen. Ich berate Sie professionell und kostengünstig.
Also, sprechen Sie mich bitte an!

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