Beratung bei Pflegebedürftigkeit und Hilfe im Widerspruchsverfahren

Praxis-Tipp: Einkaufen, Geld sparen, Gutes tun

PraxisTippPflege macht arm. Pflegende müssen oft ihre Arbeitszeit reduzieren oder sogar die Stelle aufgeben, um eine nahestehende Person zu pflegen. Dafür erhält er aber kaum finanzielle Unterstützung. In dieser Situation kann die notwendige Anschaffung von Möbeln oder Kleidung schnell zu einem großen Problem werden. Eine Lösung kann das Sozialkaufhaus sein. In solchen Kaufhäusern werden gebrauchte und gespendete Waren zu einem günstigen Preis angeboten. So wird Menschen mit geringem Einkommen eine erschwingliche Einkaufsmöglichkeit etwa für Haushaltswaren, Möbel und Kleidung geboten. Sozialkaufhäuser werden zumeist von Wohlfahrtsorganisationen wie etwa der AWO oder Caritas geführt. Das Personal setzt sich in den meisten Fällen aus Langzeitarbeitslosen zusammen. So fördert jedes Sozialkaufhaus eine Wiedereingliederung der Langzeitarbeitslosen in das Berufsleben. Und viel wichtiger: diese Tätigkeit bietet vielen Menschen neuen Sinn in ihrem Alltag.

Sozialkaufhäuser gibt es inzwischen in allen größeren Städten. Daneben gibt es auch andere Projekte, in denen (gebrauchte) Haushaltsgüter und Textilien zu äußerst günstigen Preisen angeboten werden. Inzwischen kaufen nicht nur Menschen in finanzieller Not in den Sozialkaufhäusern ein, sondern auch „Normalverdiener“, die einen Großteil ihres Einkommens für Wohnen und Nebenkosten ausgeben müssen. Niemand sollte sich scheuen, ein solches Kaufhaus aufzusuchen und zu schauen, ob dort ein benötigtes Teil günstig zu erstehen ist. Denn so schon man in unserer Wegwerfgesellschaft nicht nur den Geldbeutel, sondern durch die Wieder- bzw. Weiterverwertung auch die Umwelt.

Tipp: Das nächste Sozialkaufhaus in Ihrer Nähe können Sie auf dieser Seite finden (leider nicht bundesweit vollständig): www.ortsdienst.de

Neben den bereits weit verbreiteten Sozialkaufhäusern gibt es in einigen Regionen auch so genannte „Umsonstläden“. Hier können die einen Gegenstände kostenfrei mitnehmen und die anderen, die etwas nicht mehr benötigen, das zum Wegwerfen viel zu schade ist, können diese Gegenstände dort abgeben. Ein Verzeichnis dieser Umsonstläden finden Sie auf www.umsonstladen.de

Wenn Sie Fragen zum Widerspruch, zur Pflegeeinstufung, zur Organisation der häuslichen Pflege, zum Umgang mit Ihrem demenzerkrankten Angehörigen, zu Ihrer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder anderen pflegerelevanten Themen haben, kann ich Ihnen bestimmt helfen. Ich berate Sie professionell und kostengünstig.
Also, sprechen Sie mich bitte an!

1 Kommentar

  1. 8. April 2015    

    Danke! Habe hier in der Nähe ein Sozialkaufhaus, tolle Sache!

No Pings Yet

  1. Praxis-Tipp: Einkaufen, Geld sparen, Gutes tun on 8. April 2015 at 15:04

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