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Praxis-Tipp: Diese 10 Kriterien sollte ein Seniorenhandy erfüllen

PraxisTippEin Mobiltelefon kann in vielen Fällen auch Leben retten, etwa wenn sich eine Person verlaufen hat und über ihr Handy geortet werden kann. Wichtig ist jedoch, dass der Inhaber des Mobiltelefons dieses auch sinnvoll nutzen kann.

Und bei der Nutzung des Handys kann es besonders für ältere Menschen zu Problemen kommen. Denn Touchscreen und Mini-Ausführungen sind für viele ältere nicht immer die idealen Helfer. Man sollte also Wert darauf legen, dass das Handy vom Eigentümer auch genutzt werden kann. Die nachfolgenden 10 Kriterien gewährleisten, dass ein Handy auch von Personen mit Einschränkungen im Alltag gut genutzt werden kann.

  1. Gut lesbares Display
    Dazu muss das Display nicht unbedingt groß sein. Wichtig sind Kontrast und Schriftgröße: ein schwarz-weiß Display ist unter Umständen besser, als Farbeffekte, die nur irritieren.
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  2. Lange Akkulaufzeit im Standby-Modus
    Mobiltelefone, die nur der Absicherung für den Notfall dienen, werden nicht regelmäßig genutzt und fristen ein dasein im Standby-Modus. Solche Nutzer kümmern sich auch ungern um das Aufladen des Handys. Deshalb ist eine möglichst lange Akkulaufzeit wichtig.
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  3. Funktionen anrufen, wecken, erinnern sollten vorhanden sein
    Ein Handy ist auch nützlich, wenn es über das Telefonieren hinaus auch eine Weck- und Erinnerungsfunktion hat. Dann kann es bspw. auch genutzt werden, um an den Arzttermin oder die Medikamenteneinnahme zu erinnern.
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  4. Anrufe sollten visuell, haptisch und akustisch gemeldet werden
    Bei einem eingehenden Anruf oder einer Erinnerung und zum Wecken sollte das Handy nicht nur laut klingeln. Gut ist, wenn es zudem vibriert und das Display leuchtet. So kann Anruf oder die Erinnerung gesehen und gefühlt werden.
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  5. Mobiltelefon sollte gut in der Hand liegen
    Ist das Handy klein, ist es schlecht zu greifen, unübersichtlich und schwierig zu bedienen, da auch die Tasten klein sind. Eine robuste Größe sorgt dafür, dass das Handy gut in der Hand liegt. Ist das Mobiltelefon größer und etwas schwerer, kann es vor allem von Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik besser bedient werden.
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  6. Einstellbare Hörerlautstärke
    Man kann davon ausgehen, dass rund 30 % aller 70jährigen eine ein- oder beiderseitige Hörschwäche haben. Für diesen Personenkreis ist es wichtig, dass die Hörmuschel des Mobiltelefons störende Nebengeräusche unterdrückt. Am besten ist es, wenn die Hörerlautstärke auf das individuelle Bedürfnis angepasst werden kann. Die Freisprecheinrichtung ist eine gute Alternative, wenn sie laut genug und klar und deutlich ist.
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  7. Ein absolutes Muss: die Funktionen Kurz- und Direktwahl
    Es erleichtert die Handhabung eines Mobiltelefons ungemein, wenn die einzelnen Zahlen mit Nummern belegt werden können. Zumeist wird dann durch längeres drücken der jeweiligen Taste eine Verbindung hergestellt. Das erspart dem Nutzer umständliches Blättern im Adressbuch des Handys.
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  8. Hilfreich: die integrierte Taschenlampe
    Sie ist nicht zwingend erforderlich, kann aber in vielen Situationen recht hilfreich sein. Wenn eine „Handy-Taschenlampe“ vorhanden ist, sollte sie nicht umständlich über das Menü aufgerufen werden müssen. Einige Anbieter von Seniorenhandys bieten für das Ein- und Ausschalten der Taschenlampe eine extra Taste an.
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  9. Sinnvoll: Notruf- und Ortungsfunktion
    Manche Handymodelle sind mit einer Notruftaste ausgestattet, die zumeist mit mehreren Nummern belegt werden kann. Bei Betätigung der Taste wird dann die hinterlegte Nummer z. B. per SMS über den Notruf informiert. Die GPS-Funktion von Handys können hilfreich bei der Ortung via Satellit sein. Sollte sich der Eigentümer einmal verlaufen, kann er mit der Ortungsfunktion gefunden werden.
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  10. Viel hilft nicht viel
    Vor dem Kauf eines Handys sollte genau überlegt werden, für welchen Zweck es angeschafft wird. Die meisten Handys haben viele Funktionen, die zumeist nicht zur Anwendung kommen. Diese Funktionen machen die Handhabung des Telefons jedoch kompliziert. Für Menschen mit Handicap steht im Vordergrund, dass das Mobiltelefon so einfach wie möglich zum Telefonieren eingesetzt werden kann. Viele weitere Funktionen, die nicht genutzt werden, verwirren da nur.

Wenn Sie Fragen zum Widerspruch, zur Pflegeeinstufung, zur Organisation der häuslichen Pflege, zum Umgang mit Ihrem demenzerkrankten Angehörigen, zu Ihrer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder anderen pflegerelevanten Themen haben, kann ich Ihnen bestimmt helfen. Ich berate Sie professionell und kostengünstig.
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