Beratung bei Pflegebedürftigkeit und Hilfe im Widerspruchsverfahren

Praxis-Tipp: Achten Sie auf ausreichendes Trinken

eistee-careGerade wenn es so heiß ist, wie in den letzten Tagen, verliert der Körper viel Wasser. Deshalb ist es wichtig, dass Sie unabhängig davon, ob Sie pflegebedürftig sind, oder nicht, ausreichend trinken. Hier gilt die Regel: lieber zu viel, als zu wenig.

Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr verschlechtert den Allgemeizustand und kann gerade bei Älteren sogar zu Verwirrtheit führen. Wenn Sie oder Ihr pflegebedürftiger Angehöriger eher zu wenig trinken, dann kann ein Trinkplan hilfreich sein. Mit ihm können Sie sicher stellen, dass Sie und Ihr Angehöriger ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Bei allen guten Vorsätzen ist es auch schon für Gesunde ein schwieriges Unterfangen, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken. Denn man sollte ja bereits trinken, bevor man Durst hat. Denn das Durstgefühl zeigt Ihnen an, dass bereits ein Flüssigkeitsmangel besteht.

Um sich zu motivieren, mehr zu trinken, kann es hilfreich sein, sich z. B. eine Flasche stilles Mineralwasser morgens auf den Tisch oder an den Arbeitsplatz zu stellen und so als Erinnerungsstütze zu nutzen. Natürlich gehört dann dazu, dass Sie sich auch vornehmen, die Flasche bis zum Abend ausgetrunken zu haben.

Pflegebedürftige müssen dagegen zum Trinken animiert werden. Und nur wenige ältere Menschen, nehmen ausreichend Flüssigkeit zu sich.

Ein Erwachsener sollte täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Berechnet man dazu auch den Wasseranteil, den Speisen, wie z. B. Suppen, Obst und Gemüse haben, erscheint die Menge nicht mehr ganz so hoch. Wenn es aber sehr heiß ist und man viel schwitzt, muss man auch mehr trinken, da der Körper ja zusätzlich Wasser verliert.

Sie können Ihren pflegebedürftigen Angehörigen zum Trinken animieren, indem Sie Getränke mit ihm gemeinsam zu sich nehmen. Manchmal hilft es auch, dem Pflegebedürftigen zu zu prosten, um ihn zum trinken zu motivieren.
Um ganz sicher zu gehen, dass Sie und / oder Ihr Angehöriger ausreichend trinkt, können Sie einen Trinkplan wie den nachfolgenden erstellen.

  • Frühstück 300 ml
    2 Tassen Kaffee, Kräuter- oder Früchtetee
  • Zwischenmahlzeit 400 ml
    2 Gläser selbstgemachten Eistee, Saftschorle oder (stilles) Mineralwasser
  • Mittagessen 350 ml
    1 Glas Saftschorle oder stilles Mineralwasser und 1 Tasse Suppe oder Brühe
  • Zwischenmahlzeit 350 – 400 ml
    1 – 2 Tassen Kaffee, Kräuter- oder Früchtetee und 1 Glas Saftschorle oder stilles Mineralwasser oder selbstgemachter Smoothie aus z. B. Wassermelone
  • Abendessen 150 – 300 ml
    1 – 2 Tassen Kaffee, Kräuter- oder Früchtetee
  • Abend 200 ml
    1 Glas selbst gemachter Eistee, Saftschorle oder stilles Mineralwasser

Wichtig: Alkoholische Getränke wie z. B. Bier, Wein oder alkoholische Mischgetränke werden nicht als Flüssigkeitszufuhr berechnet, da der Alkohol dem Körper Wasser entzieht.

Wenn Sie Fragen zum Widerspruch, zur Pflegeeinstufung, zur Organisation der häuslichen Pflege, zum Umgang mit Ihrem demenzerkrankten Angehörigen, zu Ihrer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder anderen pflegerelevanten Themen haben, kann ich Ihnen bestimmt helfen. Ich berate Sie professionell und kostengünstig.
Also, sprechen Sie mich bitte an!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Der schnelle Kontakt

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich unverbindlich an 0241 - 8 87 42 64 oder schreiben Sie mir Ihre Anfrage über das Kontaktformular

Archiv

Statistik

  • 757469Besucher gesamt:
  • 1067Besucher heute:
  • 412Besucher gestern:
  • 20Besucher momentan online:

Werbung