Am Dienstag habe ich Ihnen das Elternpflegeforum als nutzvolle Internetseite empfohlen. Heute möchte ich Ihnen zeigen, was Sie im Elternpflegeforum erwartet und wie Sie sich kostenlos registrieren können.
Bisher sind Sie als Gast des Elternpflegeforums direkt im Portal gelandet. Da viele Bereiche des Forums zum Schutz der Mitglieder für Gäste nicht sichtbar sind, haben Sie von den wirklich wichtigen Themen, die dort besprochen werden, kaum etwas gesehen.
Nun hat das Elternpflegeforum seit kurzem eine neue Startseite. Hier erhalten Sie einen Überblicke, welche Themen unter anderem iM Forum besprochen werden. Auch wird noch einmal erklärt, warum es so wichtig ist, dass nicht alle im Forum “einfach so” mitlesen können.
Denn viele Themen, die im Forum besprochen werden, sind einfach sehr persönlich.
Im Elternpflegeforum tauschen sich pflegende Angehörige von Erwachsenen aus, besprechen ihre alltäglichen Probleme, Probleme mit den Kassen und Fragen, wie sie die Pflege ihres Angehörigen besser gestalten können.
Die Registrierung im Forum ist kostenlos und unverbindlich. Durch die Registrierung erhalten Sie den vollen Zugriff auf die Beiträge. Wenn Sie 5 eigene Beiträge geschrieben haben, können Sie z. B. auch den Chat nutzen und private Nachrichten (PN) an andere Mitglieder verschicken.
Schauen Sie doch mal vorbei! Wir freuen uns auf neue Mitglieder und knifflige Fragen. Hier geht’s zum Elternpflegeforum: Klick mich!
PS.: Die Mitglieder des Elternpflegeforums sprechen nicht nur über ihre Probleme. Es gibt auch sehr viel Spaß im Forum, z. B. in der Spieleecke.
Die Diakonie in Schleswig-Holstein weitet ihr Angebot für Urlaubspflege verstärkt aus. Das Diakonische Werk hat mit den diakonischen Pflegeanbietern an der Ost- und Nordsee und in weiteren Urlaubsregionen Schleswig-Holsteins ein Netzwerk aufgebaut.
Derzeit wird in Flensburg, Bad Bramstedt, Rendsburg und Husum gezielt Urlaubspflege angeboten. Das soll aber erst der Anfang sein. In den kommenden Jahren sollen die Leistungen rund um die Urlaubspflege weiter ausgebaut werden.
Die Organisation der Urlaubspflege soll für die Erholungssuchenden völlig unkompliziert sein. Die Ansprechpartner der Diakonie in Schleswig-Holstein nehmen mit den Pflegekassen und den Pflegedinesten in der Heimat der Urlauber Kontakt auf und regeln alle Formalitäten.
Stefan Krastel aus Kehl in Baden-Württemberg hat sich dazu entschieden, seine Mutter zu Hause zu pflegen. Er verlor dadurch sein Auto, seine Ersparnisse wie zum Beispiel die Lebensversicherung und nun auch fast das Haus. Schon seit Jahren kämpft er bei den Behörden um mehr Geld und Unterstützung, jedoch rechtlich gesehen gibt es keinen Ausweg aus der existenziellen Katastrophe.
Mit seinem Fußmarsch nach Berlin will Stefan Krastel auf die Misere aufmerksam machen, in der sich viele pflegende Angehörige befinden: Sie geben einen Großteil bis hin zu ihrem gesamten eigenen Leben auf, um sich um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern. Gedankt wird ihnen dieses Engagement mit weiteren Problemen:
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Das Burn-Out-Syndrom bezeichnet einen Zustand der totalen Erschöpfung. Es ist das Gefühl der totalen Leere, der Ausgebranntheit. Die Oberberg-Kliniken, die sich auf die Behandlung von „Burnout” und Abhängigkeitserkrankungen spezialisiert haben, bieten Meditation als Therapie gegen Burn-Out an.
Aus medizinischer Sicht versteht man unter Burn-Out ein Zusammenspiel aus körperlichen und seelischen Erkrankungen. Zur Hauptrisikogruppe zählen Menschen in sozialen Berufen. Aber Burn-Out kann jeden treffen, Berufstätige, Arbeitslose und natürlich auch pflegende Angehörige.
Unter dem Titel „Prävention psychischer Störungen – eine Herausforderung für die Zukunft” findet am Samstag, 21. März 2009, in der Ludwig-Maximilians-Universität München (Eingang Geschwister-Scholl-Platz, 1. Stock) zwischen 10 und 15.30 Uhr eine kostenlose Informationsveranstaltung für Experten und interessierte Bürger statt. Veranstalter ist die Bayerische Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (PTK Bayern).
Psychische Störungen sind sehr häufig und kostenträchtig, jährlich erkrankt ungefähr jeder 4. Erwachsene an einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung. Die PTK Bayern möchte in ihrer Informationsveranstaltung auf die Möglichkeit und Bedeutung der Vorbeugung psychischer Störungen aufmerksam machen.
Psychotherapeutische Experten stellen in Fachvorträgen ein breites Spektrum an Themen vor und präsentieren Best-Practice-Beispiele für wissenschaftlich fundierte Vorsorgeprogramme.
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Durch meine Firmenhomepage erhalte ich aus ganz Deutschland Anfragen zum Umgang mit der Pflegekasse, zur Pflegeeinstufung und zur praktischen Pflege insbesondere von demenzerkrankten Angehörigen.
Ich werde täglich mit den Problemen pflegender Angehöriger konfrontiert. Und anhand der mir geschilderten Probleme und gestellten Fragen kann ich wohl sagen: am belastendsten ist die Pflege von Demenzerkrankten.
Oft ist es so, dass die ohnehin schwierige Situation mit der Angehörige eines Demenzkranken konfrontiert sind, für viele Pflegende durch die Lauferei von Beratungsstelle zu Beratungsstelle noch schlimmer wird.
Und im Ergebnis erhalten die meisten keine zufriedenstellenden Antworten. Obwohl sich oft zeigt, dass das gar nicht so schwierig wäre, würden sich die Berater der öffentlichen Beratungsstellen wirklich mal Mühe geben!
Deshalb habe ich jetzt, gemeinsam mit dem Verlag der deutschen Wirtschaft den Beratungsdienst „Demenz: Pflege und Betreuung zuhause” entwickelt.
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) betreibt im Internet unter dem Titel “Aus kritischen Ereignissen lernen” ein elektronisches Fehlerberichts- und Lernsystem für die Altenpflege (das Thema wurde auch hier im Block diskutiert: 1. Teil, 2. Teil, 3. Teil).
Die Zeitschrift Altenpflege führt noch bis zum 18.12.07 eine Umfrage (Pro & Contra) zum Meldesystem www.kritische-ereignisse.de durch.
Auch Sie können unter dem folgenden Link abstimmen: Altenpflege – Umfrage “PRO & CONTRA”
Viele Angehörige opfern sich aus Liebe oder Pflichgefühl in der Pflege auf und können dadurch selbst krank werden. Oft merken Angehörige erst, dass sie sich mit der Pflege überfordern, wenn es schon recht spät ist.
Nutzen Sie deshalb Hilfsangebote, bevor es für Sie zu spät ist.
Pflegebedürftigkeit, z. B. durch eine Alzheimer-Erkrankung, schleichend auftritt, oder wie bei einem Schlaganfall das Leben plötzlich und unerwartet verändert – ein „Pflegefall“ in der Familie ist immer ein Schock. Spätestens wenn der Hilfebedarf offensichtlich wird, müssen folgende Fragen geklärt werden:
- Wer kümmert sich um alles?
- Wie wird die Pflege finanziert?
- Welche Beratungsangebote und Hilfen stehen zur Verfügung?
- Können wir / ich das schaffen?
Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen ist ein Einschnitt
Um einen Angehörigen zu pflegen, arbeiten manche Teilzeit oder geben ihre Berufstätigkeit ganz auf. Das finden viele auch selbstverständlich. Die Überforderung durch die Pflege bemerken Betroffene oft erst, wenn sie völlig erschöpft sind und Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen oder Depressionen ihre Gesundheit angreifen.
Jeder Dritte Pflegende wird durch die Belastung krank
Ihre Einstellung zur Pflege spielt eine große Rolle: Wenn Sie sich zur Pflege gezwungen fühlen, z. B. weil ein Heimplatz zu teuer erscheint oder Ihr Angehöriger professionelle Helfer ablehnt, erleben Sie die Belastungen stärker. Sie werden schneller krank.
Wenn Sie Ihren Partner oder Ihre Eltern aus Zuneigung so lange wie möglich selbst umsorgen wollen, können Sie mit der Belastung besser umgehen.
Seelische Belastungen wiegen schwer
Die seelischen Belastungen bei der Pflege eines demenzkranken Angehörigen führen schneller zu Beschwerden, wie z. B. Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Herzprobleme, als die körperlich belastende Versorgung eines Angehörigen mit z. B. einem Schlaganfall.
Wege aus der Not
Wenn Sie Überforderungssituationen vermeiden wollen, sollten Sie die Pflege eines Angehörigen nicht unbedarft übernehmen, sondern die Situation nüchtern anschauen. Stellen Sie sich folgende Fragen:
- Wollen Sie die Pflege ehrlich übernehmen?
- Rechnen Sie damit, dass die Dauer der Pflege nicht absehbar ist?
- Wo sind Ihre Grenzen?
- Haben Sie Unterstützung in Ihrem Umfeld?
- Sind Sie bereit, bei Bedarf auch Ihren Beruf aufzugeben?
Unterstützung und Hilfe professioneller Anbieter hilft
Nutzen Sie die Möglichkeiten professioneller und ehrenamtlicher Helfer. Pflegedienste helfen vor allem bei der Grundversorgung, z. B. der Körperpflege, dem An- und Auskleiden und bei der Inkontinenzversorgung.
Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen, nehmen Ihren Angehörigen tage- oder wochenweise auf und können Sie dadurch entlasten. So erhalten Sie sich selbst die Möglichkeit, Freundschaften zu pflegen, regelmäßig auszuspannen oder auch an Angehörigengruppen teilzunehmen.
Die ideale Lösung ist also ein „Versorgungsmix“ aus Profis, die bei der Körperpflege helfen, Ehrenamtlichen, die die Betreuung stundenweise übernehmen, und Nachbarn, die z. B. den Einkauf übernehmen oder bei kurzer Abwesenheit auch mal nach dem Rechten schauen.
Ihre Belastbarkeit ist begrenzt
Wenn Sie einen Angehörigen pflegen, können Sie immer auch Grenzerfahrungen machen: Als pflegender Angehöriger begegnen Sie Gefühlen wie z. B. Hilflosigkeit und Trauer, oder Situationen wie z. B. körperlicher Überforderung durch Heben und Tragen und persönliche Überforderung durch den Verlust von Freizeit und sozialen Kontakten.
Besonders belastend ist es, dass Sie nicht wissen können, wie lange die häusliche Pflege dauern und wie sie sich entwickeln wird.
Tatsache ist, dass ein ganzer Lebensabschnitt von der Pflege betroffen sein kann. Immerhin 20 % der Angehörigen pflegen mehr als 10 Jahre.
Wunsch, Pflicht und Überforderung
Auch Ihre Motivation für die Übernahme der Pflege beeinflusst den Pflegealltag. Wenn Sie die Pflege aus Angst vor dem Gerede der Nachbarn übernommen haben, geraten Sie unter Umständen unter einen hohen Druck, „es schaffen zu müssen“.
Haben Sie Ihrem Angehörigen das Versprechen, „Ich werde Dich nie in ein Heim bringen.“ gegeben, kann Ihnen dies zum Verhängnis werden.
Denn dann fällt es Ihnen wahrscheinlich schwer, sich eine Überbelastung einzugestehen.
Es gibt verschiedene Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger, die Sie nutzen können.
Beratung, welche Hilfen Ihnen zur Verfügung stehen, erhalten Sie nicht nur bei careKonzept, sondern auch bei Ihren kommunalen Pflegeberatungsstellen.
Ein Verzeichnis der Beratungsstellen nach Postleitzahlen finden Sie HIER.
Pflegende Angehörige unterschätzen zu Beginn der häuslichen Pflege oft die hohen Anforderungen an ihre seelischen und körperlichen Kräfte. Dann sind die Kräfte unter Umständen schnell aufgezehrt.
Deshalb sollten Sie schon Hilfe suchen, sobald sich eine Pflegebedürftigkeit bei Ihrem Angehörigen abzeichnet.
Durch Beratung erfahren Sie z. B., welche technischen Umrüstungen in der Wohnung oder im Haus sinnvoll sind, welche Hilfsmittel die Selbstständigkeit unterstützen oder die Pflege erleichtern, welche Ansprüche Sie gegenüber der Kranken- und Pflegekasse geltend machen können und wie Sie bei notwendigen Umbauten auch Zuschüsse von Ihrer Pflegeversicherung erhalten.
Neben kostenpflichtiger Beratung, wie z. B. von careKonzept, können Sie auch die kommunalen Beratungsangebote in Ihrer Region in Anspruch nehmen.
Adressen der Pflegeberatungsstellen nach Postleitzahlen finden Sie HIER.
Adressen der Wohnberatungsstellen nach Postleitzahlen finden Sie HIER.
Eine Liste von Beratungsstellen können Sie HIER herunterladen. Informationen zu öffentlichen Beratungsstellen, Wohnberatungsstellen und Entlastungsdiensten finden Sie HIER.





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