Obwohl es den Krankenkassen auch in diesem Jahr finanziell recht gut geht, steht nun eine unverschämte Form der Erhöhung der Praxisgebühr zur Diskussion. Laut dem Bundesgesundheitsministerium hatten die Krankenkassen bisher einen Überschuss von 3,9 Milliarden €. Trotzdem geht es in der aktuellen Diskussion um die Praxisgebühr keineswegs darum, die Gebühr wieder abzuschaffen: Nein, es scheint geplant zu sein, es – vor allem den armen – Patienten noch schwerer zu machen, ihren Arzt aufzusuchen.
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Pranger
anprangern = öffentlich Kritik üben, auf Missstände hinweisen
Für mich ist es unvorstellbar, was sich Menschen – hier Bulgarier – einfallen lassen, um Lebewesen – hier Hunde – zu ihrer persönlichen Belustigung zu quälen. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiß, was am “Dog-Spinning” überhaupt lustig sein soll. Man glaubt kaum, dass es sich hier um einen europäischen Mitgliedsstaat handelt! Auf Vegan-central.info ist folgendes zu lesen:
Jedes Jahr Anfang März werden in der kaum 400 Einwohner umfassenden Gemeinde mehrere Hunde eingefangen- teils von deren HalterInnen zur Verfügung gestellt – und über einem Holzgerüst an einem Bach an 2 innereinander gedrehten Seilen festgezurrt; durch das Aufrichten des Holzgerüstes und das gleichzeitige Drehen des Hundes in eine bestimmte Richtung bekommen die Seile einen Drall und beginnen sich im schnellen Tempo selbst zu entwinden, wobei der Hund heftigst im Kreis gedreht wird – ist das Seil entwirrt, fällt das arme Tier unter dem Gelächter und dem Applaus der Menschenmenge in das kalte Wasser. Völlig verängstigt und ganz sicher schwer benommen versucht der Hund nun ans Ufer zu schwimmen. Der ‘Brauch’ ist ein uralter, hat heidnischen Ursprung und wurde einst abgehalten, weil man glaubte dadurch Tollwut verhindern zu können und um dem Dorf Gesundheit zu bringen….
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Die Impfwelle bei der Schweinegrippe ein war echter Flop. Nur wenige wollten sich impfen lassen und die Impfseren blieben liegen. Jetzt ist die Haltbarkeit abglaufen und die Impfdosen werden in der Müllverbrennungsanlage entsorgt.
So war die Schweinegrippe vor allem ein Millionengeschäft für die Pharmaindustrie und leider ein Millionengrab für uns Steuerzahler. Dabei hätten wir das Geld an anderer Stelle, etwa der Versorgung Demenzerkrankter, so gut brauchen können.
Wenn all das Geld, das Politiker ohne jeden Nutzen für die Allgemeinheit zum Fenster hinaus werfen, für soziale Leistungen eingesetzt würde, hätten viele Menschen weniger Probleme und könnten besser leben.
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Geben auch Sie abgelegte, aber noch tragbare Kleidung in einen Altkleidercontainer etwa des Deutschen Roten Kreuzes? Denken Sie, dass Sie damit bedürftigen Menschen – wenn nicht in Deutschland, so doch irgendwo in der Welt – helfen? Weit gefehlt!
In einem Bericht der ARD können Sie sehen, wie mit Ihren Altkleidern Geschäfte gemacht werden. Wer Geld mit Ihrer Spende letztlich Geld verdient und wie einheimische Wirtschaft, etwa in Afrika, durch Altkleiderspenden ruiniert wird.
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So, jetzt ist es raus! Die Steuern sollen gesenkt werden. Vorteile haben genau genommen nur die Besserverdiener – wenn auch die Ersparnis des Einzelnen in keiner Einkommenklasse ein “großer” Wurf sein wird. Dafür wird dann die Pflegeversicherung – wie erwartet – teurer. Die Demenzerkrankten sollen auf jeden Fall von den Mehreinnahmen profitieren. Allerdings weiß noch niemand so genau wie.
Herr Müntefering hat einen Reformvorschlag gemacht: Die Pflege Zuhause sollte genauso gut bezahlt werden, wie im Heim. Um die Bereitschaft der Angehörigen, selbst zu pflegen, zu stärken, schlägt Herr Müntefering vor, das Pflegegeld an das Einkommen zu koppeln. Das heißt, Müntefering möchte, dass pflegende Angehörige, die viel verdient haben und ihren Angehörigen pflegen, viel Pflegegeld bekommen und Pflegende, die wenig verdient haben, eben weniger Pflegegeld…. :sick:
Klar, da würde dann fortgeführt, was unsere Regierung schon seit Jahren macht: Die die viel haben bekommen mehr und die, die wenig haben, kriegen’s abgenommen.
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Während der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr im Bereich Pflege nicht liefern kann, sorgt er still und leise im Hintergrund dafür, dass es – wenn schon nicht den Pflegebedürftigen und den pflegenden Angehörigen – wenigstens den Ärzten besser gehen wird. Er beginnt da ab 01.01.2013 schon mal mit den Ärzten, genau genommen, den Zahnärzten.
Monitor deckt in seinem Bericht vom 27.10.2011 auf, wie uns Patienten noch mehr Geld aus den Taschen gezogen werden soll.
Vielen Dank Herr Bahr!
Hinweis: Den Beitrag “Alleingelassen: Patienten zahlen FDP-Geschenke an die Zahnärzte” zur Erhöhung der Zahnarzthonorare und den Folgen des Festzuschusssystems für die Versicherten, können Sie unter dem folgenden Link anschauen: Hier klicken!
Manchmal möchte ich wirklich durch’s Telefon kriechen und den einen oder anderen Sachbearbeiter an den Ohren ziehen! Beispielsweise dann, wenn er sich nicht an die geltenden Gesetze hält. Ich vermute, dass so ein Mensch das nur tut, um es den Versicherten schwer zu machen, ihr gutes Recht einzufordern.
Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Pflegekasse, einem Versicherten mit Pflegestufe 2 für einen Lifter, der als Pflegehilfsmittel dazu bestimmt ist, die vom Angehörigen durchgeführte Pflege zu erleichtern, eine ärztliche Verordnung verlangt. Denn gesetzlich ist geregelt, dass Pflegebedürftige auf notwendige Pflegehilfsmittel einen Rechtsanspruch haben – sie benötigen dazu keine ärztliche Verordnung! So steht es in § 40 SGB XI.
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Heute morgen fuhr ich auf dem Weg ins Büro eine mittellange Strecke hinter einem Polizeiwagen hinterher. An sich ist das nichts besonderes und auch nicht der Rede Wert. Allerdings habe ich mich über meinen “Ordnungshüter-Vordermann” erheblich geärgert.
In Deutschland besteht eine Pflicht, im Straßenverkehr einen Richtungswechsel vorher anzuzeigen, also bei einem Kraftfahrzeug zu blinken. Ich tue dies konsequent, weil ich es eine Unsitte finde, dass die meisten Autofahrer beim Abbiegen nicht (mehr) blinken.
Aus meiner Sicht und meinem Verständnis der Polizei gegenüber, muss jeder Polizist – wenigstens im Dienst – zwingend ein vorbildliches Verhalten an den Tag legen. Das heißt in diesem Fall also auch zu blinken, wenn er mit dem Dienstfahrzeug abbiegt.
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Daniel Bahr, unser Bundesgesundheitsminister hat erklärt, dass die Eckpunkte zur anstehenden Pflegereform nun doch nicht zum Sommerende, also spätestens am Freitag, den 23.09. bekannt gegeben werden.
Der Grund für die Verschiebung ist ein Streit in der Koalition. Bei dieser Uneinigkeit geht es vor allem um die Finanzierung der Reform. Während die einen (CSU) Teile der Reform, etwa die Verbesserungen für Demenzerkrankte, aus Steuermitteln finanzieren möchten, wollen CDU und FDP die Kosten allein aus der Pflegeversicherung stemmen.
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