Pranger

anprangern = öffentlich Kritik üben, auf Missstände hinweisen

Mai 162012
 

Im Blog von Dewia – der Weg ins Alter ist zu lesen, wie in Hamburg mit Bürokratie dafür gesorgt wird, ein Altenwohnprojekt zum Scheitern zu bringen.

Obwohl auf der einen Seite bereits alle notwendigen Genehmigungen und die Finanzierung des Millionenprojekts vorhanden sind, beharrt man auf der anderen, behördlichen Seite darauf, dass der Vorgarten zu klein ist, um ausreichend Stellplätze für das Bauvorhaben zu schaffen. Als harmloser Bürger möchte man sich da nur an den Kopf fassen…

Was genau sich hinter diesem Bürokratie-Quatsch verbirgt, erfahren Sie unter dem nachfolgenden Link: Klick!

Mai 152012
 

Laut dem Umweltbundesamt werden immer häufiger Arzneimittelrückstände in deutschen Gewässern und Böden nachgewiesen. Teilweise haben diese Stoffe das Potenzial, wichtige Umweltorganismen erheblich zu schädigen. Aber auch wir Menschen sind gefährdet, etwa durch das Schmerzmittel Diclofenac, das vermehrt in Gewässern zu finden ist und vor allem bei Frauen Nierenschäden verursachen kann.

Hinweis: Medikamentenwirkstoffe können in geringen Mengen auch imTrinkwasser enthalten sein.
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Mai 032012
 

Eigentlich ist es unglaublich, aber in Deutschland hat sich das Sozialsystem so sehr verschlechtert, dass chronisch Kranke durch ihre Erkrankung verarmen können. Und dabei geht es nicht um Menschen, die etwa durch Hartz IV sowieso schon am Rande der Gesellschaft leben. Es geht um Menschen, die durch eine schwere Erkrankung aus dem Job fliegen und nicht mehr vom Sozialsystem aufgefangen werden.

Bezeichnend ist, dass unser Gesundheitsminister Daniel Bahr nicht Mann genug ist, sich dieser Problematik in einem Interview zu stellen, nein, nur sein Ministeriumssprecher beantwortet eine entsprechende Anfrage der ARD mit Worthülsen und Platitüden.
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Apr 172012
 

Die Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst, so genannte Bufdis, sollen ab 2013 Steuern zahlen. Dies sieht der Entwurf des Jahressteuergesetzes 2013 vor.
So wird eine an sich gute Idee vom Wirtschaftsminister abkassiert. Bleibt die Frage, ob die Menschen dann noch als Bufdis tätig sein möchten, wenn ihr Engagement von den Politikern derart mit Füßen getreten wird.
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Apr 122012
 

Seitdem der Zivildienst abgeschafft wurde, besteht – für alle Bundesbürger – die Möglichkeit, am so genannten Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) teilzunehmen. Ein Bundesfreiwilliger erhält für seinen Einsatz bis zu 330 € im Monat steuerfrei als Aufwandsentschädigung. Auch Hartz IV Empfänger können ein solches Jahr ableisten. Sie dürfen dann von der Aufwandsentschädigung 175 € behalten.

Mit Abschaffung des Zivildienstes war die Angst groß, dass unsere sozialen Einrichtungen schwer leiden würden. Allerdings hat sich gezeigt, dass der Bufdi besser angenommen wird, als erwartet. Es gibt Einrichtungen, die davon berichten, mehr als 30 Anfragen pro Monat zu erhalten.
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Mrz 232012
 


In der Sendung Panorama vom 15.03.2012 berichtet die Redaktion darüber, wie unsere Politiker die privaten Krankenversicherer darin unterstützen, Kunden zu bekommen.
Dies ungeachtet dessen, dass die private Krankenversicherung nicht für alle die beste – und schon gar nicht die preiswerteste – Lösung ist. In manchen Fällen, etwa dem Beispiel einer Gastwirtin, fressen die Beiträge alle Rücklagen auf und führen geradewegs in die Altersarmut.
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Mrz 212012
 

Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen aktuell über ein Finanzpolster von 19,5 Milliarden €. Das macht unsere Politiker nervös.

Die FDP in Gestalt des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr fordert die wahlwirksame Aufteilung und Rückzahlung an die Versicherten. Dabei hilft eine einmalige Rückzahlung von etwa 60 € pro gesetzlich Versicherten niemandem wirklich weiter.
Schäuble, unser Bundesfinanzminister, begehrt dagegen, dass Teile der Überschüsse genommen werden, um damit den Bundeshaushalt auszugleichen.

Was offensichtlich nicht infrage kommt, ist die Beiträge zu senken oder die sinnlose Praxisgebühr abzuschaffen.
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Mrz 192012
 


Herr Plasberg hat sich schon am 05.03.2012 mit dem Thema beschäftigt. Es war eine interessante Sendung.

Wieder einmal bestätigt sich – vor allem an den Erfahrungen von Herrn Ralf Wolf – wie wichtig es ist, sich bei schwerwiegenden Diagnosen eine zweite Meinung einzuholen. Herr Wolf bekam eine falsche Krebsdiagnose, die seine Gesundheit und sein Leben ruinierte.
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Mrz 152012
 

Eigentlich eine tolle Sache: eine Krankenkasse bietet den pflegenden Angehörigen ihrer Versicherten Geld dafür, wenn die Angehörigen die ärztlich verordnete Behandlungspflege, etwa die Medikamentengabe, übernehmen.

An sich wäre das doch ein Grund zur Freude. Endlich erkennen die Kassen die Leistungen der pflegenden Angehörigen an. Doch bei genauer Betrachtung erkennt man, dass es gar nicht um die Anerkennung der Leistung geht.

Die Berater der Krankenkasse suchen Pflegebedürftige und deren Angehörige auf und bieten den Angehörigen dann eine Art Aufwandsentschädigung für die Übernahme der Behandlungspflege an. Das Angebot von 3 € für die Durchführung der Behandlungspflege ist meines Erachtens aber sehr niedrig bemessen. Und das führt nun auch zu Ärger. Denn tatsächlich geht es nicht um die Anerkennung der Leistung des pflegenden Angehörigen sondern darum, den höheren Geldbetrag einzusparen, den ansonsten ein Pflegedienst für die ärztlich verordnete Leistung erhalten würde.
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Feb 272012
 

Heute beschäftigt mich ein Thema, das mit Pflege nicht im Entferntesten etwas zu tun hat. Es geht um die Sendung “Tiere suchen ein Zuhause” und die Moderatorin Claudia Ludwig. Frau Ludwig hat diese Sendung nun 20 Jahre erfolgreich moderiert.

An Karneval allerdings wurde vom WDR in der Gestalt der Intendantin Frau Monika Piel. Die über 60jährige tauscht die 51jährige Moderatorin mit dem Argument der Verjüngung des Formats aus. Leider ist es sehr offensichtlich, dass es den WDR dabei wenig schert, was seine Gebührenzahlerinnen und -zahler zu diesem Thema meinen.
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