Jan 30

Auch Alleinstehende, die grundsätzlich die Voraussetzungen für das zusätzliche Betreuungsgeld erfüllen, haben auch Anspruch auf die Nutzung dieses Betreuungsgeld es.

Das heißt, die Pflegekasse darf das zusätzliche Betreuungsgeld einem so genannten Anspruchsberechtigten nicht nur deshalb nicht ngewährt werden, weil er keine pflegenden Angehörigen oder keine (ehrenamtliche) Pflegeperson hat. Weiterlesen »

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Jan 24

Eigentlich gibt es nicht viel Neues zur Pflegereform 2011, außer dass sie frühestens 2012 ein wichtiger Teil wahrscheinlich 2013 stattfinden wird.
Noch in 2011, nämlich im November, wurde das Eckpunktepapier zur Pflegereform beschlossen – ein nicht gerade überwältigendes Ergebnis.

Wenn es Sie interessiert, können Sie die verabschiedeten Eckpunkte der Pflegereform kostenlos beim Bundesgesundheitsministerium herunterladen. Nutzen Sie einfach den folgenden Link: Hier geht’s zu den Eckpunkten der Pflegereform

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Jan 17

Sowohl die Aufnahme in ein Krankenhaus wie die Entlassung daraus, kann für den betroffenen Patienten und seine Angehörigen nicht nur Aufregung, sondern sogar Überforderung bedeuten. Die so genannten Krankenhausliegezeiten werden immer kürzer, die notwendige ambulante Nachbehandlung und Nachsorge immer wichtiger.

Patienten und deren Angehörige müssen sowohl bei der Aufnahme wie bei der Entlassung aus dem Krankenhaus Einfluss nehmen können. Jedoch wie soll ein Laie das alleine schaffen?
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Dez 13

Das Bundesfamilienministerium startet zum 01.01.2011 eine Hotline, die Berufstätigen Informationen zur Familienpflegezeit bietet.

Angehörige sollen dort Tipps erhalten, wie Pflege organisiert werden kann und welche Einrichtungen und Dienste in der Nähe sind.

Hinweis: Die Hotline ist montags bis donnerstags von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 01801 / 50 70 90 (3,9 Cent / Minute aus dem deutschen Festnetz) erreichbar.

Nov 29

Die Hauptlast der häuslichen Pflege tragen in Deutschland die Frauen. Wie Sie anhand der nachfolgenden Grafik sehen können, sind 66 % der pflegenden Angehörigen Ehefrauen und Töchter.
Nur 16 % der Befragten pflegenden Angehörigen sind Ehemänner.
Aber auch Schwiegertöchter, Nachbarn, Freunde oder Bekannte werden zu den pflegenden Angehörigen gezählt. Sie machen zusammen 18 % aus.

Bildquelle: AOK-Mediendienst

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Nov 18

Wer es noch nicht müde ist, die Debatten zum Pflegereförmchen im Fernsehen zu verfolgen, kann sich auch die Sendung auf Phoenix “Alles nur Kosmetik?” vom 16.11.2011 ansehen.

Es diskutieren:
- Jens Spahn (CDU)
- Claus Fussek (Pflegekritiker und pflegender Angehöriger)
- Volker Leienbach (Verband der privaten Krankenversicherungen)
- Jens Kaffenberger (Sozialverband VdK)

Die Herren drehen sich meiner Meinung nach im Kreis, weil jeder seinen festgefahrenen Standpunkt postuliert:
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Nov 17

Gestern stellte der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr die Eckpunkte der Pflegereform vor. Er konnte mit seinen Informationen allerdings niemanden überraschen, schließlich erzählte er nichts Neues. Es bleibt somit beim Pflege-Reförmchen ohne Biss und ohne echte Verbesserungen für die Versicherten und ihre Angehörigen. – Zumindest lassen alle eventuell möglichen Verbesserungen, etwa für Demenzerkrankte bis zum Jahr 2013 auf sich warten.

Das Reförmchen in Kürze:

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Nov 14

Nun ist 2011, das “Jahr der Pflege”, fast vorbei. Die Pflegereform wurde von Daniel Bahr, unserem Bundesgesundheitsminister, auf ein Pflegereförmchen zusammengedampft.
Es gibt eine Beitragserhöhung, die private Pflicht-Pflegezusatzversicherung ist (vernünftigerweise!) vom Tisch und wird sehr wahrscheinlich von einem “private Pflegezusatzversicherungs-Steuersparmodell” abgelöst.
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Sep 30

In Bayerns Landessozialministerium verliert man offensichtlich die Geduld mit unserem Bundesgesundheitsminister und seiner Verschiebe-Pflegereform. Deshalb arbeitet man dort an einem eigenen Reformkonzept.

Das war in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 12. September 2011 und auch im „Ärzteblatt“ zu lesen. Die Informationen stammen aus einem der Süddeutschen Zeitung vorliegenden Schriftstück des bayrischen Landes-Sozialministeriums.

Laut der „Süddeutschen“ will die bayrische Landesregierung, die Leistungen für Behinderte, Demenzkranke und besonders schwere Pflegefälle in einem eigenen Gesetz zusammenfassen und aus Steuern finanzieren.
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Sep 28

Ihr hilfebedürftiger Angehöriger ist gesetzlich krankenversichert, aber nicht pflegebedürftig (im Sinne des Gesetzes)?
Wenn das so ist, dann kann Ihr Angehöriger wenn er die Tages- oder Nachtpflege besucht, dort auch Leistungen der häuslichen Krankenpflege in Anspruch nehmen.
Allerdings muss dafür folgende und einzige Voraussetzung erfüllt sein: die Leistung muss aus medizinisch-pflegerischen Gründen dort notwendig sein.
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