Gestern, am 24.04. hat der Deutsche Ethikrat die Stellungnahme „Demenz und Selbstbestimmung“ veröffentlicht. Demenz wird vom Ethikrat als „große gesundheits- und sozialpolitische Herausforderung der Gegenwart“ gesehen. Demenzkranke haben trotz ihrer geistigen Einschränkungen zahlreiche verbliebene Fähigkeiten. Diese müssen, so die Forderung des Deutschen Ethikrats, bewahrt und gefördert werden.
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Demenz
Wenn Sie einen Angehörigen haben, der an einer Demenz erkrankt ist, kennen Sie es vielleicht schon: plötzlich denkt der Demenzerkrankte, er müsse zur Arbeit, nach Hause oder zu den Eltern und macht sich auf den Weg. Geschieht dies in einem unbeobachteten Moment und ist Ihr Angehöriger womöglich örtlich nicht mehr ausreichend orientiert, müssen Sie ihn suchen gehen. Wenn Sie ihn nicht finden, dann kann Ihnen nur noch die Polizei weiter helfen. Für die Polizei ist es wiederum wichtig, dass Sie bestimmte Angaben zur Person, die vermisst wird, machen können.
Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat gehandelt und ein Datenblatt erstellt, in dem alle wichtigen Informationen, die die Polizei bei einem Vermisstenfall benötigt, abgefragt werden. Sie können das Datenblatt kostenlos als PDF-Datei herunterladen und schon heute für den Tag X vor-ausfüllen.
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Das Bundesgesundheitsministerium bietet diese kostenlose Broschüre für pflegende Angehörige von Demenzerkrankten in einer aktualisierten Fassung von Februar 2011 an.
Auf 106 Seiten erhalten Sie darin für die häusliche Pflege von Demenzerkrankten Unterstützung und Tipps für den Umgang mit dem Erkrankten.
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Das geplante Gesetz für die Neuerungen in der Pflegeversicherung soll Pflege-Neuerungsgesetz (PNG) heißen. Der Referentenentwurf umfasst 98 Seiten.
Was im Entwurf steht und für Sie wirklich interessant bzw. wichtig ist, erfahren Sie in meinem aktuellen Newsletter, der morgen am 14. Februar erscheint.
Wenn Sie das Thema interessiert, und sie noch nicht Abonnent sind, dann melden Sie sich jetzt unter dem nachfolgenden Link als Abonnent an!
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Rudi Assauer ist an Alzheimer erkrankt. Das ZDF hat ihn und seine Familie nach der niederschmetternden Diagnose ein Jahr lang begleitet.
Heute wird die erschütternde Dokumentation im ZDF in der Sendung 37° gezeigt.
Schon der Trailer lässt vermuten, dass es keine leichte Kost für den Zuschauer sein wird, denn innerhalb dieses Jahres schlägt die Alzheimer-Erkrankung eine regelrechte Schneise in das Leben des Promis. Seine Frau hat sich von ihm getrennt und er lebt, bei seiner Tochter, deren Hilfe er in der Alltagsbewältigung braucht.
Hinweis: Sie können die Dokumentation heute, Dienstag, den 07.02.2012, um 23:15 Uhr im ZDF sehen. Den Trailer zur Sendung und weitere Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link: Klick!
Auch Alleinstehende, die grundsätzlich die Voraussetzungen für das zusätzliche Betreuungsgeld erfüllen, haben auch Anspruch auf die Nutzung dieses Betreuungsgeld es.
Das heißt, die Pflegekasse darf das zusätzliche Betreuungsgeld einem so genannten Anspruchsberechtigten nicht nur deshalb nicht ngewährt werden, weil er keine pflegenden Angehörigen oder keine (ehrenamtliche) Pflegeperson hat. weiterlesen »
Immer wieder erreichen mich Fragen, wie das zusätzliche Betreuungsgeld für Demenzerkrankte eingesetzt werden kann. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass das Betreuungsgeld nicht an den Pflegebdürftigen selbst ausgezahlt werden kann.
Es kann ausschließlich für qualitätsgesicherte Betreuungsangebote eingesetzt werden. In der Praxis heißt das, dass Sie das Betreuungsgeld nur von der Pflegekasse erhalten, wenn Sie die Rechnung eines zugelassenen Anbieters einreichen. Allerdings müssen einige Bedingungen erfüllt werden:
- Das Betreuungsgeld darf nicht für pflegerische Leistungen etwa die Körperpflege oder das An- und Auskleiden und auch
- nicht für hauswirtschaftliche Leistungen wie etwa Putzen oder Kochen, eingesetzt werden.
Da qualitätsgesicherte Betreuungseinrichtungen eingesetzt werden müssen, kommen als Leistungserbringer vor allem folgende Angebote infrage:
- Pflegedienste, die dieses spezielle Angebot vorhalten,
- Tages- und Nachtpflege
- ehrenamtliche Betreuungsdienste
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Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat in der Reihe “Das Wichtigste” ein kostenloses Informationsblatt zum Thema “Allein leben mit Demenz” herausgegeben.
In dem Info-Blatt finden Sie Hinweise, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Unterstützung Demenzerkrankte und ihre Angehörigen erhalten können. Aber auch wo die Grenzen des Alleinlebens mit Demenz sind.
Tipp: Sie können das Info-Blatt unter dem folgenden Link herunterladen:
www.deutsche-alzheimer.de
Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) ist das wichtigste Gremium der Selbstverwaltung in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Er entscheidet, welche ambulanten und stationären Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind. Werden die Beschölüsse des GBA vom Bundesgesundheitsmerium nicht beanstandet, treten sie in Kraft.
Jetzt hat der GBA beschlossen, dass Ärzte bei Alzheimer-Patienten einen 24-wöchigen Therapieversuch mit Memantin machen dürfen. weiterlesen »
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, sich für einen Nationalen Demenzplan einzusetzen. In dem Brief vom 21. Oktober 2011 wird eine Nationale Demenzstrategie vorgeschlagen, die ein koordiniertes Vorgehen aller Akteure vorsieht, um die Situation Demenzkranker und ihrer Familien substanziell zu verbessern.
Aufgrund des Alterns der Bevölkerung ist absehbar, dass die Zahl der Demenzkranken von derzeit 1,2 Millionen auf 2,6 Millionen im Jahr 2050 ansteigen wird, sofern kein Durchbruch in der Therapie erfolgt.
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