Arzt

Dez 072011
 

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) ist das wichtigste Gremium der Selbstverwaltung in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Er entscheidet, welche ambulanten und stationären Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind. Werden die Beschölüsse des GBA vom Bundesgesundheitsmerium nicht beanstandet, treten sie in Kraft.

Jetzt hat der GBA beschlossen, dass Ärzte bei Alzheimer-Patienten einen 24-wöchigen Therapieversuch mit Memantin machen dürfen. weiterlesen »

Okt 282011
 

Forscher des Stuttgarter Max-Planck-Instituts haben es geschafft, mit einem Kohlenstoff-Nanoröhrchen winzige Spuren der DNA-Erbsubstanz nachzuweisen. Dies gelingt dadurch, dass Sensoren in diesem Röhrchen auf ganz spezielle DNA-Sequenzen ansprechen. Die Folge ist, dass mit den Nano-Röhrchen auch Infektionen durch Viren oder Mikroben in Blutproben nachgewiesen werden können.

Die Nano-Röhrchen sollen so empfindlich sein, dass man mit ihnen schneller als bisher die DNA bestimmen und Diagnosen stellen kann.
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Okt 112011
 

Multiresistente Erreger (MRE) wie z. B. MRSA sind inzwischen ein großes Problem. Es handelt sich um Keime, die eine Resistenz gegenüber Antibiotika haben. Sie sind vor allem für Menschen gefährlich, die ein geschwächtes Immunsystem oder offene Wunden haben.

Obwohl vor allem die Diagnose MRSA mittlerweile recht häufig gestellt wird, sind Betroffene und Angehörige häufig sehr unsicher, wenn es darum geht, wie sie sich am besten verhalten sollen und was sie beachten müssen.
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Sep 192011
 

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat geurteilt, dass eine Zwangsmedikation ein schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte ist. Das heißt, wenn ein Patient die Einnahme von Tabletten verweigert, sollten die Ärzte zunächst Alternativen zu diesen Tabletten, etwa Therapie prüfen.

Das Urteil bezog sich auf einen Fall, bei dem für einen Patienten mit einer langjährigen Schizophrenie eine Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung beschlossen wurde. Das zuständige Gericht verfügte nicht nur die Unterbringung sondern gleichzeitig auch die Medikation durch Depotspritzen gegen den Willen des Untergebrachten.
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Sep 122011
 

Nach Schätzungen sterben in Deutschland täglich ca. 50 Menschen an den Folgen von ärztlichen Fehgldiagnosen und Behandlungsfehlern.

In der Dokumentation X:enius auf ARTE versuchen die Autoren herauszufinden, wie man diese tödlichen Fehler vermeiden kann.

Dazu gingen sie in die Medizinische Klinik Heidelberg. wo Ärzte geschult werden, gute Patientengespräche zu führen.
Solche Gespräche sind die Grundlage, um Fehldiagnosen zu vermeiden. In der Sendung wird gezeigt, was ein gutes Patientengespärch ausmacht.

Hinweis: Sie können den Beitrag am Dienstag, den 13. September um 8:45 Uhr und noch einmal um 17:40 Uhr auf ARTE sehen.

Sep 022011
 

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat ein Infoblatt herausgebracht, das wissenswerte und nützliche Informationen zum Thema medizinische Rehabilitation enthält. Ob ambulant oder stationär – grundsätzlich haben Versicherte einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitationsmaßnahme, wenn diese Aussicht auf Erfolg, das heißt etwa eine Erhöhung der Selbstständigkeit oder Verminderung von Pflegebedürftigkeit, hat.

Das Infoblatt des BMG behandelt unter anderem folgende Themen:
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Jun 212011
 

Das Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk fordert mehr Sorgfalt bei der Verordnung und Abgabe von Medikamenten.

Seit Jahren sei bekannt, dass die Versorgung von Demenzkranken mit Medikamenten nur unzureichend den tatsächlichen Bedürfnissen dieser Menschen gerecht werde. Es wird die Vermutung angestellt, dass von den Ärzten sehr oft die schädlichen Nebenwirkungen und Risiken einfach billigend in Kauf genommen werden.

Schon im August 2010 wurde die so genannte Priscus-Liste vorgestellt. In ihr wurden 83 Medikamente für ältere Menschen bewertet. Fast dreiviertel dieser 83 Medikamente sind für ältere Menschen, Demenzkranke eingeschlossen, ungeeignet. Konkrete Folgen der ungeeigneten Medikation sind u. a.: Sturzgefahr, Nierenschäden und Magenblutungen.
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Mai 272011
 

Die unabhängige und kostenfreie Patientenberatung (UPD) bietet wieder für jeden ihre Beratungsleistungen an.

Die Berater beantworten alle Fragen rund um Krankheit und Therapie. Am Telefon sitzen Mediziner, Juristen und Psychologen.

Auch bei Streitigkeiten mit Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen helfen die Berater der UPD weiter.
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Mai 112011
 

Bei vielen Frauen über 50 Jahren spielt sich im Körper beinahe ein Krimi ab: „Knochenraub“ – besser bekannt als Knochenschwund.
Tatort ist das Skelett, bevorzugte Schauplätze sind die Wirbelsäule und die Hüfte. Die Gefahr wird immer noch unterschätzt, obwohl in Europa Frauen über 45 Jahren wegen einer sogenannten Postmenopausalen Osteoporose mehr Tage im Krankhaus verbringen als aufgrund anderer Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt und Brustkrebs. Insgesamt sind in Deutschland mittlerweile rund 7,8 Millionen Frauen und Männer von Knochenschwund betroffen.

Die Knochenräuber sind längst identifiziert
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Apr 142011
 

Ich nehme seit langer Zeit ein Schilddrüsenhormon einer bestimmten Firma. Auf dieses Präparat wurde ich mühsam eingestellt. Jetzt habe ich ein neues Rezept in der Apotheke abgegeben und bekam überraschend ein anderes Medikament, ein so genanntes “Austauschpräparat”, ausgehändigt. Das Problem war, dass meine Hausärztin vergessen hatte, auf dem Rezept ein Kreuz bei “aut idem” zu machen.

Denn nur mit dem Kreuz in diesem „aut idem“- Kästchen auf dem Rezept, muss mir der Apotheker genau das Präparat geben, das auch auf meinem Rezept steht. Ohne dieses Kreuz muss der Apotheker mir nur eine identische Wirkstoffzusammensetzung aushändigen, nicht aber genau das Produkt, das ich gewohnt bin.  weiterlesen »