Jan 10

Wenn es um die Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit von Verbandmitteln durch die gesetzliche Krankenkasse, hilft der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) weiter.

Der BVMed informiert auf so genannten Infokarten, auf denen die notwendigen Informationen in kompakt und verständlich zusammengefasst sind. Jede Karte enthält zu ihrem Thema alles Wissenswerte von der Definition, den gesetzlichen Grundlagen bis hin zu Hinweisen für die Verordnung und Erstattung.
Weiterlesen »

Tagged with:
Dez 21

Eigelntlich ist es wünschenwert, wenn ein Sachbearbeiter einer Krankenkasse in der Ausübung seiner Aufgaben auch schon mal kreativ ist, um dem Versicherten zu helfen. leider sieht die Realität aber so aus, dass so mancher Sachbearbeiter vor allem dann kreativ wird, wenn es darum geht, Geld einzusparen.
Aber auch andere Dienstleister im Gesundheitswesen lassen ihrer Phantasie schon einmal freien Raum, um ungeliebte Leistungen nicht erbringen zu müssen. Ich möchte Sie nachfolgend über die verbreitestesten Irrtümer im Bereich des Gesundheitswesens aufklären:

  1. Irrtum: Ärzte müssen keine Hausbesuche mehr machen.
    Sie haben ein Recht darauf, dass Ihr Hausarzt zu Ihnen kommt, wenn es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, die Praxis persönlich aufzusuchen. Wenn Ihr Hausarzt nicht kommen kann, muss er eine Vertretung schicken.
    Weiterlesen »
Dez 08

Der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) in dem sich über 100 niedergelassene Diabetologen organisiert und die bisherige positive Entwicklung in der Betreuung von Diabetes-Patienten mitgestaltet haben, hat folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Seit der gemeinsame Bundesausschuss die Arzneimittel-Richtlinie zur Verordnung von Harn- und Blutzuckerteststreifen zum 1. Oktober 2011 geändert hat, sind sowohl Patienten als auch Ärzte verunsichert, was noch verschrieben werden darf.
Darauf weist der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) hin. Die Änderung betrifft Typ-2-Diabetiker, die kein Insulin benötigen.
„Es werden keine oder kaum noch Teststreifen für Diabetiker ohne Insulinbehandlung mehr verschrieben“, sagt Dr. Matthias Riedel aus dem BdSN, „Wir möchten jedoch darauf aufmerksam machen, dass Teststreifen unter bestimmten Bedingungen weiter verordnet werden können.“
Weiterlesen »

Tagged with:
Dez 07

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) ist das wichtigste Gremium der Selbstverwaltung in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Er entscheidet, welche ambulanten und stationären Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind. Werden die Beschölüsse des GBA vom Bundesgesundheitsmerium nicht beanstandet, treten sie in Kraft.

Jetzt hat der GBA beschlossen, dass Ärzte bei Alzheimer-Patienten einen 24-wöchigen Therapieversuch mit Memantin machen dürfen. Weiterlesen »

Tagged with:
Okt 28

Forscher des Stuttgarter Max-Planck-Instituts haben es geschafft, mit einem Kohlenstoff-Nanoröhrchen winzige Spuren der DNA-Erbsubstanz nachzuweisen. Dies gelingt dadurch, dass Sensoren in diesem Röhrchen auf ganz spezielle DNA-Sequenzen ansprechen. Die Folge ist, dass mit den Nano-Röhrchen auch Infektionen durch Viren oder Mikroben in Blutproben nachgewiesen werden können.

Die Nano-Röhrchen sollen so empfindlich sein, dass man mit ihnen schneller als bisher die DNA bestimmen und Diagnosen stellen kann.
Weiterlesen »

Tagged with:
Okt 11

Multiresistente Erreger (MRE) wie z. B. MRSA sind inzwischen ein großes Problem. Es handelt sich um Keime, die eine Resistenz gegenüber Antibiotika haben. Sie sind vor allem für Menschen gefährlich, die ein geschwächtes Immunsystem oder offene Wunden haben.

Obwohl vor allem die Diagnose MRSA mittlerweile recht häufig gestellt wird, sind Betroffene und Angehörige häufig sehr unsicher, wenn es darum geht, wie sie sich am besten verhalten sollen und was sie beachten müssen.
Weiterlesen »

Tagged with:
Sep 19

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat geurteilt, dass eine Zwangsmedikation ein schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte ist. Das heißt, wenn ein Patient die Einnahme von Tabletten verweigert, sollten die Ärzte zunächst Alternativen zu diesen Tabletten, etwa Therapie prüfen.

Das Urteil bezog sich auf einen Fall, bei dem für einen Patienten mit einer langjährigen Schizophrenie eine Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung beschlossen wurde. Das zuständige Gericht verfügte nicht nur die Unterbringung sondern gleichzeitig auch die Medikation durch Depotspritzen gegen den Willen des Untergebrachten.
Weiterlesen »

Sep 12

Nach Schätzungen sterben in Deutschland täglich ca. 50 Menschen an den Folgen von ärztlichen Fehgldiagnosen und Behandlungsfehlern.

In der Dokumentation X:enius auf ARTE versuchen die Autoren herauszufinden, wie man diese tödlichen Fehler vermeiden kann.

Dazu gingen sie in die Medizinische Klinik Heidelberg. wo Ärzte geschult werden, gute Patientengespräche zu führen.
Solche Gespräche sind die Grundlage, um Fehldiagnosen zu vermeiden. In der Sendung wird gezeigt, was ein gutes Patientengespärch ausmacht.

Hinweis: Sie können den Beitrag am Dienstag, den 13. September um 8:45 Uhr und noch einmal um 17:40 Uhr auf ARTE sehen.

Tagged with:
Sep 02

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat ein Infoblatt herausgebracht, das wissenswerte und nützliche Informationen zum Thema medizinische Rehabilitation enthält. Ob ambulant oder stationär – grundsätzlich haben Versicherte einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitationsmaßnahme, wenn diese Aussicht auf Erfolg, das heißt etwa eine Erhöhung der Selbstständigkeit oder Verminderung von Pflegebedürftigkeit, hat.

Das Infoblatt des BMG behandelt unter anderem folgende Themen:
Weiterlesen »

Tagged with:
Jun 21

Das Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk fordert mehr Sorgfalt bei der Verordnung und Abgabe von Medikamenten.

Seit Jahren sei bekannt, dass die Versorgung von Demenzkranken mit Medikamenten nur unzureichend den tatsächlichen Bedürfnissen dieser Menschen gerecht werde. Es wird die Vermutung angestellt, dass von den Ärzten sehr oft die schädlichen Nebenwirkungen und Risiken einfach billigend in Kauf genommen werden.

Schon im August 2010 wurde die so genannte Priscus-Liste vorgestellt. In ihr wurden 83 Medikamente für ältere Menschen bewertet. Fast dreiviertel dieser 83 Medikamente sind für ältere Menschen, Demenzkranke eingeschlossen, ungeeignet. Konkrete Folgen der ungeeigneten Medikation sind u. a.: Sturzgefahr, Nierenschäden und Magenblutungen.
Weiterlesen »

preload preload preload