Beratung bei Pflegebedürftigkeit und Hilfe im Widerspruchsverfahren

Bei Sozialhilfeempfängern in Berlin wird Wohngruppenzuschlag angerechnet

Daumenrunter2Seit der Pflegereform 2015 erhalten Pflegebedürftige in Wohngemeinschaften einen so genannten Wohngruppenzuschuss von 205 € monatlich. Dieses Geld ist ein Zuschuss für die Finanzierung der „allgemeinen Tätigkeiten“ in der WG. Das Geld dient also nicht der Pflege der Bewohner.

In Berlin geht es pflegebedürftigen Sozialhilfeempfängern in Wohngemeinschaften deshalb scheinbar schlechter, als anderswo.

Wie der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) mitteilte wird der Wohngruppenzuschlag vom Sozialamt in Berlin als Einkommen angesehen und mit dem Anspruch des Pflegebedürftigen auf Sozialhilfe verrechnet.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Geld nicht der Pflege, sondern eben diesen „allgemeinen Tätigkeiten“ dient. Damit wird dem Sozialamt der Zugriff auf das Geld ermöglicht. Denn laut Gesetz sind nur die Pflegeleistungen nicht als Einkommen zu bewerten.

Da zeigt sich, dass Mitarbeiter in Sozialämtern durchaus mitdenken können – auffälligerweise aber vor allem dann, wenn es zum Nachteil der Hilfebedürftigen ist.

Wenn Sie Fragen zum Widerspruch, zur Pflegeeinstufung, zur Organisation der häuslichen Pflege, zum Umgang mit Ihrem demenzerkrankten Angehörigen, zu Ihrer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder anderen pflegerelevanten Themen haben, kann ich Ihnen bestimmt helfen. Ich berate Sie professionell und kostengünstig.
Also, sprechen Sie mich bitte an!

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