Gerechte Pflegestufen erreichen
Im ambulanten und stationären Bereich sind die Pflegestufen der KundInnen entscheidend für den Umsatz, den Personaleinsatz und damit für das Überleben des Unternehmens. Gerechte Pflegestufen setzen eine Dokumentation voraus, die die GutachterInnen des MDK darin unterstützt, die “richtige” Pflegestufe zu empfehlen.
In diesem Zweitagesseminar lernen Ihre MitarbeiterInnen zunächst die Grundsätze der Begutachtungsrichtlinien kennen. Danach wird die Umsetzung der erworbenen Kenntnisse in die Pflegedokumentation/Pflegeplanung anhand von Praxisbeispielen vermittelt.
Inhaltsschwerpunkt: Pflegeplanung
Voraussetzungen für die TeilnehmerInnen: Sachkenntnis in der Pflegedokumentation und Pflegeplanung.
Der Pflegeprozess als Maßstab professioneller Pflege
Im Grunde ein Dauerbrenner – die Gestaltung der nachvollziehbaren Pflegeprozessdokumentation!
Die einen dokumentieren zu wenig, die anderen zuviel und manche einfach “alles”. Eintragungen wie bspw.: “heute nichts besonderes” haben keinen notwendigen Informationsgehalt. Keine Eintragung in der Dokumentation bedeutet das gleiche.
Oft wird in Teams nicht einheitlich dokumentiert, weil sich nie auf gemeinsame Informationsschwerpunkte geeinigt wurde. Da wird dann oft nach dem Prinzip “lieber zuviel als zu wenig” dokumentiert. So wird die Dokumentation für die MitarbeiterInnen zur belastenden Verwaltungsarbeit und kann nicht ihren Zweck als professionsübergreifendes und qualitätssicherndes Informationssystem erfüllen.
In diesem Seminar lernen Ihre MitarbeiterInnen die Prinzipien der prozessorientierten Pflegedokumentation kennen. Gleichzeitig werden Standards festgelegt , was wie zu dokumentieren ist.
Inhaltsschwerpunkt: Was dokumentieren und wie dokumentieren.
Grundlagen der gesetzlichen Betreuung
Oft kommen MitarbeiterInnen gerade ambulanter Pflegeeinrichtungen in die Situation, von hilflosen Personen oder Missständen Kenntnis zu bekommen. Vielfach ist ihnen dann unklar, wie sie sich verhalten sollen oder können. Darüber hinaus kommt es zwischen Pflegekräften und gesetzlichen BerufsbetreuerInnen häufig auch zu Streit.
Worüber muss eine gesetzliche BetreuerIn informiert werden? Welche Aufgaben/Pflichten hat eine gesetzliche BetreuerIn?
In diesem Seminar wird das Verfahren zur Bestellung einer gesetzlichen Betreuung dargestellt. Die MitarbeiterInnen erhalten einen Überblick über die Aufgaben und Pflichten einer gesetzlichen BerufsbetreuerIn.
Anhand von Fallbeispielen werden den MitarbeiterInnen für (eigene) Problemsituationen Handlungsalternativen vorgestellt.
Gleichzeitig erhalten die MitarbeiterInnen Informationen, wann sie zum Handeln verpflichtet sind und eine Unterlassung verfolgt werden kann.
Pflegerische und rechtliche Aspekte freiheitseinschränkender Maßnahmen
Die Anzahl von Bewohnern mit einem gerontopsychiatrischen Krankheitsbild nimmt in vollstationären Einrichtungen stetig zu. Aufgrund der Vorgaben des Heimgesetzes und auch der Qualitätsprüfungs-Richtlinien des MDS / MDK nehmen auch die Anträge auf Genehmigung von freiheitseinschränkenden Massnahmen bei den Vormundschaftsgerichten zu. Alternativ kann es aber auch sein, dass Pflegekräfte freiheitseinschränkende Massnahmen durchführen, ohne dass ihnen dies bewusst ist. Die Genehmigung des Bewohners oder Vormundschaftsgerichts fehlt dann und schon haben Sie, als Heim- oder Pflegedienstleitung ein Problem!
In diesem Inhouse-Seminar werden folgende Aspekte bearbeitet:
- wann ist eine Freiheitseinschränkung sinnvoll oder notwendig
- welche Alternativen zu Freiheitseinschränkungen gibt es
- was muss aus pflegerischer Sicht beachtet werden
- was muss aus rechtlicher Sicht beachtet werden
- wer darf / kann zustimmen
- wer stellt den Genehmigungsantrag und was ist zu beachten
- wie werden freiheitseinschränkende Massnahmen dokumentiert.
Selbstverständlich werden die Fragen aus der Praxis Ihrer Mitarbeiter in den Mittelpunkt des Seminars gestellt.
Sie haben spezielle Fragen oder finden hier nicht das richtige Angebot? Nehmen Sie mit mir per E-Mail oder Telefon Kontakt auf. Einfach hier klicken!





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