Gesundheitsminister Rösler plant einen radikalen Umbau des Gesundheitswesens. Damit droht ein kompletter Systemwechsel: Alle Versicherten zahlen dann einen Einheitsbeitrag, der für Besserverdienende eher im Bereich „Peanuts“ angesiedelt ist, während Geringverdienende im Verhältnis viel Geld bezahlen müssen.
Der versprochene Steuerausgleich für Geringverdiener wird angesichts leerer Haushaltskassen sicher sehr wackelig sein.
Der Arbeitgeberanteil ist bereits eingefroren und die Arbeitgeber wurden aus dem Solidarsystem mehr oder weniger entlassen. Jetzt sollen Wahltarife und private Zusatzversicherungen ausgebaut werden. Die Versicherten erhalten nur eine Grundversorgung. Damit werden die Ärmeren unserer Gesellschaft wahrscheinlich auf der Strecke bleiben: Denn schon jetzt ist unser Gesundheitssystem an vielen Stellen sozial nicht gerecht und dringend reformbedürftig.
Mit der Kampagne gegen die Kopfpauschale, die von „Campact – Demokratie in Aktion“ ins Leben gerufen wurde, wollen sich die Initiatoren einer Politik entgegenstellen, die diese Probleme nicht löst, sondern verschärft. Und wir alle können mitmachen.
Zum Kampagnenstart wurde ein Film erstellt, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.
Es bestehen Chancen, Röslers Pläne zu kippen und für eine sozial gerechte Gesundheitsreform zu sorgen: Lautstark spricht sich die CSU gegen die Kopfpauschale aus und auch in Teilen der CDU bildet sich Widerspruch. Ab Ende Februar wird über die Gesundheitsreform im Rahmen einer Arbeitsgruppe aus mehreren Ministerien verhandelt.
Bis dahin will Campact möglichst viele Unterschriften unter dem „Appell für ein solidarisches Gesundheitssystem“ zusammenbekommen – und sie Rösler öffentlich übergeben
Tipp: Weitere Infos zur Kopfpauschale erhalten Sie HIER. Nehmen Sie an dieser Online-Aktion teil! Um die Aktion zu zeichnen, klicken Sie auf das Banner.






Auch die FDP ist dagegen!